Eine glückliche Kindheit...

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Skystar
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Eine glückliche Kindheit...

Beitragvon Skystar » 14 Dez 2015, 19:50

Mir ist heute etwas im Kopf herumgeschwirrt, als ich etwas im Fernsehen gesehen habe.

Was würdet ihr als eine glückliche Kindheit bezeichnen?

Viele kennen das vielleicht auch von ihren eigenen Eltern oder anderen Erwachsenen. Da heißt es dann gerne mal "Früher war alles besser, da spielten die Kinder noch draußen und saßen nicht ständig vor ihrem Computer." So oder ähnliche Sätze bekommt man da zu hören. Ob dies nun stimmt, sei mal dahin gestellt, das ist nicht das Thema, sondern eher, dass auch der Satz erklingt "Wir hatten eine viel schönere und glücklichere Kindheit".

Was macht also eine glückliche Kindheit aus? Besteht es aus Spiele spielen (Gesellschaftsspiele, Videospiele) oder Abenteuer im anliegenden Wald erleben? Freunde treffen oder daheim mit seinen Geschwistern Spaß haben? Viele Geschenke zu Weihnachten kriegen und 10 Cent (Pfennig) in einen Automaten einwerfen, aus dem ein Kaugummi kommt?

Meiner Meinung nach kann das alles schön und gut sein, es kann einen glücklich machen, jedes Kind empfindet das anders. Meiner Meinung nach hängt eine glückliche Kindheit auch nicht davon ab, ob die Eltern geschieden sind oder nicht, ob man Einzelkind ist oder nicht, ob man ständig krank ist oder nicht, denn im Endeffekt kann man aus allem das Beste machen. Ich denke eine glückliche Kindheit kann man es dann bezeichnen, wenn man an das Leben glaubt und Träume hat. Als Kind hat man viele Träume! Und da ich auch viel zum Lachen hatte, würde ich sagen "Ja, ich hatte eine glückliche Kindheit!", denn Lachen ist Gold wert.

Nun die Frage an euch. Wie würdet ihr eine glückliche Kindheit definieren? Bin auf eure Antworten gespannt. :flag:
5 Jahre "Die Kunst der Magie" ! :applause:

Eine glückliche Kindheit...

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michael90
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Re: Eine glückliche Kindheit...

Beitragvon michael90 » 14 Dez 2015, 21:31

Eine Kindheit damals und heute muss nicht schlechter sein, nur weil Kinder sich anders beschäftigen, sie mag heute anders sein. Auch wenn ich selbst glaube, dass wenn sich Kinder auf "traditionelle" Weise beschäftigen als nur mit neuen Medien, sich deren Fähigkeiten und sozialen Kompetenzen besser entwickeln, als wenn sie nur vor einem Glaskasten zu hingen.

Und eine glückliche Kindheit macht in meinen Augen eine ganz einfache Sache aus: Sorglosigkeit.
The meaning of life is to give life a meaning!

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theheretic
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Re: Eine glückliche Kindheit...

Beitragvon theheretic » 14 Dez 2015, 23:28

Hm.. schwere Frage.
Ich stelle mir eine glückliche Kindheit so vor, dass man alles wesentliche/wichtige lernt was nötig ist, man liebende Eltern (oder Erziehungsberechtigte irgendeiner Art) hat die einen bei allem unterstützen, man eine gute Erziehung geniest und man nicht mishandelt wird. Ich weis jetzt natürlich nicht ob jeder das so sehen würde aber ich stell mir das zumindest so vor.

Ob jetzt eine glückliche Kindheit wichtig ist um ein 'guter Mensch' (wie auch immer das definiert wird) zu werden oder nicht sei jetzt mal dahingestellt.
I never knew being fat and lazy was so rewarding.


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iami
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Re: Eine glückliche Kindheit...

Beitragvon iami » 16 Dez 2015, 08:47

Ein Gedanke, der mir eben im Kopf umher schwirrte: Hin und wieder sieht oder hört man etwas und is kommt schnell der Wunsch auf selbiges auch in seiner Kindheit gehabt zu haben, was dazu resultieren könnte, dass man seine Kindheit als weniger schön empfindet, als sie war. Ich denke man sollte nicht seine Kindheit jetzt, nachdem sie vorrüber ist beurteilen, eine solche Beurteilung wird nie so ausfallen, wie sie im Moment des Erlebens war. Was ich damit meine ist, dass man etwas, was man im nachhinein bereut oder vermisst einem damals nicht gestört oder gefehlt hatte. Das einzige was zählt ist was man damals gefühlt hatte.

Und da fällt mir noch ein Zitat ein, auch wenn ich vergessen habe von wem es stammt:
Wir hören nicht auf zu spielen, weil wir erwachsen
werden, wir werden erwachsen, weil wir aufhören zu spielen.
Wir trauen uns manchmal nicht Dinge zu tun, weil wir denken, dass wie sie bereuen, doch am Ende bereuen wir es meistens viel mehr, dass wie uns nicht getraut haben.

 


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