Orientierung? Meine Geschichte

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juan14k
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Orientierung? Meine Geschichte

Beitragvon juan14k » 27 Apr 2014, 15:48

Hallo,

Mir gefällt das Forum wirklich gut, da die User hier eine nüchterne Sichtweiße auf die Dinge haben. Deswegen wollte ich hier Rat einholen!

Ich bin 24 und studiere momentan und bin bald fertig. Ich bin bis heute nicht sicher, welche sexuelle Orientierung ich habe, was mich irgend wie fertig macht. Ich beschäftige mich wirklich schon Jahre damit und war auch schon bei einer Psychologin. Die Psychologin habe ich meine Geschichte eben so geschildert wie ich es jetzt hier versuchen werde, ohne euch in eurem Rat beeinflussen zu wollen hat sie gemeint, dass ich einfach weniger nachdenken soll und mein Leben leben soll. Das ist auf jeden Fall ein guter Rat und ich versuche es auch so gut es geht, dieses umzusetzen aber es ist manchmal wirklich schwer!

Ich fang mal in meiner Kindheit an, ich erinnere mich dran, wie ich Mädchen attraktiv fand mit 5-6 Jahren. Wo ich noch nichts wusste über Sex usw. ich war Selvester immer mit vielen Jugendlichen unterwegs, die älter waren. Beim Flaschen drehen musste ein Mädel einen Sektkorken irgend wie in den Mund nehmen ;) und das hat mich so erregt, dass ich später Abends zu ihr gegangen bin und wollte das sie es wieder macht ;D. Ich hab das zu der Zeit gar nicht verstanden warum mir das so gefallen hat. Jeden Falls wurde ich älter und hatte später mit 7-8 auch meine erste Freundin, mit der ich einige Doktor spiele gespielt hab, sie war verliebt in mich, ich hatte ehr andere Sachen im Kopf. Mit fortschreitendem Alter hatte ich zwei beste Freundin, von der mir eine sehr gut gefallen hat im körperlichen Sinne. Zu der Zeit hatte ich aber auch erste sexuelle Kontakte (3-4) zu Jungs von den nur einer erwidert wurde. Ich hatte dabei aber keinerleih Gefühle es war ehr so, dass ich erregt war und eigentlich jeden mein Penis hätte anfassen lassen, es ging einfach um Sex nicht um Man oder Frau. Zu dem wurden ich/wir von 4 Mal 2 Mal von jemanden aus meiner Familie erwischt, ein mal meine Tante und mein Vater. Die bis heute immer noch skeptisch sind ob ich nicht schwul bin. Ich glaube daher, dass ein Outing natürlich nicht einfach wäre aber nicht alle aus den Wolken fallen würden. Mein Problem ist einfach, dass ich selbst nicht weiß was für eine sexuelle Orientierung ich habe.

