Problem in der Beziehung mit einem Bisexuellen

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Problem in der Beziehung mit einem Bisexuellen

Beitragvon owly » 06 Okt 2014, 23:05

Guten Abend liebes boypoint Forum :)
Mein Anliegen geht zwar etwas über das Thema Leben und Beziehung hinaus und der Betreff trifft es irgendwie auch nicht richtig aber es käme mir etwas komisch vor diesen Text im Sex Bereich zu schreiben.. Ich habe nämlich ein Problem in meiner Beziehung was sich nicht auf den Sex an sich bezieht sondern an die getrennte sexuelle Aktivität, sprich dem Mastrubieren.
Vieleicht haben andere Paare mit diesem Thema kein Problem und ich habe mir bis vor kurzem auch recht wenig Gedanken darüber gemacht aber mittlerweile ist es zu einem Punkt geworden den ich nur unter großer Mühe versuche zu ignorieren. Aber erstmal zu dem Zeitpunkt als ich damit konfronitert wurde.

Das war an dem Tag vor meiner praktischen Fahrprüfung, bei der ich übrigens durchgefallen bin. Das hat mich morgens mein Freund angerufen mit dem ich schon über einem Jahr zusammen bin und einfach ein bisschen mit mir gequatscht. Wir reden immer über alles mögliche und haben in der Regel auch keine Hemmungen irgendwas aus- oder anzusprechen oder dergleichen. Auch das wir es uns mal selber machen wenn wir uns nicht sehen war für mich bis dato kein großer Deal, da ich mittlerweile selbst nicht mehr der größte Fan vom selber Hand anlegen bin und es eigentlich nur noch mache um nächtlichen Unglücken vorzubeugen. Naja und während ich da so am Frühstückstisch saß und mit meinem Schatz telefoniert habe hat dieser dann mal nebenbei erwähnt, dass er es sich am vorigen Tag wohl selbst gemacht hätte. Mir ist direkt das Essen im Hals stecken geblieben als er diesen Satz ausgesprochen hatte. Nicht weil das eine undenkbare Sache für mich war, nein da kroch auf einmal ein unglaublich ekliges, kaltes Gefühl langsam meinen Magen hoch und formte sich zu einer Frage die ich im Nachhinein lieber nicht hätte stellen sollen. Ich habe ihn darauf nämlich gefragt, was er sich denn dann so dabei angeschaut hätte. Er meinte dann zu mir, dass es gestern wohl zwei Typen gewesen sein. Und auch hier war es nicht der Satz an sich der so schlimm für mich war, dass ich am liebsten geschriehen hätte. Nein, es war die Betonung auf dem Worte "gestern". Und als sich dann die Befürchtung entgültig kristalisiert hatte musste ich dann auch noch weiter gehen, auch wenn ich wusste das genau das entgültig ein Schlag in die Magengrube werden würde. Auf meine Frage, ob er sich sonst auch andere Sachen anschaun würde kam nämlich ein schlichtes "ja".

Ich hatte bisher noch kein Problem mit der Bisexualität meines Freundes. Zugegeben, als ich mit ihm darüber geredet habe das er meine Eltern kennenlernt hat er mal sehr ernergisch wissen wollen, ob sie ja auch wissen, dass er "nur bi" ist. Also ob das der genau Wortlaut war weiß ich nicht mehr so genau aber es ging darauf hinaus.. Aber bis jetzt bin ich immer sehr gut damit klargekommen obwohl das auch nicht immer einfach sein muss. Ich meine Ja, es ist halt schon etwas nerviger wenn sich der Partner für beide Geschlechter interessiert. Insbesondere wenn man eine Person ist die schnell eifersüchtig wird, wenig Selbstbewusstsein besitzt und sich viel zu viele Gedanken macht. Halt wenn man so ist wie ich. Aber bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich damit nie ein gravierendes Problem und bin damit teilweise sogar humorvoll umgegangen (habe ihm zum Beispiel bei Filmen wo man Frauen oben ohne sieht im Spaß die Augen zugehalten aber selbst zugeschaut weil es mich halt [kaum] interessiert). Ich habe jetzt schon mehrfach mit ihm darüber geredet aber habe immer noch das Gefühl es mit mir herum zu tragen. Ich weiß aber nicht warum ich das immer noch mit mir herum schleppe.

