Was die Bibel zu Homosexualität sagt: Die Hammersätze

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Was die Bibel zu Homosexualität sagt: Die Hammersätze

Beitragvon Weasle » 16 Mär 2012, 16:44

Da es zu viel an Text im Forum selbst gewesen wäre, habe ich ihn einfach als .pdf hochgeladen.

Gruß, Weasle
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Auseinandersetzung.pdf
Hier der Text
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Was die Bibel zu Homosexualität sagt: Die Hammersätze

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FakSimile
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Re: Was die Bibel zu Homosexualität sagt: Die Hammersätze

Beitragvon FakSimile » 17 Mär 2012, 18:42

sehr toll zusammengefasst!!! liest sich wunderbar! Danke! :-)

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blowfish
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Re: Was die Bibel zu Homosexualität sagt: Die Hammersätze

Beitragvon blowfish » 17 Mär 2012, 22:46

@Weasle: Magste noch eine kurze Zusammenfassung ins Forum schreiben? Am besten eine, die Lust macht den ganzen Text zu lesen^^
Bin ich schwul? 83% der Menschen, die diese Frage stellen, sind schwul. Hast du dich vorher extra in einem schwulen Forum angemeldet, beträgt die Wahrscheinlichkeit sogar 97%.

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Re: Was die Bibel zu Homosexualität sagt: Die Hammersätze

Beitragvon Weasle » 18 Mär 2012, 14:10

Viele christliche Homosexuelle haben sich sicherlich schon oft gefragt „Ist das, was ich tue, für Gott okay?“ Mit großer Wahrscheinlichkeit hat sich jeder von euch schon einmal die Frage gestellt „Was ist, wenn ich was falsch mache? Komme ich in die Hölle? Ist das natürlich oder begehe ich gerade eine große Sünde?“ - Egal ob ihr an Gott glaubt oder nicht, diese Frage war sicherlich schon einmal in eurem Kopf.

In dem Text („Auseinandersetzung.pdf“ zum herunterladen) werden diese Fragen beantwortet. Er ist sehr schlüssig und macht Sinn. Und vor allem: Er gibt die Antwort, auf die man vielleicht schon lange gewartet hat. Er macht Hoffnung und macht Ungeklärtes klar. Jeden, den es interessiert, jeder, der gerade in einer schweren Situation deswegen ist oder sich total unwohl fühlt deswegen, sollte diesen Text lesen.

Als ich zu ende gelesen habe, war ich ein anderer Mensch. Ich habe klarer gesehen und konnte wieder unbeschwert mit Gott leben, weil ich jetzt meinen größten Feind los war: Die Angst.
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Re: Was die Bibel zu Homosexualität sagt: Die Hammersätze

Beitragvon Weasle » 20 Mär 2012, 16:59

Über 200 mal wurde dieser Text jetzt heruntergeladen und bis jetzt (fast) noch keiner etwas dazu gesagt.
Ich würde gerne einmal wissen, wie euch der Text gefallen oder nicht gefallen hat. Ob er hilfreich war oder alles nur schlimmer machte.
Einfach mal ein kleines Feedback würde mich sehr freuen.
Ich plane nämlich noch einen Text mit anderem Thema und würde dafür gerne Kritik von euch verwenden, damit der besser wird.

Danke, Weasle
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Re: Was die Bibel zu Homosexualität sagt: Die Hammersätze

Beitragvon Schulbuch » 20 Mär 2012, 17:52

Was brauchst du? Inhaltliche Kritik, sprachliche Kritik, unsere Meinung zum Thema? Und darfs auch mehr als ein kleines Feedback sein? Je nachdem würde ich mir das Ganze mal ansehen...

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Re: Was die Bibel zu Homosexualität sagt: Die Hammersätze

Beitragvon Muh89 » 20 Mär 2012, 18:05

Ich bin ja kein Christ oder ehemaliger Christ, ich kann dir wenn dann meinen Standpunkt als Ex-Moslem mit dem Text näher bringen, da ich mich natürlich auch mit dem Thema vor einigen Monaten beschäftigt habe.
Für mich ist Religion nicht das, was im Koran oder in der Bibel steht, sondern wie die jeweiligen Anhänger diese ausleben und welche Meinung größtenteils dort vertreten ist. Der überwältigend große Teil der Religiösen verdammt leider die Homosexualität, weswegen ich ernsthafte Probleme damit habe mich als einen von ihnen anzusehen. Würde ich heute in einer Moschee sagen, dass ich homosexuell bin, würde man mich hochkant aus dieser rausschmeißen und mir die verschiedenen Koranabschnitte rezitieren, wogegen ich verstoßen habe.

Ich hatte bei Markus Lanz eine Vertreterin der katholischen Kirche gesehen, die meinte, dass die katholische Kirche nichts gegen Schwule hätte, solange sie nicht gleichgeschlechtlichen Verkehr hätten und sogar der Zentralrat der deutschen Muslime hat sich pro Homosexualität ausgesprochen, aber was bringt es einem, wenn 10 Personen sagen, dass sie nichts gegen Homosexualität haben, wenn der Rest dagegen ist. Ich finde es jedoch positiv, dass wenigstens der Zentralrat sich schon mal pro Homosexualität ausgesprochen hat. Es kann nur besser werden.

Tatsache ist, dass die jeweiligen Stellen, sowohl im Koran als auch in der Bibel einen relativ großen Spielraum an Interpretation und Übersetzungsmöglichkeiten liefern und man eben nie wissen wird, wie es eigentlich wirklich gemeint ist.

Ich fand den Text gut, bzw. ich hab keine Kritikpunkte an dem Text, die du beim nächsten Mal besser machen könntest.
Moderator a.D.
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Re: Was die Bibel zu Homosexualität sagt: Die Hammersätze

Beitragvon Weasle » 20 Mär 2012, 23:01

@Muh89 Danke schon einmal dafür. Das hat geholfen. Ich wollte sowieso mal wissen, wie das in anderen Religionen aussieht.

@Schulbuch Eine Meinung zu den Thema, inhaltliche Kritik und wie er euch geholfen hat, bzw. OB er euch geholfen hat.
Es darf auch mehr als eine KLEINE sein, kein Ding ;)

Ciao, Weasle
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Re: Was die Bibel zu Homosexualität sagt: Die Hammersätze

Beitragvon flecky96 » 21 Mär 2012, 22:45

Das Alte Testament ist 5000, das Neue Testament 2000 Jahre alt. Dieses sollte berücksichtigt werden, denn es gibt kein Update Bibel Version 2012. Damals galten die heutigen Wertvorstellungen nicht.

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Re: Was die Bibel zu Homosexualität sagt: Die Hammersätze

Beitragvon ploccoson » 09 Apr 2012, 02:58

Ich würde nicht unbedingt behaupten, Homosexualität sei keine Sünde oder ist der Heterosexualität gleichstellt, aber solche Recherchen wie z. B. die des obigen pdfs, sind schon längt bei vielen Theologen oder beim Vatikan angekommen und nicht umsonst ändern sich nichts. Ob Sünde hin oder her, umschreiben nützt nichts.. ..Ich schätze mal, Gott liebt jeden, obwohl es meist unlogisch klinkt, wenn es sich um die Liebe seiner Geschöpfe handelt nach dem Motto: "Ich liebe dich zwar aus ganzem Herzen, lasse dich aber in der Hölle auf Ewigkeit verbrennen..." Oder als Abraham seinen Sohn aufopfern sollte, um seine Liebe zu Gott zu beweisen. Fragt sich, was für einen psychischen Stress sein Sohn nach dieser ganzen Aktion verarbeiten musste. Ein guter Homosexueller, der den Geboten treu bleibt, hat in meinen Augen den selben Stellenwert vor Gott, wie ein Heterosexueller auch.
Liebe kann man nicht in eine Schublade stecken. Liebe gibt es nicht nur auf hetero-, homo-, bi- oder auf pansexueller Basis, sondern ist vielfältig, was damals bei der "Gründung" des Christentums oder anderer monotheistischer Religionen, nicht bekannt war und es heute immer noch ist.

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Re: Was die Bibel zu Homosexualität sagt: Die Hammersätze

Beitragvon homoboy » 14 Apr 2012, 19:30

Ich finde ohnehin dass man die Bibel nicht ernst nehmen kann (zumindest neues Testament), weil es zig verschiedene Versionen gibt und jeder Evangelist seine eigene Interpretation hat einfließen lassen. Bei der Tora hat man dieses Problem nicht, denn die Tora selber ist seit Jahrhunderten identisch. Der Talmud beinhaltet dann die Interpretationen. Auch der Koran hat den Vorteil, dass er nicht geändert wurde.

Zudem hat Lutter in seine Übersetzung viele Interpretationen mit eingebaut und zum Beispiel auch eines der 10 Gebote falsch übersetzt:
So heißt es in der Tora und deren Übersetzung (altes Testament), dass man nicht morden darf. In der Bibel steht, dass man nicht töten darf. Das ist ein gewaltiger Unterschied, der jeden Christen quasi sündhaft werden lässt, indem er Essen zu sich nimmt, da für Essen immer etwas getötet werden muss (auch Pflanzen leben).
Mit freundlichen Grüßen
homoboy

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Re: Was die Bibel zu Homosexualität sagt: Die Hammersätze

Beitragvon Weasle » 14 Mai 2012, 23:26

Okay, ich habe jetzt eine schöne Fehleranalyse gekriegt. Sie hat mich noch einmal zum Nachdenken gebracht und ich sage danke an alle, die die Entscheidung getroffen haben, es herunterzuladen und dann auch noch die Zeit, es zu lesen. DANKE! Grüße an alle.
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Re: Was die Bibel zu Homosexualität sagt: Die Hammersätze

Beitragvon Kakashi » 14 Mai 2012, 23:33

mist, löschen bitte :D

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Re: Was die Bibel zu Homosexualität sagt: Die Hammersätze

Beitragvon Weasle » 08 Jun 2012, 03:33

Nur als kleine Notiz: Man soll das die untere Date herunterladen, weil das eine verbesserte Version ist, Außerdem steht ein Klappentext dabei. Also: Nicht so schnell auf download klicken, wenn ihr die pdf seht, sondern etwas weiter runterscrollen :)
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Re: Was die Bibel zu Homosexualität sagt: Die Hammersätze

Beitragvon Kaito » 08 Jun 2012, 06:12

Weasle, vielen Dank, dass Du dir die Mühe gemacht hast und dich intensiv mit dem Thema beschäftigst. Du hast auch eine kluge Taktik gewählt und man merkt sofort, dass der Verfasser ein Homosexueller und/oder ein Sympathisant der Homosexualität ist. Du nimmst alle biblischen Beweise, dass Homosexualität verboten und sündhaft sei und versucht sie mit historischen und logischen Schlussfolgerungen zu entkräften. Weißt Du, deine Erläuterungen und Vermutungen mögen vielleicht alle richtig sein, was ich zwar für fragwürdig halte, dennoch sind sie keine völlige Entkräftung. Homosexualität ist laut größter christlicher Kirche, nämlich der römisch katholischen Kirche verboten und eine Sünde und das wird sich auch niemals ändern.

Weswegen eine Stadt ausgelöscht wurde ist vollkommen egal. Es bringt auch nicht, wenn Du alle Sünden aufzählst, um die Sünde der Homosexualität zu minimieren. Man sagt ja auch nicht: „Ach das ich gestern eine Bank ausgeraubt habe macht mich doch nicht schlechter, als ich eigentlich bin. Immerhin habe ich auch Frauen vergewaltigt, Auftragsmorde angenommen, Geld gewaschen, Kokain an Schulen verkauft, Leute erpresst, Frauen verprügelt und Familienhäuser abgefackelt.“ Ein gläubiger Christ, aber auch Juden und Moslems versucht alle Sünden aus dem Weg zu gehen. Religion ist nicht mit dem amerikanischen Rechtssystem vergleichbar „Let´s make a Deal“. Im Islam haben viele Gläubige das Problem, dass sie nicht wissen wie sie mit „halal und haram“ umgehen sollen. Pierre Vogel, der angebliche Hassprediger, was ich für absoluten Schwachsinn halte, weil er nun mal eben das sagt, was der Koran offenbart, hat gesagt, dass man als gläubiger Mensch alles machen soll was Gott sagt/will. Und selbst wenn Gott sagt: „Ach ich mag das nicht, aber wenn Du das machen willst, dann mach das halt“, sollte man sagen „Nein, wenn Gott das nicht mag, mach ich das nicht, auch wenn es von ihm erlaubt ist.“

Alles in der Bibel ist laut gläubigen Christen: Gottes Wort. Es gibt Unterschiede zwischen Katholiken und Protestanten mit apokryphischen Büchern, z.B das Buch Tobit, welches das Thema Almosen behandelt. Aber Genesis ist denk ich mal bei allen anerkannt. Und dort steht, dass Gott Mann und Frau schuf und diese beiden Geschlechter eine Ehe eingehen können (nicht müssen!). Im Islam ist die Argumentation so ähnlich, so wie ich das mitbekommen habe, eher wissenschaftlich, aber das Fundament ist gleich und vergleichbar mit dem des Christentums. Der Mensch hat sexuelle Bedürfnisse und deshalb schuf Gott für den Mann die Frau und für die Frau den Mann, damit man diese Bedürfnisse ausleben kann, jedoch gibt es Einschränkungen.

