ADS / ADHS

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ADS / ADHS

Beitragvon sPrinGfield » 11 Mai 2011, 10:43

Wer von euch hat oder glaubt ADS/ADHS zu haben?

einen Selbsttest kannst du u.a. ganz unten auf dieser Seite konzentrationlernen.de/ads machen.

Ich für meinen Teil hab beachtlich viele Punkte ... ;-)

ADS / ADHS

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Re: ADS / ADHS

Beitragvon pseudonym » 11 Mai 2011, 17:35

Also bei Selbst-/Onlinediagnosen würde ich nicht von irgendeiner Aussagekraft ausgehen. Mal zum Spaß ausfüllen okay. Wie kommst du drauf dass du ADHS haben könntest?
Und wenn die fette Frau mit den Halluzinationen sagt dass es wahr ist, dann ist es auch wahr!

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Re: ADS / ADHS

Beitragvon Yahool3r » 11 Mai 2011, 17:44

29 Punkte, also Ads kann ich bei mir ausschließen. Ich bin ja auch ein ganz lieber 8) :wink:
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gimme dreams,
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Re: ADS / ADHS

Beitragvon DerIstAnders » 11 Mai 2011, 18:40

Also das was mir das Ergebniss gesagt hat, wusste ich schon vorher. Und das ohne Therapie wie es mir empfohlen wurde.

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Re: ADS / ADHS

Beitragvon sPrinGfield » 11 Mai 2011, 20:33

pseudonym hat geschrieben:Also bei Selbst-/Onlinediagnosen würde ich nicht von irgendeiner Aussagekraft ausgehen. Mal zum Spaß ausfüllen okay. Wie kommst du drauf dass du ADHS haben könntest?


1. Weil mein Lebenslauf das sagt
2. Weil die Texte ( nicht die Noten) unter meinen damaligen Zeugnissen das sagen (von der 1. Klasse an)
3. Weil die typischen Komorbiditäten vorhanden sind.
4. Weil alle, die die Sympthomatik und mich kennen , das einstimmig sagen
5. Weil das einstimmig alle Onlinetests und alle mir bekannten Dokumentationen zu diesem Thema sagen.
6. Weil es definitiv eine Erklärung für so vieles wäre...

:D http://www.youtube.com/watch?v=SCr3ES97s4k

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Re: ADS / ADHS

Beitragvon pseudonym » 12 Mai 2011, 01:54

Warum hast du es denn dann noch nicht diagnostizieren lassen?
Ich find das ganz interessant. Beeinträchtigt dich das in deinem Leben? Oder bereichert es dich sogar?
Und wenn die fette Frau mit den Halluzinationen sagt dass es wahr ist, dann ist es auch wahr!

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Re: ADS / ADHS

Beitragvon sPrinGfield » 13 Mai 2011, 00:26

ADS hat vorteile ja, aber auch viele Nachteile. Man spricht auch gern von "Konzentrationsinkompetenz"
Da das eine defizit gleichzeitig an einer anderen stelle für positive Eigenschaften sorgt. Diese Eigenschaften sind bei jedem anders ausgeprägt, und verlagern bzw. verändern sich mit der Zeit.

Pauschal kann man sagen: Menschen mit ADS/ADHS haben eine Veranlagung

1. Sich enormst auf bestimmte sachen zu Fokussieren zu können
2. zu einem ausgeprägen Gerechtigkeitssinn
3. zu hoher Kreativität
4. oftmals weiter um die ecke denken zu können als andere
5. in bestimmten bereichen überbegabt zu sein
6. eine sehr gute Sozialkompetenz auszubilden
7. für eine hohe Risikobereitschaft
8. für Humor insbesondere schwarzen
9. für eine sehr gute und schnelle Auffassungsgabe
10. unerschöpfliche Neugierde
11. Offenes Zugehen auf andere
12. Oft ausgeprägte Tier- und Naturliebe
13. Oft Entwicklung erstaunlicher Kenntnisse und Fähigkeiten auf gebieten die den betroffenen wirklich Interessieren


