Hetero Beziehung Streß

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Hetero Beziehung Streß

Beitragvon life64 » 10 Jun 2006, 04:39

Guten Morgen,
ich weiß nicht genau, wie ich es genau ausdrücken soll(Erklärung später), aber ich habe vielleicht eine blöde Frage an euch: Unterscheidet ihr euch in den Denkweisen anders als die Heteros(Beziehungsfragen)? Denkt Ihr eher Männlich oder Weiblich? Sorry, dass ich so frage, aber ich habe ein Problem(verliebt, aber er nicht). Die typische Denkweise ist z.B.wenn er sich in 3 Tagen nicht meldet= kein Interesse und ähnliches. Also typisch weiblich eben. Da ich aber auch gelernt habe, auch männlich zu denken(blödes Wort), komme ich im Net nicht weiter. Deshalb bin ich auf die Idee gekommen, mal bei nicht Hetro Männer zu forschen.

Ist das ok? Wenn ja, dann würde ich gerne mal meine Geschichte über meine Liebe hier reinschreiben und sehen was ich an Antworten oder Ratschläge bekomme. Denn bei meiner On/Off-Beziehung bekomme ich meistens die weibl. Antworten"tu Dir das nicht an, schieß ihn in den Wind" usw.
(will ich nicht hören, nein :oops: )
Bis jetzt habe ich keine gescheite männl. Antwort erhalten.

Ich freue mich wenn ihr schreibt!

LG
life

Hetero Beziehung Streß

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Fabian
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Beitragvon Fabian » 10 Jun 2006, 10:52

Hm...ich bin mir ziemlich sicher, "männlich" zu denken. ^^

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Beitragvon Dragoneye » 10 Jun 2006, 12:00

hm, sry, life 64, aber ich würd meine denkweise auch eher als "männlich" bezeichnen. allerdings verstehe ich die menschliche psyche relativ gut, bzw. kann in solchen fragen weiterhelfen wenn ich dieses individuum kennenlerne, sehe... um dir helfen zu können, müsste ich euch also mal sehen =)
(ich sollte seelenklempner werden *ahihihi*)
weil... wenn ich nur einen geschriebenen text lese, kann ich mir kaum ne meinung über jene person bilden. (das war in meinem D-Lk auch schon ein prob :oops: )

aber wie wärs, wenn du mal näheres schriebest?
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Beitragvon timtom » 10 Jun 2006, 12:36

Himmelherrgott was soll denn die Unterscheidung in männliches und weibliches Denken!?
Wie soll ich mir denn das vorstellen???
Und woher weiß ich nachher ob ich männlich oder weiblich denke?

Aber zurück zur Frage:
Also da ist nen Typ, du bist in den verschossen, und du möchtest jetzt wissen, was mit ihm ist, sehe ich das richtig?

Ich kann aus meiner Stellung nur sagen, daß ich - oft zuviel/zu lange - um etwas kämpfe, das ich erreichen möchte, und mir Trennung und Aufgeben sehr schwer fällt.

Leider bietet das immer wieder Angriffsfläche für Menschen, die nicht weniger sensibel sind, oder nicht merken, was sie mit einem machen, was aber auch daran liegen könnte, daß ich dann nicht sage "hey du tust mir weh".
Doch auch das hilft nicht immer, wenn entsprechend viel Unsensibilität vorhanden ist.

Also von meinem ex z.B. hab ich mich etwa nen Jahr lang getrennt, und als wir auseinander waren hab ich auch noch über nen Jahr gebraucht um auch einigermaßen wirklich loslassen zu können.

Das hilft Dir bestimmt nicht weiter - also gib mal mehr infos zu Deiner Situation :)

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Beitragvon Gast » 10 Jun 2006, 14:34

Hm... ich will anderen nicht reinreden, aber ich glaube nicht, dass Schwule immer ganz genau wie Heteros drauf sind... Das wäre z.B. der Unterschied den ich so schätze: Schwule haben nicht nur Gefühle, sie können auch drüber reden...

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Beitragvon blowfish » 10 Jun 2006, 14:38

Ich finds süß, dass girlies so ein überaus positives Bild von Schwulen haben.
Ich schätze das hast zwei Ursachen:
1. Frau möchte den Glauben an das Gute im Mann nicht aufgeben
2. Einen Schwulen lernt frau selten in einer Beziehungssituation kennen, so dass sich grade das "drüber reden" fast immer auf Gefühle zu Dritten bezieht - und das kann jeder besser als mit jemandem über das reden was man für ihn/sie empfindet.

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Beitragvon Fabian » 10 Jun 2006, 14:43

Anonymous hat geschrieben:Hm... ich will anderen nicht reinreden, aber ich glaube nicht, dass Schwule immer ganz genau wie Heteros drauf sind... Das wäre z.B. der Unterschied den ich so schätze: Schwule haben nicht nur Gefühle, sie können auch drüber reden...


Das stelle ich mal gaaaanz groß in Frage. ;)

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Beitragvon life64 » 10 Jun 2006, 15:37

Danke für die Antworte! Aber Ähm... ich bin kein Girlie mehr, sondern eine gestandene Frau von 42 Lenzen. Aber es ist richtig, ich kenne bis jetzt keinen Schwulen näher. Ich habe zwar mal zwischen zwei Pärchen gewohnt und muß sagen, dass sie sehr nett waren. Auf meiner Arbeit ist auch ein Schwuler und ich finde ihn klasse(auch so von seiner Art her).

So das nur am Rande. Dann schreibe ich mal meine Geschichte hier rein(die ist lang) und bin auf eure Antworten gespannt.

Ich bin 42J. seit langen keinen feste Beziehung gehabt(passive Beziehungsangst?). Letztes Jahr Okt-Dez. hatte ich eine sog. Bettgeschichte mit einem Kumpel(40) meines Bruders. Ich bin schon länger in ihn verliebt(Kumpel), näher kennengelernt hatten wir uns letzten Spätsommer.
Im Dezember hat er es beendet, wegen Missverständnisse und er war nicht in mich verliebt.
Jetzt im Februar klopfte er bei mir und wir hatten uns ausgesprochen, sagte ihm auch dass ich mich in verliebt habe. Er blieb bis zum späten Abend bei mir, wir kochten zusammen, unterhielten uns über vieles, es war ein schöner Abend(ohne Sex), was ich ihm auch dann sagte. Dann hörte ich eine Woche nichts mehr von ihm. Das ist bei ihm normal, nach Nähe braucht er erstmal Distanz, hat er auch bestätigt.

Wir sahen uns etwas 1x in der Woche oder alle zwei Wochen. Mal meldete er sich, mal ich. Der Sex war von Anfang an super, wir verstanden uns ohne Worte. Wenn er bei mir war, war viel vertrautheit, Nähe. Das ist jetzt meine Sichtweise, aber ich weiß von ihm dass er sich bei mir wohlfühlt. Wir unterhielten uns viel(nur nie über uns), aber wir trafen uns nur bei mir. Ein Kinovorschlag ist im Sande verlaufen und dass wir auch mal zu ihm gehen könnten hat er auch irgendwie abgeblockt.Zärtlichkeiten kam nur beim Sex, sonst nicht.

Aus Gesprächen weiß ich, dass er auch nicht die besten Beziehungserfahrungen gemacht hat(er ist 40J). Was ganz komisch war, was ich nicht kannte, war dass er beim Sex nur außerhalb kam. Er hatte viele ONS und in der Vergangenheit wollten einige Exfreundinnen schnell ein Kind. Er wußte von mir, dass ich keins mehr wollte(habe eine Tochter).
Da kam er auch in mir, was ich als Vertrauensbeweis ansah. Ich habe auch das Gefühl, dass er mir gegenüber offener geworden ist. Das heißt, der Sex war auch zärtlicher(er scheint früher nur genommen zu haben).