So. Sex vor der Ehe ist eine Sünde für gläubige Katholiken. Das ist klar. Das steht oft genug im EvMk. Dort steht sogar, dass die Unzüchtigen und Ehebrecher von Gott bestraft werden. Homosexualität fällt meines Erachtens zur damaligen Zeit auch darunter. Erst nach 1960 wurde Homosexualität beispielsweise nicht mehr in Deutschland als Unzucht bezeichnet (Sexuelle Selbstbestimmung – Liberalisierung). Eine theologische Grundsatzfrage könnte nun auch lauten: Wenn die Bibel Gottes Wort ist und Gott Macht über allem hat, sogar über die Zeit und weiß wie es in Zukunft aussehen wird. Warum hat er dann dem Menschen keine klare Definition von Unzucht gegeben, damit wir hier nicht in so einem Forum zu diskutieren müssen, sondern klare Paragraphen haben. Die Antwort könnte lauten und das würde viele Atheisten erfreuen: Weil die Propheten keinen Kontakt zu Gott hatten und sich einfach etwas aus dem Finger gesaugt haben. Sie hatten keine Macht über die Zeit, die Gott natürlich als allmächtiges Wesen hätte und kamen demzufolge nicht auf die Idee etwas zu definieren, was für sie damals selbstverständlich erschien. Nunja, zurück zum Thema.



Ehe bedeutet also sozusagen auch die Erlaubnis für den Mann mit der Frau sexuellen Kontakt ausleben zu dürfen. Das gleiche gilt für die Frau. Das ist also ein Gesetz. Das kann man einfach zusammenfassen.

Sünde= Vorehelicher Geschlechtsverkehr Lösungen: 1. Enthaltsamkeit (=Keusch leben) 2. Die Ehe (Bindung zwischen Mann und Frau)

Nehmen wir jetzt mal ein paar einfache Beispiele. Achtung: Das Handeln der Personen wird nicht nach aktuellen, gesellschaftlichen Aspekten, sondern aus biblischer Sicht bewertet.Wir haben vier Personen: Alex, Manuel, Stefan und Dennis. Alles Christen und sie wollen das ewige Leben. Demzufolge müssen sie sich an die Bibel halten.

1. Alex ist heterosexuell und möchte unbedingt mit der attraktiven Tina schlafen. Da er keine Lust hat sein Leben lang Jungfrau zu bleiben oder schon so früh zu heiraten, lädt er sie zu einem Treffen ein. Die Beiden haben ein One Night Stand. Bewertung: Alex hat eine Sünde begangen. Tina natürlich auch. Bei Enthaltsamkeit auf beiden Seiten oder einer Heirat vor dem Geschlechtsverkehr hätten sie keine Sünde begangen.

2. Manuel ist homosexuell und möchte unbedingt mit dem attraktiven Kevin schlafen. Da er keine Lust hat sein Leben lang Jungfrau zu bleiben oder mit ihm eine Partnerschaft einzugehen, lädt er ihn zu einem Treffen ein. Die Beiden haben ein One Night Stand. Bewertung: Manuel hat eine Sünde begangen. Kevin natürlich auch. Bei Enthaltsamkeit auf beiden Seiten hätten sie keine Sünde begangen.

3. Stefan ist heterosexuell und möchte unbedingt mit der attraktiven Katrin schlafen. Die beiden kennen sich gut und heiraten. Beide kommen unbefleckt in die Ehe und haben Geschlechtsverkehr. Bewertung: Beide haben keine Sünde begangen.

4. Dennis ist homosexuell und möchte unbedingt mit dem attraktiven Paul schlafen. Die beiden kennen sich sehr gut und gehen vorher eine eingetragene Partnerschaft ein. Beide sind unbefleckt und schlafen nun miteinander. Bewertung: Beide haben eine Sünde begangen, da sie keine Ehe eingegangen sind, was auch niemals möglich wäre, da die Ehe theologisch gesehen nur zwischen Mann und Frau besteht.

Lösung: Gläubige Homosexuelle haben lediglich die Möglichkeit durch Enthaltsamkeit das ewige Leben zu erlangen, weil sie dadurch keine Sünde begehen.




Das ist eigentlich eine ganz einfache Sache. Man braucht da nichts umzudrehen oder so. Es ist wie es ist. Wer zu 100% Katholik ist und schwul, der muss den Weg, den er von Gott bekam, akzeptieren und versuchen nach seinem Gesetz zu leben. Warum Gott Person A schwul gemacht hat, kann man nicht sagen, da Gott allmächtig ist und seine Beweggründe für uns Menschen nicht nachvollziehbar. Mögliche Vermutungen (ein Beispiel), die man aber niemals beweisen kann sind: „Er hat mich schwul gemacht, um mir schreckliches Leid abzunehmen. Er kannte meine Zukunft als hetero und hat gesehen, dass ich mit 18 Jahren starb, weil ich mich mit einem Mädchen traf und wir einen Autounfall hatten. Sie starb und ich nahm mir danach das Leben. Er wollte mich beschützen. Ich akzeptiere das und lebe keusch. Ich sehe es positiv und versuche meine Kraft in andere Dinge zu stecken. Ich verzichte auf ein Privatleben und widme meine 100% Kraft...“

Es gibt da viele Gedankengänge. Aber man muss sich vor Augen halten, so sehe ich das jedenfalls: Katholizismus und Homosexualität passte nie, passt nie und wird auch nie zusammen passen. Wenn ein gläubiger Katholik zu mir kommt und fragt: „Patrick? Was soll ich machen? Ich bin schwul“, sage ich ihm „Lebe keusch, weil sonst kommst du, laut deinem Glauben, in die Hölle“. Wenn ein schwuler Atheist zu mir kommt und mich das Gleiche fragt, antworte ich: „Such dir einen Freund, wenn du es romantisch brauchst und wenn Du einfach nur Sex haben willst, dann lass es halt krachen.“ Das kann man unzählige Male so weiterführen. Wenn ein Schwuler nach Jesu Gesetzen leben will, ohne AT, dann sagt man ihm halt „Lies dir die Texte über Jesus durch und wenn er nichts dagegen sagt, dann viel Spaß mit den heißen Typen“.

Das ist meine Meinung. Die Bibel kann nicht geändert werden und der Katholizismus auch nicht. Das ist aber bei allen Dingen so, die festgelegt sind, weil sie von Gott, toten Menschen oder unveränderlichen Systemen kommen. Man kann ja auch nicht einfach sagen: „Oh Karl Marx. Wenn er sehen würde, wie es den Menschen im Kapitalismus immer besser geht, dann hätte er spätestens nach 1989 gesagt : Alles falsch. Meine kommunistischen Theorien sind falsch.“ Im Fußball werden ab und zu „kleine“ Regeln geändert (Bestrafung, Anzahl der Schiedsrichter, Torkameras etc.), weil Gott nicht den Fußball erschaffen hat oder es ein Patent gibt. Würde man sagen „Die Fußballregeln aus dem Jahre 2012 sind von nun an für alle gültig, endgültig und für immer.“, dann wäre das halt so und man könnte nichts mehr ändern, auch wenn neue technische Hilfsmittel hinzukämen, die alles erleichtern würden.

Wenn die katholische Kirche schlau ist, dann belässt sie alles so, wie es ist. Wer ihr dann noch folgt und wer nicht, wird man sehen. Wir sind freie Menschen. Jeder kann sich für das entscheiden was er will. Die Protestanten machen es sich einfach. Sie passen die Theologie an die aktuelle Gesellschaft an, um sich populär zu machen. Das wäre so, als würde der Bundestag und Bundesrat beispielsweise die Verfassung ändern „Die Staatsgewalt geht nicht mehr vom Volke, sondern vom Führer aus, weil sowieso keiner mehr wählen geht und das unkomplizierter ist.“ … man kann auch sagen: die Protestanten sind die Grünen unter den Theologen. Die Grünen haben auch immer gesagt „Deutschland, nie wieder Krieg“, bis sie dann ab 1998 in der Regierung waren und Deutsche Soldaten weit weit weggeschickt haben. Meines Erachtens kann man den Katholizismus also als letzte und richtige Festung in der christlichen Theologie betrachten.

Ich persönlich lebe nicht danach, obwohl ich Katholik bin. Aber keiner den ich bis jetzt gesehen habe lebt danach. Alle Menschen leben nicht zu 100% christlich, allein schon aus dem Grund, dass wir das kapitalistische System akzeptieren. Aber das ist ein anderes Thema. Ich schreib es aber noch einmal ganz deutlich hier hin (Das ist meine ehrliche Meinung): Homosexualität ist eine Sünde, laut Christentum (und natürlich vielen anderen Religionen).


lg

Kaito
Du fühlst es schon dein ganzes Leben lang, dass mit der Welt etwas nicht stimmt. Du weißt nicht was, aber es ist da. Wie ein Splitter in deinem Kopf, der Dich verrückt macht.

Re: Was die Bibel zu Homosexualität sagt: Die Hammersätze

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