Warum gibt es keine 16-jährigen Bravo-Boys mehr?

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Re: Warum gibt es keine 16-jährigen Bravo-Boys mehr?

Beitragvon HBD » 14 Mär 2016, 11:23

Jeder von Euch beiden hat da einen Punkt gebracht, den ich besonders wichtig finde:

Zunächst Akil: Dass die Politik sich auf die Judikative verlässt, ist gerade das Problem. Ich habe den Eindruck, die denken sich: "So, jetzt verabschieden wir irgendeinen radikalen, verfassungsfeindlichen Müll, um die Massen zu beruhigen; die Gerichte müssen ja nicht so extrem entscheiden, die wissen schon, wie´s gemeint ist."
Wenn man Glück hat, funktioniert das. Wie ich gelesen habe, ist es seit 2006 so, dass pornographische Darstellungen schon verboten sind, wenn die Dargestellten nur wie unter 18 aussehen. Wenn man das Gesetz streng auslegt, dann müsste man einen Großteil aller Schwulenpornos verbieten. Zum Glück haben die meisten Richter mehr Verstand als die Politiker.
Aber kann man sich da einfach so drauf verlassen? Habt Ihr mal über Richter Roland Schill und seine extremen Urteile gelesen? Da konnte man wegen eine Packung Kaugummi klauen oder so in den Knast kommen. Der konnte dann sagen: "Wieso? Vom Gesetzbuch her kann ich das so machen."
So können sich dann Politik und Judikative gegenseitig den Schwarzen Peter zuschieben. Bei den Nazis hat das auch funktioniert: Die unten haben nachher gesagt: "Wieso, wir haben nur Befehle befolgt, uns trifft keine Schuld." Und die oben haben nachher gesagt: "Was da in den KZs und so weiter wirklich abläuft, haben wir nicht gewusst, da sind die Leute unten vor Ort schuld gewesen."
Ich weiß, das ist ein extremer Vergleich; es geht mir nur darum, zu zeigen, dass man an beiden Enden vorsichtig und genau arbeiten muss, bei den Gerichten UND bei der Gesetzgebung.
Und wir sehen ja, dass der Effekt unklarer Gesetzgebung ist, dass die Gesellschaft auf Nummer sicher geht, und lieber nichts riskiert, obwohl man noch im erlaubten Bereich ist, wie man bei der Bravo sieht. Und die Politiker sagen sich dann: "Oh, toll, die Nutzen ihre Freiheiten ja gar nicht, dann können wir ja noch strengere Gesetze machen."

Und zu fusselchen: Bevor ich schreibe, was ich schon gemacht habe: Macht das bitte nicht nach, das war verboten: Und zwar bin ich schon auf vielen Seiten nackt zu sehen, auch auf Seiten, wo ich in meinem Alter nichts zu suchen habe und auch auf eine Weise, die in meinem Alter verboten ist. Das führt uns nicht weiter. Denn das ist gerade das Problem: Politik und Gesellschaft versuchen uns in eine Grauzone abzudrängen, wo wir mit unserer Nacktheit nicht stören, und wo man Erlaubtes und Verbotenes nebeneinander findet, ohne dass jemand protestiert. Was ich haben möchte, ist, dass man weit außerhalb der Grauzone Internet, in Zeitschriften, die man an jedem Kiosk kaufen kann, ganz "offiziell" harmlose Nacktheit auch von unter 18-Jährigen finden kann. Ich will mich nicht in irgendeine Schmuddelecke abdrängen lassen.
Sonst geht es bei uns bald zu wie im viktorianischen Zeitalter: Alles ist erlaubt, solange es schön im Verborgenen bleibt. Aber in der Öffentlichkeit geben wir uns so prüde wie möglich, und wehe, jemand bringt auch nur die harmloseste Nacktheit an die Öffentlichkeit, dann und nur dann wird hart bestraft.
Vielleicht ist es schon wieder so weit: In irgendeiner verborgenen Schmuddelecke im Internet kann ich problemlos meinen Steifen zeigen, obwohl ich erst 16 bin, und keinen stört´s, aber wehe, ich möchte für harmlose Aktaufnahmen in einer frei verkäuflichen Zeitschrift für Jugendliche posieren, da regen sich dann alle auf. In so einer bigotten Gesellschaft möchte ich nicht leben. Wir brauchen klare Regeln: Harmlose Nacktheit auch unter 18, Pornokram erst ab 18. Und nicht dieses Abdrängen in irgendeine Schmuddelecke, das werde ich nicht unterstützen, weil die Gesellschaft dann harmlose Nacktheit nur noch mehr mit Porno identifiziert, wenn beides nur noch da zu finden ist. Ich will ja gerade erreichen, dass man lernt, dazwischen zu unterscheiden, deshalb wende ich mich ganz offen an Printmedien für Jugendliche.

Re: Warum gibt es keine 16-jährigen Bravo-Boys mehr?

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Re: Warum gibt es keine 16-jährigen Bravo-Boys mehr?

Beitragvon HBD » 14 Mär 2016, 11:28

@fusselchen: Leider kann ich im Moment keine privaten Nachrichten schreiben, weil ich ganz neu hier bin. Sobald ich darf, werde ich Dir zurückschreiben. Danke für Deine Unterstützung und Deine guten Vorschläge. :)

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Re: Warum gibt es keine 16-jährigen Bravo-Boys mehr?

Beitragvon Yahool3r » 14 Mär 2016, 14:52

Wow, weil du in der Bravo keine nackten Jugendlichen mehr sehen kannst siehst du die freie Gesellschaft bedroht und witterst den ersten Schritt zur Autokratie. Also andere Sorgen hast du nicht oder? Ein Großteil der Entscheidungen, wann man wie nackte, junge Haut zeigt, liegt beim Betreiber und nicht beim Staat. Denn künstlerische Freiheit deckt noch viel ab. Viele Geschäftsleute befürchten keine Einschränkung durch den Staat, sondern einen Schitstorm von zugeknöpften, konservativen Eltern.

Zu der Bravo. Wer liest heutzutage noch bravo und welcher jugendlicher kauft sich ein gedrucktes Heft? Naja, die haben vielleicht einfach eine Neuausrichtung des Blattes vollzogen, um sich so an den veränderten Leserwillen anzupassen. Aus dem gleichen Grund gibt in der Bild keine nackten Hupen mehr. Weil man sich neu ausrichten wollten, vielleicht seriöser sein wollte.

Dass man weniger machen kann ist ein ganz falscher Trugschluss und deine Kommentare zu Edathy sind auch nicht angebracht. Zum einem ging es bei Edathy um sogenannte Poser Bilder. Also Bilder die zwar bekleidete Kinder (nicht Jugendliche) in offensichtlichen sexualisierten Positionen zeigen.
Dass man in den jungen Jahren die Erlaubnis der Eltern braucht ist eine Anpassung an die moderne Welt. Denn es kam oft genug vor, dass Jugendliche sich den Konsequenzen des Veröffentlichen solcher Bilder nicht bewusst waren und man die Eltern als reflektierende Instanz sieht, die unbeachtete und ungewollte Auswirkungen miteinbeziehen.

Warum ziehst du eigentlich eine Altersgrenze bei Nacktbildern, wenn es doch Kunst ist (,,Ich finde 12 ja zu jung")? In der Kunst und auch in der Aufklärung geht es nur um den Körper als ästhetisches oder aufklärerisches Werkzeug. Erst wenn die sexuelle Komponente miteinbezogen wird, werden Altersrestriktionen relevant. Und genau darauf muss man achten, auf die Relevanz. Wozu dient ein Foto, was ist der Zweck? Deswegen kann man nicht einfach sagen, dies ist ab 16 erlaubt, das ab 18, es kommt immer auf den Verwendungszweck an. Es gibt keine rechtlichen Restriktionen im künstlerischen und wissenschaftlichen Bereich in Sachen Nacktheit, nur im sexuellen, als gilt deine Forderung schon längst, nur liberaler, als du denkst.

Dein letzter Beitrag klingt einfach nur verwirrt. Was schreibst du über verfassungsfeindliche Gesetze und über die Judikative?
Wo gibt es denn Prozesse gegenüber Nacktheit? Und wieso? Wenn es mal solche Prozesse gibt, dann entweder, weil jemand findet, dass seine rechte auf das eigene Bild verletzt worden sind, oder weil jemand meint, ein Bild sein Kinderpornographie. Das sind alles Prozesse, die einzelnen Leuten aus der Zivilgesellschaft angestoßen werden. Das hat nichts mit Unterdrückung der Rechte zu tun.

Zu der Sache mit dem "verfassungsfeindlichen Müll" Ich glaube du solltest dir unser Grundgesetz noch ein mal genauer durchlesen.
Artikel 6
(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.

Du darfst also schon bevormundet werden. Die Bevormundung basiert darauf, dass nicht alle im Grundgesetz geregelten Freiheiten für dich uneingeschränkt gelten. Einige dieser Rechte und Freiheiten werden in die Obhut der Eltern gegeben, bis du reif genug bist, das selbst zu entscheiden.
Wie diese Bevormundung bis du erwachsen bist auszusehen hat, das entscheidet die Gesellschaft und die Gesellschaft besteht aus allen 80,5 Millionen Einwohnern in Deutschland. Diese wählen dann Politiker, die im Auftrag der Gesellschaft handeln.
Politiker sind keine Wesen, die nicht legitimiert handeln, sie wurden gewählt um das zu tun, was sie tun und wenn sie das nicht tun, dann werden sie nicht gewählt. Somit musst du schon der Gesellschaft die Schuld an der Einschränkung deiner Rechte geben.
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Re: Warum gibt es keine 16-jährigen Bravo-Boys mehr?

Beitragvon fusselchen » 14 Mär 2016, 15:02

HBD: Für welche Aufnahmen und deren Verbreitung braucht ein Minderjähriger ab 16 Jahre denn das Einverständnis seiner Eltern? Jedes Foto auf dem man klar zu erkennen ist oder doch erst ab welchem Nacktheitsgrad? Also nur mal angenommen, du wolltest selbst 500 Pics von dir irgendwo verteilen bzw. du wolltest selbst eine derartige Zeitschrift herausgeben was müsstest du beachten? Du hast dich doch da schlau gemacht.
Wie kommst du denn auf den Schill? Das ist doch ne ganz alte Geschichte...
Politisch muss meiner Meinung nach gar nix verändert werden, da gebe ich yahoo - falls ich das richtig verstanden habe - Recht. Veränderte oder neue Gesetze können das Resultat eines gesellschaftlichen Wandels sein. Also musst du überzeugen und mobilisieren. Von Vergleichen zum 3. Reich rate ich ab da sowas immer extrem ist, gern falsch verstanden wird und eigentlich auch nie als Vergleich herhalten kann da die gesellschaftlichen Verhältnisse der letzten Jahrzehnte dies Gott sei Dank nicht hergeben.

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Re: Warum gibt es keine 16-jährigen Bravo-Boys mehr?

Beitragvon Akil » 14 Mär 2016, 15:28

Yahool3r hat geschrieben:Dein letzter Beitrag klingt einfach nur verwirrt.
Ja, das Gefühl habe ich auch...

HBD hat geschrieben:Dass die Politik sich auf die Judikative verlässt, ist gerade das Problem. Ich habe den Eindruck, die denken sich: "So, jetzt verabschieden wir irgendeinen radikalen, verfassungsfeindlichen Müll, um die Massen zu beruhigen; die Gerichte müssen ja nicht so extrem entscheiden, die wissen schon, wie´s gemeint ist."
Bitte was? Richter Schill als aktuellen Trend heranzuziehen finde ich sehr fragwürdig um das zu belegen. Gesetze die verfassungsfeindlich sind werden vom Verfassungsgericht gekippt. Und die Richter müssen sich ja auch an die vorgegebenen Strafen halten, die im Strafgesetzbuch verankert sind. Ich sprach davon, wie Richter diesen Strafraum nutzen oder was sie wegen Unwichtigkeit als Verfahren einstellen.

HBD hat geschrieben:Und die Politiker sagen sich dann: "Oh, toll, die Nutzen ihre Freiheiten ja gar nicht, dann können wir ja noch strengere Gesetze machen."
Du stellst "die Politiker" hier da, als wäre das eine vom Volk völlig unabhängige Herrschaftselite, deren Ziel es ist das Volk so weit einzuschränken wie sie können... nur mal so.

HBD hat geschrieben:Wie ich gelesen habe, ist es seit 2006 so, dass pornographische Darstellungen schon verboten sind, wenn die Dargestellten nur wie unter 18 aussehen.
Das ist nicht richtig: Es ist verboten, wenn die Dargestellten unter 18 aussehen und du davon ausgehst, dass sie unter 18 SIND und du billigend in Kauf nimmst, dass du dir gerade Jugendpornographie reinziehst. Es kommt zwar kein Kind oder Jugendlicher zu schaden, aber dir wäre es in diesem Fall egal, wenn dem so wäre.
Das gilt auch, wenn du extrem naiv tust und der Film den Schauspieler der aussieht wie 12 als 22-Jährigen vermarktet. Dann kannst du dich nicht rausreden mit "ich wusste ja nicht und dachte ja".
Wenn du aber glaubhaft davon ausgehst, der ist 18 oder älter, selbst wenn der jetzt wie 17/16 aussieht, machst du dich auch nicht strafbar.
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Re: Warum gibt es keine 16-jährigen Bravo-Boys mehr?

Beitragvon fusselchen » 14 Mär 2016, 15:53

Ich selbst und kein einziger meiner Freunde kauft überhaupt Zeitschriften und ich frage mich gerade, wie relevant das ganze Thema beschränkt auf Printmedien eigentlich ist. Und da danke ich Yahool3r mal ganz herzlich das er die Aufmerksamkeit auf den künstlerischen Aspekt und deren Freiheit gebracht hat und auch mal klar nach dem Zweck der jeweiligen Aufnahme unterscheidet.
Aber wo hört denn künstlerische oder aufklärerische Freiheit bei Aufnahmen von Nichterwachsenen auf? Bei einer Erektion auf der Aufnahme? Kommt wahrscheinlich drauf an, oder? Falls die Erektion ohne viel Brimborium, wie für ein Biobuch dargestellt wird könnte es okay sein. Wenn sie "sexuell stimulierend", von lüsternem Lächeln oder eindeutigen Gesten begleitet ist dann wäre es wohl eher Pornografie. So denke ich mir das jedenfalls das es Sinn machen würde. Seht ihr das auch so?

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Re: Warum gibt es keine 16-jährigen Bravo-Boys mehr?

Beitragvon HBD » 15 Mär 2016, 14:40

@Akil: Die Rechtslage ist so, dass pornographische Aufnahmen von nachweislich Erwachsenen verboten sind, wenn der oder die Erwachsene minderjährig aussieht. Bestraft wird dann derjenige, der die Aufnahmen gemacht hat; um den, der sich die Bilder ansieht, geht es dabei nicht.

@fusselchen: Ja, das sehe ich auch so. Aber wir kommen immer mehr von so einer sinnvollen Regelung weg. Wenn eine vollständig bekleidete minderjährige Person in sexuell stimulierender Haltung dargestellt wird, dann gilt das jetzt als Jugendpornographie. Das scheint mir übertrieben; wer will das objektiv bewerten?

Vielleicht sollte ich noch mal auf den Punkt bringen, was ich zuletzt gemeint hatte: Ich finde es nicht in Ordnung, dass man, wenn man einfach nur wissen möchte, wie andere im eigenen Alter nackt aussehen, gleich auf irgendwelche Schmuddelseiten im Netz gerät, anstatt dass es irgendwo noch vernünftige Sexualaufklärung gäbe, wo man so etwas nachsehen kann. Sogar die alten Bravo-Scans in der google-Suche sind mittlerweile zensiert, so dass man schon tiefer graben muss und gleich sonstwo landet. Ich finde, so wird man in die Illegalität gedrängt.

@Yahool3r: Völlig richtig, es geht um den Verwendungszweck. Bilder in der Bravo sind ganz klar nur zur Sexualaufklärung da, und ich kann mir nicht denken, dass es wahrscheinlich ist, dass die irgendwie anders verwendet würden. Aber da schlägt dann die Schere im Kopf zu, während es die schmutzigen Bilder irgendwo im Netz immer noch gibt.
Dass ich Bilder von unter 14-Jährigen nicht mag, war meine persönliche Meinung, keine Aufforderung, die Gesetze in der Richtung zu ändern.

Meine Kritik geht ursprünglich auch nicht gegen die Politik; noch haben wir von den Gesetzen her immer noch genug Luft, sondern gegen die Gesellschaft. Diese ständige Gleichsetzung von nackt mit Porno und unter 18 mit Kind ist einfach unerträglich, und wer in so einer gesellschaftlichen Atmosphäre Aufklärung macht, sollte etwas mutiger sein. Natürlich geht es der Bravo um Angst vor Protesten und nicht um Angst vor den Richtern. Kann sein, dass kaum noch jemand die Bravo liest, aber die meisten Leser werden wohl doch in meinem Alter und nicht in dem meiner Eltern sein. Ist es da nicht klar, nach wem die Bravo sich richten sollte?

Das waren übrigens wieder sehr intelligente Beiträge, vielen Dank Euch allen. Es tut mir leid, wenn ich etwas zu heftig geworden bin; das ging nicht gegen Euch.

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Re: Warum gibt es keine 16-jährigen Bravo-Boys mehr?

Beitragvon Akil » 15 Mär 2016, 17:31

HBD hat geschrieben:@Akil: Die Rechtslage ist so, dass pornographische Aufnahmen von nachweislich Erwachsenen verboten sind, wenn der oder die Erwachsene minderjährig aussieht. Bestraft wird dann derjenige, der die Aufnahmen gemacht hat; um den, der sich die Bilder ansieht, geht es dabei nicht.
Hast du dafür Quellen? Ich habe vor meinem Letzten Beitrag extra nachgelesen.
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Re: Warum gibt es keine 16-jährigen Bravo-Boys mehr?

Beitragvon linkcable » 15 Mär 2016, 18:06

Das war mir auch neu... IMHO gibt es so ein Gesetz nicht. Und was heißt Minderjährig aussehen? Wenn ein 18-jähriger wie 17 aussieht dann ist das illegal von ihm/ihr pornografische Aufnahmen zu machen? Halte ich für unwahr...

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Re: Warum gibt es keine 16-jährigen Bravo-Boys mehr?

Beitragvon HBD » 18 Mär 2016, 11:37

Die beste Quelle ist wohl diese:
http://www.jura.hhu.de/fileadmin/redakt ... l_2009.pdf
Entscheidend sind die Sätze:
§ 184c Abs. 1 StGB ist nach seinem Wortlaut nicht auf Darstellungen mit realen und im Zeitpunkt des dargestellten Geschehens tatsächlich jugendlichen Personen beschränkt. Verlangt werden lediglich "Schriften (§ 11 Abs. 3), die sexuelle Handlungen von, an oder vor Personen von vierzehn bis achtzehn Jahren zum Gegenstand haben." Maßgeblich ist danach allein, dass das, was dargestellt werden soll, Pornographie mit Jugendlichen ist. Es muss dies aber nicht notwendig auch sein.

Mit anderen Worten: Es braucht nur nach Sex unter Jugendlichen auszusehen, muss es aber nicht sein, die Darsteller können ruhig nachweislich 18 sein; strafbar ist es trotzdem.

Hier der Gesetzestext:

§ 184c
Verbreitung, Erwerb und Besitz jugendpornographischer Schriften

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
1. eine jugendpornographische Schrift verbreitet oder der Öffentlichkeit zugänglich macht; jugendpornographisch ist eine pornographische Schrift (§ 11 Absatz 3), wenn sie zum Gegenstand hat:
a) sexuelle Handlungen von, an oder vor einer vierzehn, aber noch nicht achtzehn Jahre alten Person oder
b) die Wiedergabe einer ganz oder teilweise unbekleideten vierzehn, aber noch nicht achtzehn Jahre alten Person in unnatürlich geschlechtsbetonter Körperhaltung,
2. es unternimmt, einer anderen Person den Besitz an einer jugendpornographischen Schrift, die ein tatsächliches oder wirklichkeitsnahes Geschehen wiedergibt, zu verschaffen,
3. eine jugendpornographische Schrift, die ein tatsächliches Geschehen wiedergibt, herstellt oder
4. eine jugendpornographische Schrift herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, bewirbt oder es unternimmt, diese Schrift ein- oder auszuführen, um sie oder aus ihr gewonnene Stücke im Sinne der Nummer 1 oder 2 oder des § 184d Absatz 1 Satz 1 zu verwenden oder einer anderen Person eine solche Verwendung zu ermöglichen, soweit die Tat nicht nach Nummer 3 mit Strafe bedroht ist.

Liest sich erst ganz harmlos, aber nach den oben beschriebenen Überlegungen ist die entscheidende Formulierung: "zum Gegenstand hat". Vom tatsächlichen Alter der Personen steht hier nichts. Zur selben Schlussfolgerung kommt man auch auf folgenden Seiten:

http://blog.beck.de/2008/08/28/strafver ... aft?page=1
Hier heißt es:
Erfasst werden künftig bei den praktisch relevanten Verbreitungshandlungen auch pornographische Darstellungen von allen Personen unter 18 Jahren und zudem auch von so genannten "Scheinminderjährigen", also sochen Darsteller(innen), die zwar objektiv volljährig sind, aber nach ihrem äußeren Erscheinungsbild als minderjährig eingestuft werden können.

http://de.wikipedia.org/wiki/Scheinminderjährigkeit
Da heißt es:
Eine jugendpornographische Schrift im Sinne der Scheinminderjährigkeit liegt nach Auffassung der ehemaligen Bundesjustizministerin Brigitte Zypries bereits dann vor, wenn „aus Sicht eines verständigen Betrachters nicht sicher ausgeschlossen werden kann, dass die Darsteller Jugendliche sind“.

http://www.dr-bahr.com/news/news_det_20 ... 44952.html
Da heißt es:
Der VGH München (Beschl. v. 02.02.2009 - Az.: 7 CS 08.2310) hatte zu beurteilen, ob auch dann ein Jugendschutzverstoß vorliegt, wenn sogenannte Scheinminderjährige in unnatürlich geschlechtsbetonter Haltung auf Internetseiten abgebildet werden.
Scheinminderjährige sind erwachsene Personen, die aber rein äußerlich noch wie Jugendliche aussehen.
Die Münchener Richter haben die Frage grundsätzlich bejaht.

Ich schreibe noch mehr dazu, ich habe nur gerade die Höchstzahl der URLs überschritten.

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Re: Warum gibt es keine 16-jährigen Bravo-Boys mehr?

Beitragvon HBD » 18 Mär 2016, 11:38

Hier wie versprochen noch mehr.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 15157.html
Da heißt es:
Wer versucht, sich (etwa über das Internet) den Besitz von jugendpornographischen Schriften zu verschaffen, die ein tatsächliches oder wirklichkeitsnahes Geschehen wiedergeben, wird künftig mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder Geldstrafe bestraft. Als "wirklichkeitsnahes Geschehen" ist dabei die Darstellung eines Geschehens zu verstehen, das sich dem durchschnittlichen Betrachter dem äußeren Erscheinungsbild nach als ein tatsächliches darstellt. Darunter können also auch Darstellungen mit sogenannten "Scheinminderjährigen" fallen, also von Darstellern, die dem Alter nach volljährig sind, hinsichtlich ihres äußeren Erscheinungsbildes aber als minderjährig eingestuft werden könnten.

http://www.macuser.de/threads/scheinmin ... gb.405819/
Hier liest man eine Meinungsäußerung:
"Gerade den Punkt mit den "Scheinminderjährigen" finde ich sehr erschreckend. Danach müssten ja ein Großteil aller Pornos verboten werden.
Und ettliche Pärchen dürften keine privaten Schmudelfilmchen und Bilder mehr machen wenn einer der Partner den Anschein erweckt er könnte unter 18 Jahren alt sein.
Für mich klingt das ganze Gesetz sehr nach unklarem Gummi-Paragraphen der vermutlich dazu dienen soll nachträglich Computer-Durchsuchungen zu rechtfertigen. Weil "Scheinminderjährige" findet man auf jedem Computer, und sei es im Browsercache.
Und wenn es ganz dumm läuft wird man wegen alter Aufnahmen die man in der Jugend von seiner damals Minderjährigen Freundin gemacht hat verurteilt. Und die Bildzeitung wirft einen in den selben Topf wie die Kinderschänder. Is ja der selbe Paragraph, ob nun § 184b oder § 184c... :/"

http://www.personalpraxis24.de/aktuelle ... 9e1656b2c8
Hier werden Kriterien genannt:
Als problembehaftet sieht der Verfasser dahingegen die Altersbestimmung der dargestellten Personen. Das Strafverbot greife auch dann ein, wenn die Person zwar dem äußeren Erscheinungsbild älter wirke oder älter ausgegeben werde, tatsächlich aber minderjährig sei. Auch die Darstellung "Scheinminderjähriger" falle unter das Strafverbot. Unter "scheinminderjährigen" Personen verstehe man, dass eine volljährige Person als minderjährig ausgegeben werde. Es komme hier auf die Sicht eines objektiven Betrachters an. Für eine "Scheinminderjährigkeit" spreche die Verwendung von Schulmädchenuniformen, Kinderspielzeugen oder eine Darstellung an Spielplätzen oder in Kinderzimmern.

http://board.gulli.com/thread/1681692-4 ... in-d-land/
Da liest man auch noch eine interessante Meinung. Man findet im Netz noch viel mehr dazu, besonders die besorgten Juristenmeinungen sind interessant.

Vielen Dank, dass Ihr extra für mich recherchiert habt. Man muss nach den richtigen Begriffen suchen. Der entscheidende Ausdruck ist "Scheinminderjähriger" oder "Scheinjugendlicher".

Als verfassungsfeindlich habe ich das bezeichnet, weil das Grundgesetz ein Bestimmtheitsgebot beinhaltet. So unklare Formulierungen, dass man ein Verbot der Jugendpornographie nach Belieben auf Pornos mit Erwachsenen ausdehnen kann, nur weil im Hintergrund Kinderspielzeug zu sehen ist und das Mädel anfangs eine Schulmädchenuniform anhat, ist meiner Meinung nach mit dem Grundgesetz nicht mehr vereinbar. Und das Sexualstrafrecht wird immer mehr verschärft. Die Grenze des verfassungsmäßig erlaubten war meiner Meinung nach, von heute aus betrachtet, schon mit dem Begriff "Scheinjugendlicher" überschritten. Es kann nur schlimmer werden.

Macht Ihr Euch wirklich keine Sorgen, wenn Ihr so was lest?

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Re: Warum gibt es keine 16-jährigen Bravo-Boys mehr?

Beitragvon Akil » 18 Mär 2016, 14:26

Wie gesagt geht es bei dieser Regelung um folgendes:

- Wenn du nicht weißt (weil es dir egal ist), ob da Jugendliche dargestellt werden, machst du dich strafbar, wenn man vom äußeren davon ausgehen muss, dass es sich um jugendliche handelt.
- Wenn du davon ausgehen kannst, dass die Darsteller Volljährig sind, weil das im Porno/auf der Seite angegeben ist, obwohl sie nicht so aussehen ist es legal.

Das Einzige, was ich bedenklich finde, ist zu bestimmen, ob der/die jetzt schon wie 18 aussieht oder noch wie 17. Meiner Ansicht nach, kann man das oft nicht genau sagen.
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Re: Warum gibt es keine 16-jährigen Bravo-Boys mehr?

Beitragvon HBD » 21 Mär 2016, 11:07

Das ist genau der Punkt. Objektive Kriterien dürfen niemals durch Ermessenssache ersetzt werden. Und durch solche Regelungen wird ein Klima geschaffen, in dem sich niemand mehr traut, Minderjährige nackt zu zeigen, und sei es nur für die harmloseste Sexualaufklärung.
Anstatt diese schwammige Formulierung von der Darstellung von Sex unter Minderjährigen durch eine klare Regelung zu ersetzen, die nur minderjährige Darsteller verbietet, hat man dann im letzten Jahr noch einen draufgesetzt.

Erst wurde so getan, als wolle man alle Nacktfotos von Minderjährigen verbieten, und dann wurde nur eine härtere Bestrafung von Bildern ohne Unterschrift der Eltern daraus. An sich auch eine gute Regelung, aber was in der Öffentlichkeit hängen geblieben ist, ist die Vorstellung, dass Nacktfotos von Jugendlichen jetzt verboten sind. Und Zeitschriften wie die Bravo richten sich natürlich lieber nach der Stimmungslage als die verbleibenden Freiheiten zu nutzen. Sogar, wenn man sie als Betroffener darauf aufmerksam macht; das habe ich ja gemerkt.

Jede Änderung für sich betrachtet mag noch sinnvoll erscheinen, aber wenn ich die gesamte Entwicklung sehe, mache ich mir wirklich Sorgen. Es gibt in der Gesellschaft viele, die gerne wieder die 50er-Jahre-Moral einführen würden. Als der §175 abgeschafft wurde, war man sich einig, dass das Sexualstrafrecht nur dazu dienen darf, das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen zu schützen, und nicht, um irgendeine Moral aufrechtzuerhalten.

Aber wenn ich mir die Änderungen der letzten zehn Jahre ansehe, habe ich den Eindruck, dass man wieder immer mehr versucht, die "Moral" in das Sexualstrafrecht einzubringen. Der "Schutz" scheint mir oft nur ein vorgeschobener Grund und schlecht begründet zu sein; ich lasse mir nicht weismachen, dass die Regelungen von 2008 und 2015 wirklich nötig waren und irgendetwas Positives bringen werden, außer die Massen zu beruhigen. Viel wichtiger wäre mehr Geld für die Polizei, damit die echte Sexualstraftaten besser verfolgen können. Aber das würde Steuererhöhungen mit sich bringen, und die will keiner, also macht man lieber Symbolpolitik mit neuen Gesetzen, die die Strafverfolgung wirklich strafwürdiger Handlungen wegen der Überregulierung eher verhindern als fördern. Deswegen habe ich in solchen Fragen kein Vertrauen in die Volksvertreter mehr.

Ein Bürgermeisterkandidat der CDU hat schon nach der Wiedereinführung des §175 gerufen. Wenn das so weiter geht wie in den letzten zehn Jahren, dann haben wir den bald auch wieder. Da kann man bestimmt auch wieder irgendwie mit "Schutz" argumentieren. Meiner Meinung nach dürfen wir solche Übertreibungen nicht mehr akzeptieren. Gegen die Gesetze können wir uns natürlich nicht wenden, wohl aber gegen eine übertriebene Auslegung, so wie sie die Bravo im Moment betreibt. Sonst dauert es nicht mehr lange, bis Nacktfotos von Jugendlichen wirklich ganz verboten werden. Das wird man dann auch mit "Schutz" begründen, aber können wir das so einfach glauben?

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Re: Warum gibt es keine 16-jährigen Bravo-Boys mehr?

Beitragvon fusselchen » 21 Mär 2016, 16:54

HBD hat geschrieben:Ein Bürgermeisterkandidat der CDU hat schon nach der Wiedereinführung des §175 gerufen.


Beweise das bitte. Also wer ist dieser CDU-Mensch und wo kandidiert er?
Ich habe vor einiger Zeit mal von einem CDU-Mitglied gelesen, der Jurist ist und in seinem eigenen Strafgesetzbuch den alten §175 reingeheftet hatte und der hat sich öffentlich für diesen Paragrafen ausgesprochen. Er hat damals seine Ämter aufgegeben und die CDU hat sich von dessen Meinung klar distanziert. Also ich kann mir nur schwer vorstellen, das ein Kandidat dieser Partei davon nichts wusste und sich nun auf ähnlich dünnes Eis begibt.

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Re: Warum gibt es keine 16-jährigen Bravo-Boys mehr?

Beitragvon HBD » 23 Mär 2016, 12:24

Du hast Recht, das ist anscheinend der Fall, den ich meinte:

http://www.zeit.de/politik/deutschland/ ... rafbarkeit

2014 ist für mich zwar eine Weile her, deswegen war mir nicht klar, dass er nicht nur kandidiert hat, sondern sogar als Bürgermeister amtiert hat, aber wenn man sich über längere Entwicklungen informiert, ist dass ein eher kurzer Zeitraum. Dass seine Partei sich sofort gegen ihn gestellt hat, weiß ich. Trotzdem finde ich es absolut nicht nachvollziehbar, wie jemand mit solchen Ansichten es in einer Regierungspartei bis zum Bürgermeister bringen kann.

Und die offizielle Linie der CDU finde ich auch nicht viel besser. Wenn wir schon bei alten Fällen sind, die uns über die Entwicklung der letzten Jahre informieren:

Von Boetticher wurde aus der CDU geekelt, weil er eine 16-Jährige Freundin hatte. Vom Gesetz her dürften sie mit Einverständnis der Eltern sogar heiraten, und ihre Eltern hatten kein Problem mit der Beziehung. Eine Partei, die für ihre Mitglieder irgendwelche Altersgrenzen für ihre privaten Beziehungen festsetzt, die nichts mit der Rechtslage zu tun haben, und die Einhaltung dieser Phantasieregeln einfordert, ohne dass die irgendwann formuliert worden wären, ist für mich nicht freiheitlich, und solche "Skandale" verheißen nichts Gutes, was die Einschätzung der Reife von 16-Jährigen durch die CDU und eventuelle künftige Gesetzesänderungen angeht. Schon meine Urgroßmutter hat mit 17 geheiratet, und da hat niemand "Skandal" geschrien. Jetzt wissen die meisten nicht einmal, dass das geht, so indoktriniert sind wir schon. Aber wenn so ein reicher Opa mit 80 eine 20-Jährige heiratet, da schreien dann alle: "Wow, was für ein toller Hecht!" Das ist doch bigott.

Ich hoffe, Du bist nicht der örtliche Junge-Union-Vorsitzende oder so, ich will Dich ja nicht beleidigen, aber ich finde es wichtig, offen seine Meinung zu sagen, in Zeiten, wo in manchen Bereichen anscheinend nur noch bestimmte Meinungen akzeptiert werden.

Ich hatte auch schon (natürlich war ich da schon im legalen Alter) einen wesentlich älteren Partner, und ich glaube nicht, dass mir das geschadet hat. Der hat mich wie einen Prinzen behandelt.
Vor 20 Jahren hätte wohl niemand einen Skandal aus so was gemacht, denke ich, jetzt wird gleich "Iiih, Pädophilie!" geschrien, womit das nun wirklich Nichts zu tun hat. Wo bleibt die Freiheit, wenn man in der Öffentlichkeit zwei Meter von seinem Freund entfernt gehen muss, damit der nicht als "schwuler Pädo" angegiftet wird? Zeichnet sich da wirklich keine ungute Entwicklung ab?

Re: Warum gibt es keine 16-jährigen Bravo-Boys mehr?

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