Jeden Falls ging das Leben weiter und ich war in der Realschule und es haben sich so zusagen zwei Freundeskreise entwickelt einer aus nur Jungs mit den ich halt den ganzen Jungsquatsch gemacht hab, denn man so macht in der Zeit und ich hatte ein Freundeskreis aus fast nur Mädchen. In dem Jungsfreundeskreis gab es eigentlich keine sexuellen Dinge mehr weil alles wäre Schwul und scheiße gewesen. Mit einem der Mädchen bzw. mit allen hätte ich was anfangen wollen, mit einer gab es da auch etwas über 2-3 Wochen allerdings kam es zu keiner Beziehung, die ich mir wirklich gewünscht habe zu der Zeit. Ich lag mit ihr öfter mal im Bett und war einfach nur super erregt und sie hat mal das T-shirt vor mir gewechselt was einfach toll war. In der Zeit war ich einfach nur total auf Mädchen fixiert. Nach dem sich die Beziehung erledigt hatte, weil ich mich einfach nur idiotisch angestellt habe teilweise, war ich nur noch ein Freund in dem Mädchenfreundeskreis. Wir haben über Sex geredet sie haben sich vor mir umgezogen usw. aber wir waren nur Freunde, was mich manchmal ziemlich genervt hat. Zu dem hab ich trotz allem öfter mal einen Ständer gehabt wenn sie sich umgezogen haben oder so. Nach dem wir was gemacht haben, habe ich öfter auf die Mädels, mir einen runtergeholt. Allerdings haben die Mädels alle Freunde bekommen und ich war irgend wann raus aus der Sache. Zu dem habe ich stärkere Akne bekommen und hatte das Gefühl unattraktiv geworden zu sein für Frauen, was mich teilweiße bis heute verfolgt. In dem anderen Freundeskreis aus Jungs ging es dann langsam los mit kiffen und saufen, was eigentlich im Nachhinein eine tolle Zeit war. Allerdings machen Drogen nicht gerade sexy und ich hatte immer weniger Frauen um mich herum, was ich echt geliebt hab. Diese weibliche Aura, dieses wissen, dass Frauen irgend wie auf einen abfahren war weg. Ich habe mich irgend wie auf den Freundeskreis mit Drogen gestützt in dem Schwul ein Schimpfwort war und jeder der tolle Typ sein wollte aber es eigentlich niemand war. Ich habe dann immer Versucht eine Freundin zubekommen aber mein Verhältnis zu Frauen hat sich immer mehr verschlechtert. Ich war zu der Zeit einfach überhaupt nicht attraktiv für Frauen weil Akne und Drogen plus Idiot. Jeden Falls habe ich immer mehr auch Regungen für Männer verspürt allerdings weiß ich nicht warum, ob nun Schwul oder Bi oder einfach Paranoia. Seit dem trage ich diese Angst in mir, dass ich Schwul sein könnte. Ich war dann nach dem Abitur 1 Jahr im Ausland, weil ich immer mehr unterschiedliche Drogen genommen hab und die Angst Schwul zu sein nicht mal mehr mein größtes Problem war. In dem Jahr konnte ich wieder etwas zu mir finden, da ich so gut wie keinen Stress durch Schule oder Drogen hatte. Ich habe nur gefeiert und Alkohol getrunken und die Mädchen sind natürlich alle auf uns abgefahren und da war sie wieder diese weibliche Aura, dass man begehrt ist. Dieses Jahr war wirklich schön und ich war irgend wie Glücklich, dazu kam, dass die Mentalität in dem Land wirklich entspannt war wenn auch homophob, was mich gestört hat, da ich mir immer noch nicht sicher war über meine sexuelle Orientierung. In der Zeit fand ich Männer ab und an mal schon attraktiv und hab bestimmt auch das ein oder andere mal sexuelle Phantasien mit Männern gehabt aber die Frauen waren zu der Zeit spannender auf Grund anderer Mentalität und dem Rollenbild den Man glücklich zu machen (was sich vll jetzt echt blöd anhört aber es hat mich erregt). Zu dem habe ich mich einfach wieder super attraktiv für Frauen gefühlt.

