Möchte eure Meinung lesen

Rund ums Coming-Out - wenn es das überhaupt gibt.
blutlutut
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Beitragvon blutlutut » 05 Jan 2015, 03:49

Sorry Leute, mir ist leider keine bessere Überschrift eingefallen. Das liegt vielleicht daran, dass ich gerade einfach nur meine momentanen Gedanken aufschreiben möchte. Ich weiß, es ist spät und wahrscheinlich wird sich jetzt eh niemand die Mühe machen, sich das durchzulesen. Ich versuch es trotzdem mal:

Aaalso... ich bin der Blutlutut, habe türkische Wurzeln (was die Problematik und Frage des Coming-out unglaublich verkompliziert, vor allem dann, wenn man so intolerante und geistig zurückgebliebene Eltern und Verwandte wie ich hat) und 20 Jahre alt. Außerdem wohne ich in München, wo ich Jura studiere. Ach ja und natürlich bin ich schwul, denn sonst wäre ich ja nicht hier. :D Ich weiß gar nicht so recht, wie ich mein Anliegen schildern soll. Ich finde generell, dass das Coming-out an sich eigentlich ein spannendes Thema ist. Nur bin ich leider (naja was heißt leider) nicht komplett geoutet, sondern nur bei vertrauenswürdigen Leuten, bei denen ich mir relativ sicher bin, dass sie mich nicht so schnell hintergehen würden. Die haben vielleicht Augen gemacht, als ich mich vor ihnen zu meiner Homosexualität bekannt habe. Okay, ich glaube, man merkt es mir wirklich nicht an (anmerken = Klischees erfüllen). Das ist jedenfalls meine Meinung und offensichtlich auch deren Meinung. Man nimmt sich selbst zwar oft anders wahr als die anderen einen wahrnehmen, doch trotzdem bin ich der Meinung, dass ich keine auffälligen klischeehaften Verhaltensweisen an den Tag lege, die auf eine mögliche Homosexualität hindeuten könnten, auch wenn es ziemlich dreist ist sowas einfach von sich zu behaupten als Schwuler. Dafür bitte ich auch vielmals um Entschuldigung. Ich verhalte mich (denke ich) wie ein ganz normaler Mann, der sexuell und emotional auf andere Männer steht (was für mich gar nicht so einfach war zu akzeptieren, aber heute stehe ich voll und ganz dazu). Ich habe aber auch überhaupt nichts dagegen oder finde es schlecht, wenn ein Schwuler ein bisschen feminin oder extrem feminin auftritt (Jedem das Seine). Nur finde ich es irgendwie schade, dass durch die Tatsache, dass immer wieder Leute dabei beobachtet werden, wie sie Klischees entsprechen (in welcher Form auch immer), diese lästigen Klischees nie zerfallen werden, sondern bis in die ferne Zukunft ihre beeinflussende Wirkung behalten werden. Das ist das einzig nervige daran, weil ich das Klischee- und Schubladendenken über alles hasse. Ansonsten stört es mich eigentlich nicht. Was mich dagegen sehr stört, ist der Fakt, dass ich mich durch mein Homo-Dasein ständig für alle angreifbar mache. Die Leute haben immer eine Angriffsfläche. Egal, was ist, wenn ihnen irgendetwas an mir nicht passt, können sie mir augenblicklich mit meiner sexuellen Orientierung kommen und das nervt mich so sehr, das kann sich niemand vorstellen. