Die Panikattacke (Angstattacke)

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Xanti
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Die Panikattacke (Angstattacke)

Beitragvon Xanti » 03 Jan 2008, 13:39

Erstmal ein bisschen grundlegendes:

Paniattacken könen viele Auslöser haben, jedoch ist wissenschaftlich belegt, das es nur eine Ursache gibt und diese möchte ich mal an einem "Fahrstuhl" Beispiel demonstriern (gibt ja viele Leute die Angst im/vorm Fahrstuhl haben):

Ein recht junger Kerl betritt einen Fahrstuhl, in dem sich mehrere Menschen befinden, darunter auch einige Männer. Jetzt spielt sich in seinem Unterbewusstsein (davon bekommt man selber nichts mit!) folgende Szene ab: Das ES, dass ja bekanntlich keine Hemmungen kennt (das ES will eigentlich nur fressen, saufen und ficken ... praktisch das Triebleben der Lebewesen oder auch "das Tier im Menschen"), meldet sich: "Eric, du könntest ja dem Mann, der so dicht neben dir steht, mal in den Schritt fassen. Ihr könntet es ja hier vor allen anderen treiben." Darauf meldet sich das ÜBER-ICH (das Über-Ich kennt alle Regeln, Normen und Gesetze, man könnte sich Es und Über-Ich wie die oft in Comic´s so dargestellten Engel und Teufel vorstellen): "Eric bist du völlig übergeschnappt? Du kennst den Mann doch gar nicht, er würde dich wegstoßen, das wäre ja super-peinlich, und was würden denn die anderen Leute sagen?" Eric selbst (beziehungsweise sein Ich) bekommt von diesem merkwürdigen Dialog überhaupt nichts mit, da das Ganze ja in seinem Unterbwusstsein stattfindet. Natürlich hat er überhaupt nicht vor, einen dieser unappetitlichen alten Männer im Fahrstuhl überhaupt nur zu berühren. Das Einzige, was er merkt, sind Angstsymptome wie weiche Knie, Herzrasen oder auch Luftnot - das ganze ist ein Ausdruck des Kampfes, der zwischen dem ES und dem ÜBER-ICH in seinem Unterbewusstsein abläuft.

Solche Kämpfe der beiden "Instanzen" finden nicht nur bei sogenannten "Angst-patienten", sondern bei allen Menschen statt. Gesunde Menschen reagiere allerdings mit einem Abwehrmechanismus darauf, in diesemfall mit Verdrängung. Dieser allseits Bekannte Freud hat wohl irgendwie mal gesagt, das Triebregunen, die als verboten erlebt werden, angst auslösen. Weil bei diesen Angst-Patienten dieser mechanismus allerding nicht korrekt funktioniert, bricht die "ganze" angst aus.

Im Groben und ganzen gibt es 4 Lösungen die ich aufführen möchte, aber jedoch nur auf eine möchte ich hier näher eingehen.

1) Psychotherapie
2) Medikamente
3) Das Verstreichen der Zeit
4) die Form der Selbsttherapie

Es ist hoffentlich jedem klar, das nicht jeder der unter Ängsten leidet, gleich zu einem Nervenarzt muss. Oft geht es auch ohne Medikamente oder Psychotherapie. Manche Ängste vergehen genauso schnell wieder wie sie auch gekommen sind. Sollte das nicht der fall sein kann ich folgendes (auch aus eigenen erfahrungen) empfehlen:

Tipp 1:
Die erste Maßnahme, Ängste zu bekämpfen, ist, sie zu erkennen! und das ist manchmal gar nicht so einfach ... Herzrasen, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Muskelschmerzen, Zittern oder Schwindel lassen einen nicht als Erstes an ein psychisches Problem denken (So ist es bei mir zumindest). Das fiese an Angsterkrankungen ist, das sie dem Gehirn weismachen wollen, daass das Problem körperlicher und nicht seelischer Natur ist. Wenn ein man akzeptieren kann, dass die Krankheit psychischer Natur ist, wird die Behandlung (durch einen Arzt) um vieles leichter.