Es ging dann wieder nach Hause und ich war erst noch positiv eingestellt und das alles wieder gut wird, in Sachen nicht rückfällig zu werden wegen Drogen und diese ewige Frage ob Homosexuell oder nicht, nicht wiederkommt. Ich habe dann mein Studium angefangen und auch schnell eine Freundin gehabt, da ich am Anfang noch diesen Bonus hatte um die Weltgereist zu sein usw.. Ich war dann ca. 2 Jahre mit ihr zusammen aber schon bevor ich was mit ihr angefangen hab, war ich mir sicher, dass sie nicht meine Traumfrau ist. Aber ich wollte Sex und jemanden an meiner Seite. Die Beziehung ist dann immer mehr zu einer Sexbeziehung geworden und ich habe immer mehr mich beim Sex gefragt, wie es wohl mit einem Man ist und ob ich nicht doch Schwul bin. Aber der Sex war an sich eigentlich schon gut und auch befriedigend. Wegen dem Stress im Studium und meines Mitbewohners habe ich vor einem Jahr wieder angefangen zu Kiffen. Das Kiffen hat es alles nur wieder schlimmer gemacht und ich hab immer mehr Paranoia bekommen. Ich wollte der Sache mit dem Schwul sein, dann wirklich auf den Grund gehen und habe mich im internet mit einem Typen verabredet. Ich war bei Ihm und wir hatten Sex, es war okay obwohl er nicht mein Typ war , aber ich war schon erregt, nach dem er mir an meinen Penis gegriffen hat. Allerdings ging es für mich wieder nur um Sex und ich konnte ihn nicht wirklich berühren oder küssen, dass hätte mich nicht weiter erregt - ehr weniger. Deshalb hat er mich nur mit der Hand befriedigt und wir haben noch ein moment gequatscht wie Kumpels und ich bin dann abgehauen. Ich war mir danach sicher, dass ich es nicht noch mal machen werde und für eine Woche war mir klar, dass ich nicht Schwul bin. Allerdings hatte ich dann Sexphantasien von Analsex und einem Blowjob, den ich ihm gebe. Also hab ich mich noch mal mit ihm verabredet und habe ihm etwas sein Penis gelutscht, allerdings fand ich es nicht erregend und auch ziemlich anstrengend. Wir haben dann noch Analsex probiert was auch nicht wirklich gut war, weil er es nicht konnte und naja es war alles in allem ein Reinfall. Ich bin dann nach Hause gegangen und war mir eigentlich sicher, dass es nichts für mich ist. Es vergingen dann einige Monate und ich habe irgend wie ein Schamgefühl entwickelt dafür, dass ich einen Penis im Mund und Hintern hatte. Das hat meine Homoparanoia dann weiter befeuert und ich hatte wieder Sexphantasien von Männern aber auch von Frauen. Hatte auch weiter Sex mit Frauen unteranderem Prostituierten, weil mir dieser schnelle Sex gefallen hat. Bis Dato kann ich sagen, dass mir das auch an dem Man gefallen hat, der schnelle unverfängliche Sex. Naja ich habe jeden Falls weiter gekifft und Sexbeziehungen zu Frauen gehabt. Bis ich eines Abends wieder geile und bekifft war und einfach keine lust auf eine Prostituierte hatte oder kein Geld, weiß ich nicht mehr. Jeden Falls habe ich mich dann wieder auf diese Internet Seite eingelockt und explizit nach einem aktiven Typen gesucht für Analsex. Ich bin dann zu ihm gefahren und er war auch irgend wie nicht so wirklich toll - eigentlich eklig aber ich hab mich von ihm Anal nehmen lassen und er konnte es auch besser bzw. hatte Erfahrung. Es hat mir gefallen und ich bin gekommen aber nach dem ich gekommen bin dachte ich nur, was mache ich hier eigentlich der Typ ist nicht toll und du wolltest nur wieder Sex. Es hat jeden Falls nichts mit Liebe zutun. Das hat mich weiter fertig gemacht, dass es eigentlich immer nur um Sex für mich geht und das ich nicht die richtige Frau finde. Zwei Wochen davor war ich total verschossen in ein Mädel, sie war echt ein Traum von Frau aber nach 10 Tagen schreiben und zwei mal treffen wollte sie nicht mehr. Auch weil durch den ganzen Stress meine Akne zurückgekommen ist usw. glaube ich jeden Falls, dass das der Grund war für sie.

Letzte Woche war ich bei Freunden die bei der Bundeswehr sind und hab dort eine Woche mit ihnen verbracht. Es war eigentlich gut aber sie sind die totalen Matschos und haben haufenweiße Frauen um sich herum. Dabei habe ich mich einfach nur scheiße Gefühl, weil es bei mir nicht läuft mit Frauen und ich eventuell Schwul bin, bzw. mich hab ficken lassen. Ich hab mir natürlich wieder die ganze Zeit ein Kopf gemacht. Danach bin ich in eine größere Stadt gefahren in der es eigentlich total egal ist wer was ist, dort konnte ich mich irgend wie wieder entspannen und hab in einer Bar auch ein tolles Mädchen kennengelernt, die komischerweise total auf mich stand, fand ich jeden Falls bis sich herausgestellt hat das ihr Freund irgend wo in der Bar rumläuft. Jeden Falls habe ich Schwule in der Straßenbahn gesehen und fand es eigentlich ganz süß, dass das in der Stadt so möglich ist aber es hat mich nicht erregt oder ich hab sie gesehen und mir gesagt, dass will ich auch. Es war viel mehr so, dass ich dort heteropaare gesehen hab und dachte das will ich. Mit dem Hintergedanken, wenn er mal Analsex will, macht sie es ihm bestimmt oder er darf mal was mit nem Typen haben.