Ich habe ihm versucht zu erklären, was das mit mir gemacht hat und warum so eine nebensächliche Bemerkung für mich so schlimm war und er hat mir versucht zu erklären warum das für ihn gar keine Bedeutung hat. Allerdings hatten wir da beide anfangs echt Kommunikationsschwierigkeiten.. er dachte nämlich es ginge mir ums Mastrubieren an sich.. aber das war es gar nicht. Mein Problem war, dass er sich zu Bildern die einfach nichts mit mir gemeinsam haben befriedigt. Also das sich etwas anschaut, was ich ihm niemals geben kann. Und genau da liegt meine Angst bzw die Kälte in meinem Magen. Ich kann den Gedanken nicht ab, dass er Frauen begeht. Das er sie attraktiv findet wäre ja auch total in Ordnung für mich, immerhin kann ich selbst auch sagen ob eine Frau gut aussieht. Aber das er es sich dann zu solch pornografisches Material besorgt, das trifft mich an einem sehr wunden Punkt. Ich habe Angst, dass er da etwas begeht und mir nichts davon erzählt. An seiner Stelle währe ich da auch nicht mehr ehrlich, so wie ich da reagiert habe. Aber er hat mir hoch und heilig versprochen, dass er sich dabei nichts denkt sonder neinfach nur was braucht um naja ´mal den Druck abzulassen.. und wenn er dies tut würden es mittlerweile auch fast nur noch Männer sein die er sich anschaut..

Diese Aussagen haben mir aber ehrlich gesagt nicht wirklich was gebracht. Ich habe mich immer noch richtig schlecht gefühlt. Denn warum sollte er sich sowas reinziehen, wenn er es gar nicht braucht? Ich stehe da in einer denkerischen Zwickmühle. Ich will ihm zum einen glauben aber zum anderen kann ich das einfach nicht logisch nachvollziehen. Und nicht nur das irgendwie hat die ganze Problematik an sich und vor allem wie er damit umging auch auf eine andere Weise getroffen. Ihm ist nicht einfach mal so in den Sinn gekommen, dass, wenn das für ihn wirklich nur so eine kleine unwichtige Sache ist, er es einfach lassen kann. Und da wäre ich an seiner Stelle als allererstes drauf gekommen. Ich habe z.B. nen Blog mit Inhalten die definitiv nicht jugendfrei sind aber habe ihm davon erzählt, ihm nen Link geschickt und auch schon mehrmals gefragt ob ihn das stört. Es hieß immer nein aber wenn er mal auch nur angedeutet hätte, dass es ihm was ausmacht hätte ich diesen eben total unwichtigen Blog auf der Stelle gelöscht.

Und genau das habe ich ihm auch gesagt.. das Gespräch lief davor im Grunde genau in die Richtung die ganz tief innen gebraucht habe. Wir haben uns in den Arm genommen und er hat mir lange und ausgiebig erzählt wie wichtig ich ihm bin und das er niemand anderen möchte. Aber wie so häufig wenn Menschen positiv über mich reden musste ich dabei Rotz und Wasser heulen und konnte es auch nicht richtig in mein Herz lassen.. vieleicht halt auch, weil ich dieses paradoxe nicht aus dem Kopf gekriegt habe. Warum er nicht auf die Idee kommt, sich von etwas das seiner Aussage nach total unwichtig ist, einfach zu trennen um mir eine Menge Kummer zu ersparen. Er hat dann letztendlich versprochen auf mich Rücksicht zu nehmen. Was das genau jetzt heit weiß ich nicht.. ich versuche den Gedanken, dass er sich weiterhin an Frauen bzw heterosexuellem aufgeilt irgendwie zu verdrängen.. Ich habe da bisher nur mit ihm und meiner Schwester drüber geredet, was übrigend sehr unangenehm war, und habe bis jetzt noch nicht so richtig was als Tipp oder Lösung oder was auch immer mitnehmen können... eigentlich geht es mir momentan auch ganz passabel aber ich habe das Gefühl, dass dieses Thema wieder ausbrechen könnte wenn ich mich ihm nicht stelle..

Tschuldigung Leute, dass es so viel und vor allem so chaotisch geworden ist. Im Grunde habe ich keine Frage die sich auf meine Situation bezieht.. ich wollte einfach mal alles vom Herzen schreiben. Und ich würde gerne mal hören was ihr so dazu denkt. Also zu diesen Themen Selbstbefriedigung in Beziehungen, dann aber auch irgendwie die "Problematik" einer Beziehung mit einem/r Bisexuellen und vieleicht auch dem Gesamtpaket meiner Situation.. vielen dank an alle die sich die Mühe machen diesen Text zu lesen, das bedeutet mir echt viel

Liebe Grüße, owly
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Problem in der Beziehung mit einem Bisexuellen

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Akil
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Re: Problem in der Beziehung mit einem Bisexuellen

Beitragvon Akil » 07 Okt 2014, 00:26

owly hat geschrieben:Mein Problem war, dass er sich zu Bildern die einfach nichts mit mir gemeinsam haben befriedigt.

Also willst du, dass er sich ausschließlich Pornos von dir anschaut? ;) Ne, ernsthaft: zwei Männer im Porno haben doch genauso wenig mit dir zu tun wie Mann und Frau. Warum machst du da den Unterschied?

owly hat geschrieben:Also das sich etwas anschaut, was ich ihm niemals geben kann.
Das sollst du doch gar nicht Oo Wenn du ein Porno siehst, suchst du dann nach Sexpraktiken, die dein Partner dir nicht gibt? Nein du suchst dir zwei heiße Kerle die einen, die einem mit dem was sie machen erregen. Das hat nichts mit Kompensation für das unerreichbare sondern mit primitiver Geilheit zu tun. (also bei mir zumindest).

owly hat geschrieben:Ich kann den Gedanken nicht ab, dass er Frauen begeht. Das er sie attraktiv findet wäre ja auch total in Ordnung für mich, immerhin kann ich selbst auch sagen ob eine Frau gut aussieht.
Das klingt, als hättest du auch ein Problem damit wenn er Männer attraktiv findet. Wenn ich in Enders Game Asa Butterfield in der Duschszene ziemlich heiß finde, ist das das eine, wenn ich dann an meine erste Liebe denke ist das etwas komplett anderes (als ich mich das zweite mal verliebt habe konnte ich mir z.B. Sex gar nicht vorstellen nur enges Kuscheln :P) Ob ich jetzt eine männliche oder eine weibliche Figur erregend finde hat mit Liebe erst mal nix zu tun.

owly hat geschrieben:Warum er nicht auf die Idee kommt, sich von etwas das seiner Aussage nach total unwichtig ist, einfach zu trennen um mir eine Menge Kummer zu ersparen.
Weil es Spaß macht. Es ist nach wie vor eine Einschränkung. Stell dir mal vor, dein Freund würde wollen, du sollst keine Pornos mit Analverkehr mehr sehen. Natürlich sind Analverkehr-pornos kein essenzieller Bestandteil deines Lebens. Trotzdem ist es halt erst mal wieder nervig, sich einzuschränken. Oder anderes Beispiel, angenommen du sollst keine Bonbons mehr essen: das gleiche. Bonbons sind unwichtig aber dennoch lecker.

Für mich sieht eher deine als seine Sichtweise unlogisch aus:
Homopornos:
kein Thema, weil quasi ich (Es geht nicht einen Abklatsch von dir im Netz zu finden, sondern erregendes Bildmaterial zu haben um die Masturbation zu verschönern)
Heteropornos:
Problem, weil ich keine Frau bin/ihm keinen Frauensex bieten kann (es geht nicht um Frauensex, sondern um erregendes Bildmaterial)

Männer Heiß finden: No Problemo
Frauen Heiß finden: Bauchweh, weil wegen Baum und so

Und am unlogischsten wie gesagt letzteres: Hobbys/Vergnügungen/Entertainment sind natürlich nicht so wichtig wie die Liebe zu dir. Trotzdem gibt man Spaßigen (und eigentlich folgenlosen) Vergnügungen ungerne den Laufpass...
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Re: Problem in der Beziehung mit einem Bisexuellen

Beitragvon owly » 07 Okt 2014, 10:34

Akil hat geschrieben:
owly hat geschrieben:Mein Problem war, dass er sich zu Bildern die einfach nichts mit mir gemeinsam haben befriedigt.

Also willst du, dass er sich ausschließlich Pornos von dir anschaut? ;) Ne, ernsthaft: zwei Männer im Porno haben doch genauso wenig mit dir zu tun wie Mann und Frau. Warum machst du da den Unterschied?

Nein, wenn er nur Pornos von mir schauen würde hätte er gar keinen Spaß mehr alleine :D
Zurück zum Ernst: Doch, zwei Männer haben mehr mit mir zu tun als zwei Frauen oder ein Heterosexuelles Paar. Er guckt sich bei zwei Männern dann nämlich realitätsnahe Dinge an um sich aufzugeilen. Also Sex, den wir auch haben könnten. Wenn er sich aber zwei Frauen anschaut oder n hetero Porno, dann ist das ganz schön weit weg von dem was wir machen (können).
Ich verlange nicht, dass ich einziger Bestandteil seiner sexuellen Fantasien bin, aber ich würde es schön finden wenn seine sexuellen Fantasien mich nicht ausschließen würden. Ich hoffe ich konnte das jetzt irgendwie verständlich machen :-?
owly hat geschrieben:Also das sich etwas anschaut, was ich ihm niemals geben kann.
Das sollst du doch gar nicht Oo Wenn du ein Porno siehst, suchst du dann nach Sexpraktiken, die dein Partner dir nicht gibt? Nein du suchst dir zwei heiße Kerle die einen, die einem mit dem was sie machen erregen. Das hat nichts mit Kompensation für das unerreichbare sondern mit primitiver Geilheit zu tun. (also bei mir zumindest).

Ja diesen Punkt mit der primitiven Geilheit hat er auch angesprochen.. kann ich aber nicht so richtig nachvollziehen.. wir sind nicht nur triebgesteuerte Roboter und können uns es sehr wohl überlegen bevor wir was tun. Und wenn man im Internet gezielt nach pornografischen Inhalten sucht kann man das meiner Meinung nach nicht auf primitive Geilheit zurückführen.
Da stehe ich jetzt auch in nem Dilemma. Auf der einen Seite will ich glauben, dass es halt nur aus einer primitiven Geilheit heraus passiert aber auf der anderen Seite denke ich, dass man sowas sehr gut im Griff haben kann. Und ehrlich gesagt finde ich diese Trieb-Ausrede auch echt schwach..

owly hat geschrieben:Ich kann den Gedanken nicht ab, dass er Frauen begeht. Das er sie attraktiv findet wäre ja auch total in Ordnung für mich, immerhin kann ich selbst auch sagen ob eine Frau gut aussieht.
Das klingt, als hättest du auch ein Problem damit wenn er Männer attraktiv findet. Wenn ich in Enders Game Asa Butterfield in der Duschszene ziemlich heiß finde, ist das das eine, wenn ich dann an meine erste Liebe denke ist das etwas komplett anderes (als ich mich das zweite mal verliebt habe konnte ich mir z.B. Sex gar nicht vorstellen nur enges Kuscheln :P) Ob ich jetzt eine männliche oder eine weibliche Figur erregend finde hat mit Liebe erst mal nix zu tun.

Also da habe ich das Gefühl, du hast mich nicht verstanden.. das er Männer und Frauen attraktiv findet ist für mich kein Thema, das ist bei mir ja auch so. Und das geil finden und lieben zwei total unterschiedliche Paar Schuhe sind weiß ich natürlich auch. Vieleicht bin ich da einfach etwas anders als der Durchschnitt. Ich finde meinen Freund so geil, dass auch die Selbstbefriedigung immer in Gedanken "bei ihm" bleibe. Oh Gott das klingt voll schräg :3 Also ich brauche sexuell nur ihn und was anderes will ich auch gar nicht.. Das klingt jetzt auch noch n bisschen kitschig aber ich finde das echt schön sowas sagen zu können. Und wenn man dann noch passendes Bildmaterial von seinem Partner hat geht das eigentlich sogar richtig gut :oops:

owly hat geschrieben:Warum er nicht auf die Idee kommt, sich von etwas das seiner Aussage nach total unwichtig ist, einfach zu trennen um mir eine Menge Kummer zu ersparen.
Weil es Spaß macht. Es ist nach wie vor eine Einschränkung. Stell dir mal vor, dein Freund würde wollen, du sollst keine Pornos mit Analverkehr mehr sehen. Natürlich sind Analverkehr-pornos kein essenzieller Bestandteil deines Lebens. Trotzdem ist es halt erst mal wieder nervig, sich einzuschränken. Oder anderes Beispiel, angenommen du sollst keine Bonbons mehr essen: das gleiche. Bonbons sind unwichtig aber dennoch lecker.


Ja Einschränkungen sind nervig und auch echt schlecht für eine Beziehung. Deshalb habe ich ihm auch keine gestellt. Aber weil es sich für ihn dabei um so eine Kleinigkeit handelt, er meint zu 98% würde er sich nur noch Männer anschauen, wäre es auch eine lachhaft kleine Einschränkung. Das ist so als ob ich mir vornehme an Weihnachten nicht mehr so viele Kekse zu essen. Ich schränke mich nicht ein und wenn ich überhaupt mal an den Punkt komme an dem ich mich etwas zurrückhalten muss wäre das aufs ganze Jahr betrachtet richtig selten. Und ich will ja auch nicht, dass er mir das verspricht, nein ich hätte einfach gerne das er sich da Mühe gibt. Das er das jetzt tut weiß ich aber halt nicht wie..

Für mich sieht eher deine als seine Sichtweise unlogisch aus:
Homopornos:
kein Thema, weil quasi ich (Es geht nicht einen Abklatsch von dir im Netz zu finden, sondern erregendes Bildmaterial zu haben um die Masturbation zu verschönern)
Heteropornos:
Problem, weil ich keine Frau bin/ihm keinen Frauensex bieten kann (es geht nicht um Frauensex, sondern um erregendes Bildmaterial)

Männer Heiß finden: No Problemo
Frauen Heiß finden: Bauchweh, weil wegen Baum und so

Und am unlogischsten wie gesagt letzteres: Hobbys/Vergnügungen/Entertainment sind natürlich nicht so wichtig wie die Liebe zu dir. Trotzdem gibt man Spaßigen (und eigentlich folgenlosen) Vergnügungen ungerne den Laufpass...


Es ist keine Sichtweise, es ist ein Gefühl. Eine Sichtweise kann man jederzeit erweitern aber das mein Körper auf dieses Thema reagiert zeigt doch schon, dass das sehr viel tiefer geht. Vieleicht muss ich das ganze auch anders herum betrachten. Damit habe ich auch schon angefangen. Also jedes mal wenn ich abdrifte und diese trübseligen Gedanken kriege, konzentriere ich mich darauf was ich habe. Und das ist er. Ich habe einen wirklich tollen Menschen an meiner Seite der sich absolut jeden anderen Menschen lieben könnte. Aber er hat sich für mich entschieden. Bitte jetzt nicht wundern dass ich hier schon selber Dinge schreibe die schon lösungsorientiert sind, ich habe schon sehr viel darüber nachgedacht aber wollte trotzdem mal ein paar mehr Meinungen hören. Ist nur echt schwer alles auf einmal zu verschriftlichen .. vieleicht kann man das von außen auch sehr schlecht nachvollziehen oder es ist einfach nicht nachzuvollziehen warum ich mich so fühle. Aber das ich mich so fühle ist halt leider so und ich muss was dagegen tun.

Danke schon mal für deinen Post :flag:
PS: entschuldigt bitte das Durcheinander mit den ganzen Zitaten.. da bin ich ein wenig durcheinander gekommen :x
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Re: Problem in der Beziehung mit einem Bisexuellen

Beitragvon Azazel » 07 Okt 2014, 15:07

er meint zu 98% würde er sich nur noch Männer anschauen, wäre es auch eine lachhaft kleine Einschränkung.


Andererseits, wenn es nur 2% Frauen sind ist es auch lachhaft, sich darüber aufzuregen, wenn du schon so argumentierst. Genau wie dich die 2%,die da sind, stören, könnten ihn die 2%,wenn sie weg sind, doch genauso nerven?
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Re: Problem in der Beziehung mit einem Bisexuellen

Beitragvon Akil » 07 Okt 2014, 15:33

1. wenn du meinen Gesamten Beitrag zitierst, schreibe doch nächstes mal einfach "@ Akil" oder "Bzgl. des ersten Teils bis XXX" Dann verschwendest du weniger Platz. Wenn du geziehlt zitieren willst, makiere im vollständigen Editor die Textstelle und drücke dann auf zitieren.

2. Gefühle kann man zumindest mit Logik beeinflussen. Wenn ich mich scheiße Fühle versuche ich diesem Gefühl nachzugehen und zu ergründen woher es kommt. Das beste Beispiel ist das Coming out. Die Selbstzweifel und den Selbsthass muss man nicht verdrängen, sondern sich fragen, warum man ihn empfindet und ihn immer wieder und wieder logisch verneinen :)
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Re: Problem in der Beziehung mit einem Bisexuellen

Beitragvon TommiB » 07 Okt 2014, 16:23

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

Situationsbedingt könnt ich euch offensichtlich nicht genug Sex zukommen lassen, sonst wäre das masturbieren nicht nötig.

Er sieht das nicht als Ersatzhandlung für Sex mit dir, sondern als eine andere abstrakte Sache. Er kommt auch sicher nicht auf die Idee es mit einem Liebesakt mit Dir "in einen Topf zu werfen" und zu vergleichen.
Ich fände es umgekehrt sehr schlimm, wenn er dabei an Dich denken würde, denn die Ersatzhandlung hat auch nichts mit Liebe und Zuneigung zu tun und ist "viel schlechter".

Schlag Dir mal das mit dem "bi" aus dem Kopf, denn es wäre egal, mit wem er dich betröge.

Ich finde Du verrennst dich da in dieser Situation. Und hier Versprechungen einzufordern ... na ja. Die Frage ist doch: Ist er Dir in seinen Gedanken treu? Oder begehrt er was anderes oder zusätzliches?

Wenn es mit Dir nicht viel schöner wäre, hätte er es sich wohl weiterhin selbst gemacht - wie früher.

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Re: Problem in der Beziehung mit einem Bisexuellen

Beitragvon Akil » 07 Okt 2014, 23:29

Also hör mal, Masturbation ist nicht "schlecht", wie du es nennst!!! Sex und Liebe sind nur einmal wie Socken und Schuhe: beides ist so nah, dass man es manchmal nicht unterscheiden kann, beides passt super zusammen, geht aber auch ohne das Gegenstück.
Ich verstehe noch immer nicht warum du Sex mit Frauen als so anders betrachtest...
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Frerek
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Re: Problem in der Beziehung mit einem Bisexuellen

Beitragvon Frerek » 08 Okt 2014, 08:57

Hallo owly,
ich kann deine Gefühlswelt schon verstehen, aber ich glaube auch, du lernst damit umzugehen.
Masturbation gehört eben dazu und es ist eben ein männliches Bedürfnis seit je her :P
Deswegen mach dir da wirklich keine Gedanken mehr drum, ich bezweifle, dass er die Darsteller im Porno bis ins Unendliche anhimmelt und dich damit vergleicht.
Die Sache mit den Frauen.. fühlt sich sicher komisch an, wenn man selbst nicht sexuell an Frauen interessiert ist, aber du bist dir ja nun mal im Klaren, dass er bi ist. Somit musst du damit rechnen, dass seine Blicke sich eben nicht nur auf Männer richten ;)
Du schaffst das, die Fahrprüfung sicher auch bald! :flag:

Re: Problem in der Beziehung mit einem Bisexuellen

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