Aber ich war /bin unsicher, warum er sich trotz allem Distanziert verhält. Ich habe die Bücher \"Warum Männer mauern, so Nah und doch so fern und Ich liebe Dich nicht wenn Du mich liebst gelesen. Ich habe mich darin gesehen und auch Ansätze dass bei ihm auch eine Bindungsangst vorliegen könnte.

Ich muss auch sagen, das ich auch aus seinem Frauenraster rausfalle. Er ist Musiker(Hardrock), kennt natürlich Frauen die auch auch dieser Szene kommen, die ja ganz anders sind als ich(zwar unkonvertionell, aber der etwas ruhige Typ(introvertiert), schon jung geblieben aber dennoch "bürgerlich\"(keine Drogen /Alkohol).

Er sagte mal seine Exfreundinnen waren entweder Sozialarbeiterinnen oder Pädagoginnen, die ein Helfersyndrom hatten. Das habe ich nicht, denn jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich.Wollten die ihn ändern?

Wir habe zwar verschiedene Interessen, aber in der Lebenseinstellung, was Beziehungen betrifft u.ä. sind wir uns ähnlich.

Wenn man ihn nicht kennt, er ist der typische Musiker(Sex, Drugs and Rocknroll), er hat schon manchmal eine schroffe Art, kommt vileicht arrogant rüber. Also nicht gerade ein Traum von Schwiegermüttern. Aber er ist auch verletzlich, einsam, zuverlässig und ehrlich. Ich habe ihn so kenngelernt, dass er mich (alle Frauen?) mit Respekt behandelt, die Worte Bitte und Danke kennt, mir die Autotür zuerst öffnet, den Tisch abräumt(hat mein Exmann nie gemacht). In der letzten Zeit habe ich ihm auch beim Sex anders erlebt, nicht mehr so fordernd, sondern irgendwie auch verletzlicher, ich weiß nicht genau wie ich es ausdrücken soll.

Wenn er sich nicht gemeldet hat, wußte er ich mache keine Szene. Ich ließ ihm Raum, er konnte sich also von mir nicht eingeengt fühlen. Letzten Samstag Mittag war er erst kurz bei meinem Bruder(wir wohnen in einem Haus), dann bei mir. Er sagte, dass er vieleicht später nochmal bei mir vorbei kommen wollte, konnte es aber nicht versprechen. So gegen 23Uhr kam er doch noch. Wir lachten, redeten über vieles, schauten Fernsehen. Wie selbstverständlich blieb er auch über Nacht, doch wir hatten keinen Sex. Er hatte sich zwar an mich gekuschelt, aber sonst kam nichts von ihm. Er ging
aber ohne Frühstück, weil er noch was erledigen mußte.
Am Montag(22.05.) rief ich ihn an und lud ihn für Mittwoch zum essen ein. Er kam auch. Es war wie immer. Die Nacht auch ohne Sex. Am Morgen sagte ich ihm dass ich Abends Lust auf ihn hatte, ob er keine Lust mehr auf mich habe. Er druckste rum und sagte nein. Er sagte, es bringe ihm nicht viel, er sei nicht in mich verknallt(ich hatte den Eindruck, er war etwas traurig).

So. Aber so ganz nehme ich ihm das nicht ab. So wie ich ihn kennengelernt
hatte, dachte ich wir hätten eine Basis worauf man aufbauen könnte. Ich hatte auch vor bei passender Gelegenheit etwas
Klarheit über uns zu bekommen. Denn wir haben nie über uns geredet. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass er schon etwas für mich empfindet, oder bilde ich mir das ein?

Ich möchte mit ihm zwar eine Beziehung eingehen, aber ich bin auch kein Mensch, der ständig Kontakt braucht. Mir würde es reichen, wenn man sich 1-2mal in der Wochen sehen würde, auch mal telefoniert, jeder hat ja sein eigenes Leben, aber das wichtigste, dass er sich zu mir bekennt! Das hat er nicht getan.

Ich bin mir sicher, dass er in 3 oder 4 Wochen wieder ein klärendes Gespräch sucht. Da würde ich ihn gerne fragen, warum er überhaupt wieder gekommen ist, wie er sich gefühlt hat, wenn er bei mir war. Ich würde ihm gerne sagen, was er mir bedeutet(auch als Mensch), dass ich seine Stimme mag, seine Art zu lachen, dass ich ihn gerne neben mir liegen habe(obwohl er schnarcht), dass ich ihn so aktzeptiere wie er ist, dass ich sein Geruch mag(Kopfkissen), dass ich mich mit ihm wohlfühle.

Das ist mein Bedürfniss, auch damit er darüber Nachdenken kann, was er bei mir ausgelöst hat. Hätten wir unser Verhältnis von Anfang an geklärt, hätte ich entscheiden können, lasse ich mich darauf ein oder nicht. So sind meine Gefühle immer tiefer geworden, weil ich die Hoffnung hatte/habe, dass wir eine ernsthafte Beziehung eingehen können.

Oder habe ich mich da in was verannt?

Ich habe den Text reinkopiert, es ist jetzt zwei Wochen her, ich habe bis jetzt nichts von ihm gehört.
Bin auf eure Antworten gespannt!

LG
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Beitragvon timtom » 10 Jun 2006, 16:38

@blow: Da stimme ich Dir erstmal voll zu, und möchte ergänzen: Schwule sind auch Menschen. Genauso mit all den möglichen Fehlern und Macken, wie "andere" auch.

So zum Posting von life64:
Das ist ja mal sehr ausführlich, wow.
Meine erste Frage gilt dem Ende des Textes: Du sagtest, du hättest ihn reinkopiert - an wen richtete er sich denn ursprünglich?

Jetzt etwas chronologischer:
Was ist denn eine passive Beziehungsangst?

Hat dieser Kumpel-deines-bruders auch einen Namen, ist vielleicht etwas einfacher dann die Person zu referenzieren als immer Kumpel-deines-Bruders zu schreiben :)
Warum braucht der nach Nähe denn Distanz? Gefällt ihm die Nähe nicht? Hat er Angst vor Freiheitsverlust?

Das mit dem Sex spielt vielleicht gerade keine Rolle, aber das klingt so als hättet ihr kein Kondom genommen, und du verhütest mit der Pille?

Kann es sein, daß er jemanden anders kennengelernt hat, für den er etwas empfindet? Ich meine, wenn die Vertrautheit da ist, und der Sex Spaß macht, man den Sex schonmal hatte und beide Single sind, wüßte ich nicht, warum man damit plötzlich aufhören sollte. (Aus meiner Sicht ;-) )
Irgendetwas ist dann also vorgefallen:
Er hat nachgedacht (über was?)
Jemand anderes ist in sein Leben getreten
Er weiß um Deine Gefühle und möchte Dir nicht weh tun

Nach dem was du schreibst ist ja zumindest denkbar, daß er Dich zwar achtet, auch gerne den Sex hat, aber eben nicht verliebt ist, und ihm klar ist, wie sehr es weh tut, wenn man jemanden dann auf diese Weise für die eigene Bedürfnisbefriedigung benutzt.
Das könnte zumindest ein Grund sein.

Oder es paßt nicht zu seiner Weltsicht, vielleicht braucht er die große Freiheit, die wechselnden Frauen...

Ich könnte mir aber eher vorstellen, daß da jemand anderes in seinem Leben ist - wieso kannst du denn z.b. nicht zu ihm kommen, warum seht Ihr Euch so selten, ....

Als einzigen Rat kann ich aus meiner Perspektive nur sagen:
Finde mehr heraus. Am besten im Gespräch mit ihm, denn wenn man den Dialog verliert, verliert man auch den Zugang zu dem anderen.
Daher ist wohl das wichtigste, wann immer etwas zu klären ist, daß man das Gespräch sucht.
Sicherlich muß man dabei dann darauf achten, keine Vorwürfe zu machen oder Äußerungen, die wie Vorwürfe klingen könnten.

Du kannst ihm ja auch sagen, daß Du überlegst, ob es eine andere gibt, oder er Angst vor Bindung hat...

Fabian
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Beitragvon Fabian » 10 Jun 2006, 16:47

Hmm...ich würde ihn auf keinen Fall loslassen. Verliebtsein ist ja ein absolut mechanischer/chemischer Prozess. Hast Du es schonmal mit Sachen probiert, die über das "Wir sind ja nur gute Freunde, die Sex haben" hinausgehen? Also etwas erfrischendes, romantisches oder ihn verwöhnendes? So wie es scheint ist er leicht egozentrisch, will aber auf keinen Fall bemuttert werden, will also über den Dingen stehen. Auf keinen Fall sollte es so eine "*beide sitzen auf der mausgrauen Couch und drucksen rum* Willst Du Sex? *drucks, drucks* Hmmm...warum nicht *verlegenes Lächeln*"-Situation werden, es soll - naja, das ist sehr schwer zu beschreiben - alles mehr oder weniger perfekt, die Sinne aufklärend und so sein, dass er sieht, wie viel er Dir bedeuted und dass Du Dir extra wegen ihm sehr viel Mühe gegeben hast. Verliebtsein ist zum Glück nichts vorprogrammiertes, was entweder passiert oder nicht, sondern etwas, was sich durch sehr viele Faktoren beeinflussen lässt. Sind die alle richtig, macht es klick und die entsprechende Person ist unsterblich in einen verliebt.

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Beitragvon jonny » 10 Jun 2006, 18:20

hm, moin erstmal und herzlich willkommen life64,
ich gehe mal davon aus, dass du weißt, dass wir hier auch nur ein forum für junge schwule sind, das durchschnittliche alter ist hier ungefähr halb so alt wie du es bist - aber klar: schwule sind weise und die besseren freundinnen (*stereotypen nachplappper* ;-) )

nun zu deinem problem mit dem rocker, wenn du erwartest, dass er bald ein klärendes gespräch sucht, dann wisse welche position du einnehmen willst.
selbstverständlich wird er davor zurückschrecken in einer beziehung zu sehr umklammert zu sein - das mag kaum einer. aber wenn du weißt, was du willst und ihm das klar machst kann er auch klarheit schaffen.
wenn er dazu nicht in der lage ist muss ich mich deinen freundinnen anschließen, weil diese situation die denkbar unbefriedigendste ist. wenn er keine klarheit schaffen kann/will dann musst du im zweifel die notbremse ziehen. wenn du mit offenen karten spielst also mit ihm darüber redest, was du denkst und wo du dir mehr wünscht, dann kann er besser damit umgehen, männer muss man manchmal auf sowas stoßen, manchmal sind sie nicht die kreativsten ;-) ...
meinen vorrednern kann ich übrigens nur zustimmen...
jonny
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.
Antoine de Saint-Exupéry

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erstmal...

Beitragvon life64 » 11 Jun 2006, 01:57

Danke für eure Antworten! Also:

@timtom: klar sind Schwule auch Menschen, für mich es es egal ob hetro oder schwul/lesbisch, es ist normal.Beziehungsstress gibt es überall(das Klischee Schwul/Lesbisch=nur Sex gibt es nur im Film).
Die typische weibl.denkweise ist z. B. der Abend war toll, warum ruft er nicht an? Unter der Weiblichkeit gibt es eine Regel: wenn er nach 3 Tagen nicht anruft, hat er kein Interesse(halte ich aus eigener Erfahrung für blödsinn). Er fand den Abend auch toll, muß das aber irgendwie verarbeiten/nachdenken, was auch immer. Außerdem hat er Streß auf der Arbeit, mit dem Auto usw. Deswegen kann es 1- 2 Wochen dauern, bis er sich an die Frau erinnert.
Frauen müssen immer analysieren, alles hinterfragen, das ist einfach so(ich gebe mir mühe es nicht zu tun).

Weißt Du was ich meine? Mir fällt das Aufgeben auch schwer, aber bei ihm habe ich das Gefühl es lohnt sich zu kämpfen(Bauchgefühl).
Mhh... Angriffsfläche für jemanden zu sein, heißt doch, dass man ihm nachläuft und immer für ihm bereit steht, oder nicht, oder verstehe ich Dich falsch?

Ich habe für meinen Exmann auch ewig (7 Jahre), bis ich ihn wirklich loslassen konnte. Ich denke, das hat auch was mit dem eigenen Selbstbild und Selbstwertgefühl zu tun.
Ich habe meine Gechichte an eine Paar/Eheberatungsseite geschrieben und war zu faul noch mal alles zu schreiben :oops:

Passive Beziehungsangst: man sucht sich unbewußt die falschen Partner, wo man eigentlich wissen müßte, dass es nicht funktioniert(Alter, Lebenseinstellung, Soz. Stellung).
Ok er heißt Carsten und es gibt bei vielen Menschen, dass sie nach Nähe(Gespräche, Sex, einfach das enge zusammensein)die Distanz(zu eng, zu verbindlich) brauchen. Wer will schon 24 Stunden zusammen sein? Ich finde es im gesunden Rahmen auch ok.
Doch Sex spielt eine große Rolle, denn dadurch ensteht Nähe. Ja ich nehme die Pille.
Ich weiß, dass er keine andere hat. Ja, Was ist vorgefallen? Nachgedacht hat er bestimmt(aber über was?). Weiß er nicht was er will, war es ihm zu viel Nähe(fühlte sich aber bei mir wohl), ist er Schmetterlingfixiert(ohne kann man nicht verliebt sein), hat er kalte Füße bekommen?
Ich habe keine Ahnung! Wir Frauen sind ja Weltmeister diese Fragen bis ins kleinste zu analysieren :D

Er wußte nach unserer ersten Aussprache ja, dass ich ihn verliebt bin. Vielleicht wollte er sehen, ob es von seiner Seite aus mehr werden kann(Anziehungskraft ist da), ich weiß es nicht. Ich werde es sehen, wenn es zu einem Gespräch kommt.

@ Fabian: Bemuttern oder Rumdrucksen ist nicht mein Fall, ich zeige schon was ich will oder was mir gefällt. Nur das wir uns nicht so oft gesehen haben, hat das etwas schwierig gemacht. Es muß auch zu der jeweiligen Situation passen.

@ jonny: Ich weiß schon wo ich bin, und ich denke Schwule sind nicht die besten Freundinnen sondern auch Männer :wink:

Carsten weiß wie ich zu Beziehungen stehe(haben im allgemeinen darüber gesprochen). Er muß keine Angst haben, das er mir über jeden Schritt Rechenschaft abelegen muß. Was ich Erwarte, darüber weiß er nichts, weil wir ja nicht speziell über uns gesprochen haben, ich hoffe, ich bekomme noch die Gelegenheit.

Ich finde es super, dass ich keine pauchalierte Anworten bekomme, wie ich in manchen "Frauenforen/Beziehungsforen" lesen kann!
Lg
life

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Beitragvon Kevin » 11 Jun 2006, 11:25

ich finde das viele schwuppen weiblich denke wie mein freund z.b.

also mal nich mit jogginhose und ungemachten haaren rausgehen is nich, und so die denkweise is halt oft sehr weiblich.

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Beitragvon Fabian » 11 Jun 2006, 12:07

Kevin19 hat geschrieben:also mal nich mit jogginhose und ungemachten haaren rausgehen is nich, und so die denkweise is halt oft sehr weiblich.


Demnach wäre ich nicht schwul, ich ziehe das an, was im Kleiderschrank ganz oben liegt und mit meiner Frisur könnte ich sogar Tote erschrecken. ^^

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Beitragvon blowfish » 11 Jun 2006, 12:35

Frisur? Fabs, welche Frisur??

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