Es war auf jeden Fall für kurze Zeit so wie in meinem Austausch Jahr - alles egal Hauptsache man ist Glücklich. Auf der Fahrt zurück hatte ich wieder totalen Stress und aus irgend einem Grund hatte ich im Auto Sexphantasien mit Männern. Als ich zu Hause angekommen bin, hab ich mir gesagt, es ist doch scheiß egal dann bist du halt Schwul hab mir ein paar mal einen runtergeholt auf einen Typen und hab im Internet nach Männern geschaut, von den mir aber irgend wie nur einer von vll 30 gefallen hat. Ich hab mir auf jeden Fall gesagt, dann wirst du halt mit diesem einen Typen glücklich wenn du schwul bist. Ist doch okay, so hab ich jetzt die letzten beiden Tage gelebt und mir gesagt, dann oute ich mich halt, ich bin halt schwul. Bis heute morgen, wo ich auf einmal keine lust mehr auf Männer hatte und ehr wieder Frauen im Kopf hatte auch wenn sie mich nicht sofort erregt haben. Aber nach dem ich etwas drüber nachgedacht hab, was mir alles an Frauen gefällt musste ich auf eine Frau ornanieren.

Es ist einfach alles so verwirrend ich will einfach mal Klarheit, dass Problem ist nicht mehr, dass ich Angst hätte schwul zu sein ich habe mich damit irgend wie sogar abgefunden es wäre okay. Aber ich weiß nicht ob ich so glücklich werde, weil mir Frauen einfach so wichtig sind. Ich kann mir nicht vorstellen jemals einen Man richtig zu lieben geschweige den für länger als ein paar Tage. Bei Frauen bin ich mir nicht sicher, ob sie mich zu 100% und für immer sexuell ausfüllen würden, bei Männern bin ich mir da aber auch nicht 100% sicher.

Dazu kommt, dass ich momentan einfach nur andauert Stress habe, wenn ich Stress habe, hab ich immer das Gefühl nicht attraktiv für Frauen zu sein. Zu dem habe ich angst, dass es eine Frau stören könnte, dass ich Sex mit Männern hatte... Es ist echt scheiße :(

Ich würde mich über eure Meinung zu mir freuen und danke euch schon mal, wenn ihr euch das durchgelesen habt. Es geht mir zwar momentan gut aber es ist irgend wie immer so ein auf und ab, mal ist es so, mal ist es so.

Ich beneide die Leute, die einfach keine Sexphantasien haben bzw. sich klar sind, schwul zu sein.

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Re: Orientierung? Meine Geschichte

Beitragvon IceCrow » 27 Apr 2014, 16:20

Wow, was eine Geschichte. Ich habe mir das jetzt mal durchgelesen. Als erstes Mal, bevor ich irgendwas darüber sage ob du schwul, bi, hetero bist; versuche Dich nicht einzuordnen! Wenn man schwul, bi, hetero ist wird einem das irgendwann bewusst. Wenn man sich versucht einzuordnen macht man meistens alles nur noch schlimmer. Warum willst Du denn unbedingt wissen was Du bist? Du bist Du und kannst das machen was Dir gefällt :wink: !

Gut, wenn du es wissen willst Folgendes: Ich persönlich könnte mir da eigentlich hetero vorstellen mit einem leichten Touch von bi (heieiei wie das klingt :D ). Du stehtst auf jeden Fall auch auf Frauen. Damit bleibt eigentlich nur noch hetero oder bi. Wenn Du aber auch mal was mit Männern hattest könnte ich mir bi vorstellen. Mit dem leichten Touch meine ich, dass Du auf Jungs manchmal und dann eher im sexuellen stehst. Deshalb meine Tendenz eher zu hetero gehend.

Woher kommt deine Angst schwul zu sein? Wenn Du doch schreibst dass Du kein Problem damit hättest, musst Du dir auch keine Gedanken darüber machen!? :-?