1. schnell das Interesse an einer Sache zu verlieren (damit verschwindet auch die Konzentrationsfähigkeit, und das ist nicht steuerbar) man sagt auch gern kurze Aufmerksamkeitsspanne
2. Träumen
3. Ruhelosigkeit
4. Frustrationsintoleranz, lustlosigkeit
5. Schneller und häufiger Stimmungswechsel
6. Wenig von der "Gruppe" akzeptiert, schwieriges Sozialverhalten, Verletzen von Grenzen ( insb. Mobbing)
7. Leicht beeinflussbar
8. vergesslichkeit unordentlichkeit. (dazu zählen Termine, Geburtstage und ähnliches)
9. Viele Unfälle durch unaufmerksamkeit im Straßenverkehr
10. Schriftprobleme, schreckliche Hefte und Bücher
11. häufig stark Suizidal gefährdet durch (Depressionen, Burn-out, Angststörungen, Mobbing)
12. neigung zu magersucht (insbesondere bei Mädchen)
13. extrem geringes oder überaus hohes selbstbewusstsein wobei zweiteres eher illusorisch ist

vereinfacht gesagt, bei ADS/AHDS lern ist alles überaus Extremisiert ein "normal" gibt es selten oder bedarf äusserst viel Übung

ADS ler Wechseln oder verlieren aßerdem sehr häufig ihren Job weil sie zu *kompliziert und unberechenbar sind, selbst wenn in bestimmten bereichen überaus begabt sind.Und springen gern wahllos zwischen verschiedenen Tätigkeiten, und versämmeln dabei die hälfte.

nun zur frage warum keine Diagnose ? keine ahnung... vielleicht, weil mit einer behandlung auch die Positiven eigenschaften verloren gehen? Weil eine Medikamentöse behandlung nach wie vor stark umstritten ist so sollen diverse Medikamente zu einer Abhängigkeit führen, Persönlichkeitsverändernd sein, Parkinson und Demenz auslösen etc. die Liste ist lang ...
Des weiteren habe ich nicht wirklich lust, mich zu einem Psychiater zu begeben.... wer will das schon ? wer sich behandeln lassen will, landet nämlich zwangsläufig da.

bei sehr vielen überaus begaten menschen ( Edison,Tesla, Mozart,Einstein uvm. ) wird vermutet, dass diese ADS/ADHS hatten.

Man kann damit also entweder überaus erfolgreich sein, oder zum absoluten Emotionalen Wrack werden.Manchmal auch beides. Entscheidend sind die persönlichen umstände. Wie gesag, es sind immer und in jeglicher hinsicht alle Extreme.

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Re: ADS / ADHS

Beitragvon sPrinGfield » 13 Mai 2011, 00:32

pseudonym hat geschrieben:Ich find das ganz interessant. Beeinträchtigt dich das in deinem Leben? Oder bereichert es dich sogar?


um deine Frage zu beantworten ...... :lol:


beides. Desshalb ist es so schwierig damit umzugehen.

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Re: ADS / ADHS

Beitragvon FreudsCouch » 27 Mai 2011, 21:50

Online-Tests sowie deine Selbsteinschätzung oder die Einschätzung durch deine Freunde/Verwandten sind - gerade bei Verdacht auf ADHS - nicht besonders aussagekräftig. Wenn du das abklären lassen willst, solltest du zu einem spezialisierten Psychiater oder Psychotherapeuten gehen. Der (oder die *g*) führt dann mit dir ein spezielles, standardisiertes Gespräch und lässt dich eine bestimmte, mehrstündige Testbatterie machen.
Vieles, was nach ADHS ausschaut, lässt sich auch anderwertig erklären.
Und durch eine Behandlung - gerade wenn sie psychotherapeutisch ist - verlierst du definitiv keine deiner guten Eigenschaften, sondern gute Eigenschaften werden verstärkt. Es ist ein Irrglaube, dass deine guten Eigenschaften durch ein angebliches ADHS stammen (wir sprechen in der Therapie von "sekundärem Krankheitsgewinn"). Solltest du tatsächlich Ritalin oder andere Medikation benötigen, gibt es tatsächlich Nebenwirkungen, aber das wird auch nur dann verschrieben, wenn dein ADHS einen bestimmten Schweregrad hat, was ich allerdings (ich weiß, ich spekuliere) nicht glaube, da du bei schweren Fällen von ADHS z.B. deutlich mehr Tippfehler oder ungünstige Grammatik im Schreibstil hättest ;)

Stipo
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Re: ADS / ADHS

Beitragvon Stipo » 27 Mai 2011, 21:59

brauch keinen test.
hab keine krankheit, falls das eine ist.