(weiteres folgt dann wohl eher morgen *gäähns*
Zuletzt geändert von Xanti am 03 Jan 2008, 23:17, insgesamt 5-mal geändert.
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Beitragvon les-jeux-sont-faits » 03 Jan 2008, 13:59

oki dr. freud... ich bin gespannt auf die fortsetzung^^

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Beitragvon Kaito » 03 Jan 2008, 14:02

Was willst du uns damit sagen? Oo Versuchst du Theorien aufzustellen, wieso man phobien oder angst vor bestimmten Situationen/Gegenstände hat? Mhm... dann denkst du ein bisschen zu kompliziert und abstrakt ^^

EDIT: ah rest zu spät gelesen, sry^^

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Beitragvon Xanti » 03 Jan 2008, 14:05

Ich geb im groben und ganzen nur das wieder was ich mir mühsam bei einer vorlesung aufkritzeln musste ^^"

Ich find das Thema eigentlich auch ziemlich interessant. Nachdem ich von alledem gehört habe konnte ich selbst sagen das ich das schonmal hatte, nur wusste ich es nicht zu deuten ^^".

psychologie 4 win :wink:
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Beitragvon Kaito » 03 Jan 2008, 14:07

mhm, ja das Thema ist interessant. Also studierst du Psychologie?... sry ist jetzt off-topic

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Beitragvon Xanti » 03 Jan 2008, 14:15

noch nicht, ich habs als Fach ber bin auch in einem Psycho Kurs .... mit dem man dann zu solchen und anderen Vorlesungen geht ^^
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Beitragvon les-jeux-sont-faits » 03 Jan 2008, 14:17

psycho-kurs klingt iwie geil *gg*

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Beitragvon Xanti » 03 Jan 2008, 14:20

KURS bitte nicht mit ner sitzung in der Psychatrie vergleichen ^^"


du machst mir angst ... geh weg ...^^


ich bin normal ... oder so O.o
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Beitragvon les-jeux-sont-faits » 03 Jan 2008, 14:22

*gg*
wusstest du, dass alle psychologen, die ich kenne, ne macke haben, meine mutter inbegriffen, auch wenn ichs bei ihr noch positiv auslege?

:D

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Beitragvon Onyx » 03 Jan 2008, 16:14

Heyy noch einer der das lernt^^

:lol:

Aba wo is die Realität und das Ich, das zwichen dem Über - Ich und dem Es vermittelt ;)

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Beitragvon Bakuryu » 03 Jan 2008, 16:56

Naja mit dem Aufzug is das bei mir nich so. ich fühl mich sicher wenn viele Leute da sin. aber ich hab tierischen schiss wenn ich alleine im Aufzug bin. als ich mal im Krankenhaus war sollte ich von bis oben(da lag meine Oma) bis nach unten fahren und was aus der Cafeteria holen. ich dachte mir: "Jo das geht leicht weil im Krankenhaus meist Leute im Aufzug sind." Aber dann war keiner da und als der Aufzug nach unten ging hatte ich richtig schiss weil das ja so ruckartig runtergeht(als wenn er steht dann fährt er plötzlich los) undten binn ich heulend ausgestigen. das war peinlich. als ich dann wieder hoch musste war eine Frau mit drin. aber sie steig eine Etage höher aus. Ich ging rinter in die Ecke und hielt meine Hand vor sdie Augen und sagte die ganze Zeit nur: Oh Gott!" ich zitterte ma ganzen leib. oben bin ich dann ganz schnell ausgestiegen.

und seit dem ich einen traum hatte traue ich michnoch weniger in Aufzüge

ich wies jetz nich ob das passt is aber egal.
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Beitragvon Elias » 03 Jan 2008, 17:20

ein freud fan?...Oo...nichts für mich..freud hat echt geglaubt das alles unbewusst abläuft...ausserdem sind nich alle theorien von freud selbst...jaja er hat sich auch einiges von kollegen abgeguckt und ne saubere weste soll er auch nich gehabt haben...er war analytiker halt...aber sicher sind das auch alles spekulationen über freud. so gibt es feinde und freunde für freud...
dann eher nach rogers ...carl rogers hatte gute ansätze..naja is halt nur meine meinung...das sieht wohl jeder einfach anders...
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Beitragvon Onyx » 03 Jan 2008, 17:54

Aber auch das Ökologische Konzept gibt Sinn ;)

Nachdem wird heute ja viel gemacht :)

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Beitragvon Kaito » 03 Jan 2008, 18:09

Ich kenne Freud kaum nur das Zitat aus Titanic

"Freud, wer ist das? Ein Passagier?" Naja ich interessiere mich auch nicht so für die Biography von Menschen sondern eher was sie gemacht oder auch geklaut haben, bzw. ihre ergebnisse^^

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Beitragvon Elias » 03 Jan 2008, 18:16

bei freud gehören seine ergebnisse einfach zur biographie dazu...im prinzip denke ich einfach..dass es wichtig is...wenn man thera macht..dass man jemanden hat der einen zuhören und verstehen kann...vorallem mit einem mitgehen kann...nich nur schubladen denken hat..das mag ich bei freud nich...er hat seine theorien aber die treffen nich immer bei jedem zu...rogers hat eher von seinen patienten gelernt und mit ihnen zusammen gearbeitet..so is jeder anders...das ölologische prinzip is auch nich schlecht aber wieder auch sehr analytisch...kommt drauf an, wer es in welcher form anwendet und bei wem...
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