Naja, ich hoffe ich konnte ein wenig helfen,
LG Jan
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Re: Orientierung? Meine Geschichte

Beitragvon juan14k » 27 Apr 2014, 16:45

Naja seit dem ich auf dem Heimweg war und wieder Phantasien mit Männern hatte hab ich mir gestern endgültig gesagt Schluss damit. Ich lebe halt die ganze Zeit in so einer Blase des keine Ahnung was ich bin. Ich seh auf der Straße Frauen und denke mir wow die ist hübsch dann läuft ein Mann vorbei und ich denke mir aber du hattest schon was mit nem Typen vielleicht findest du den Typen auch heiß. Ich Teste mich andauert auf meine Sexualität und ich kann es nicht abstellen. Dazu habe ich öfter Sexphantasien mit Männern...

Auf der anderen Seite ist mein Umfeld irgend wie so hetero, meine Freunde sind alle Typen und keiner würde zugeben was für Männer zu empfinden und wenn dann sind es ehr diese Fußball anmachen. Es wird nicht ernst thematisiert das es zwischen Männern auch was geben kann und so fühle ich mich ausgegrenzt. Aber mein Freundeskreis ist eigentlich toll also es ist nicht so das irgend jemand was gegen schwule hätte - es wäre komisch wenn ich es wäre aber ich glaube viel würden trotzdem zu mir stehen. Das Problem ist nur ich will nicht sagen, dass ich schwul bin und nächstes Wochenende mit nem Mädeldaten ...

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Re: Orientierung? Meine Geschichte

Beitragvon IceCrow » 27 Apr 2014, 16:47

Dann sag dass du bi bist. Die Möglichkeit gibt es auch. http://de.wikipedia.org/wiki/Bisexuell
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Re: Orientierung? Meine Geschichte

Beitragvon juan14k » 27 Apr 2014, 17:19

Danke für die Antwort, die war auf jeden Fall hilfreich! So wie so ist es mal gut, dass was in mir vorgeht zu teilen, danke auch dafür!

Ja wahrscheinlich ist es so! Nur ist es so unklar Bisexuell zu sein, ich bin mir noch nicht sicher wie ich damit umgehen soll. An machen Tagen denke ich, okay vll empfindest du mal etwas für einen Man aber wahrscheinlich nicht mehr oder weniger als jeder andere Hetero und an anderen Tagen denke ich einfach nur okay du bist Schwul du musst dich Outen. Dazu kommt dann noch eine ordentliche Ladung Hypochonder ähnliche Angstzustände - es ist diese Unsicherheit, die mir Angst macht. Diese Angst auch davor eine Lüge zu leben sowohl als Homo oder Hetero. Auf lange Sicht macht es mir Angst eventuell nur von Sex zu Sex zu leben und keine richtige Beziehung eingehen zu können. In dieser Hinsicht wäre ich gerne hetero oder homo!

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Re: Orientierung? Meine Geschichte

Beitragvon juan14k » 27 Apr 2014, 17:27

Und es stimmt IceCrow, ich empfinde lediglich sexuelle Empfindungen für Männer aber das ist es glaub ich was es so hart macht...

007Billabond
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Re: Orientierung? Meine Geschichte

Beitragvon 007Billabond » 11 Mai 2014, 22:46

Ich bin zwar erst 15, kenne aber die nur hetero und die nur schwule ssite und keine gefällt mir....

Ich bin bi, hatte auch schon solche gedanken wie du und hab mich so gefühlt und glaub mir du bist nicht der einzigste auf der erde ;)

Entscheide dich garnicht, gib dich einfach hin, dann weisst du wie du drauf bist. Ist nicht schlimm heute mal frauen und morgen mal männer. Ich kann mir auch jetzt grad im moment vorstellen meinen besten freund zu küssen, mit dem ich letztens heteropornos gesehn hab. ;)

Setz dich nicht unterdruck. Lebe einfach deine sexualität aus.

Viel Spaß dabei wünscht dir......


Joseph
Higgs Boson Stringtheorie oder Einsteins Relativitätstheorie, oder doch nur die Quantentheorie? ;)

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