Tic
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Re: ADS / ADHS

Beitragvon Tic » 28 Mai 2011, 06:37

ticci hat adhs, und ist kerngesund.

stipo... how qualifiziert war DAS denn... Oo *wunder*

Stipo
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Re: ADS / ADHS

Beitragvon Stipo » 28 Mai 2011, 13:22

nja, ich hab ja nicht bestätigt, dass das eine krankheit ist, ich dachte ja nur. ergo habe ich nichts pöhses angestellt. :) sorry

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Re: ADS / ADHS

Beitragvon Pronto » 10 Jul 2011, 00:26

Ziemlich viele punkte die du oben genannt hast treffen auf mich zu..könnte das nur zufall sein?

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Re: ADS / ADHS

Beitragvon Tizian » 10 Jul 2011, 13:12

sPrinGfield hat geschrieben:Wer von euch hat oder glaubt ADS/ADHS zu haben?

einen Selbsttest kannst du u.a. ganz unten auf dieser Seite konzentrationlernen.de/ads machen.

Ich für meinen Teil hab beachtlich viele Punkte ... ;-)


AD(H)S wird sehr häufig diagnostiziert. Manche Studien gehen davon aus, dass ca. 20% aller Menschen AD(H)S haben.
Meine Frage ist nun, was man davon hat, wenn man 20% aller Menschen auf AD(H)S diagnostiziert? Wie valide ist dies dann noch?

Mein Ratschlag ist:
Wenn man keine oder keine sonderlichen Probleme hat, sollte man es auch auf sich beruhen lassen.

Das Problem bei Psychiatern/Psychologen/Psychotherapeuten ist, dass du ein Problem haben musst, eine pschische Erkankung, wenn du ihre Praxis betrittst, sonst wärst du nicht hier. Wenn man die Häufigkeit alle psychiatrischen Erkrankungen nimmt (und darunter fällt auch AD(H)S) und die auf die Allgemeinbevölkerung umrechnet, dass jeder Mensch rein durchschnittlich gesehen 1,5 psychische Erkankungen hat. Also die Devise lautet, dass man nur lange genug suchen muss, um bei dir (oder bei mir oder jemand anderem) eine zu finden.

Dabei ist es auch bis zu einem gewissen Grad Kulturabhängig, was als psychisch "krank" und was als normal gilt. Homosexualität galt Bsp. vor ein paar Jahrzehnten noch als psychische Erkrankungen und nicht wenige Sexualwissenschaftler hätten es gerne wieder in dieser Schudlade.

eine weitere Frage:
Was hast du davon, wenn du weißt, wie dein "Problem" heißt?
Inwievern gedenkst du davon Hilfe zu bekommen? Oder was erwartest du davon?

Gruß Tizian :flag:
„Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko, zu blühen.“ - Anaïs Nin

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Re: ADS / ADHS

Beitragvon FreudsCouch » 10 Jul 2011, 14:32

Tizian meint wohl den subjektiven Leidensdruck, der dazu veranlassen sollte, überhaupt erst einen Psychiater oder Psychologen aufzusuchen. Und da stimme ich ihm vollkommen zu.
Die Rechnung, wonach umgerechnet jeder Mensch 1,5 psychische Erkrankungen hat, kenne ich nicht - hört sich aber interessant ab. Die interessante Frage ist, ab wann man von einer Erkrankung spricht. Denn im Gesundheitsverständnis der Psychoanalyse ist zum Beispiel ganz klar ersichtlich, dass sowieso jeder Mensch Wünsche, Sehnsüchte, Einstellungen oder Verhaltensweisen hat, die man behandeln kann, sofern subjektiver Leidensdruck besteht (oder auch nicht, aber dann wird eine Therapie kaum wirksam sein).

Es stimmt aber nicht, dass man immer eine Erkrankung braucht, um zum Therapeuten zu gehen. Gerade in der Psychoanalyse haben wir mit vielen Personen zu tun, die zu uns kommen, ohne dass sie eine diagnostizierte oder zu diagnostizierende Erkrankung haben, sondern zur Therapie gehen, um mehr über sich zu lernen.

Re: ADS / ADHS

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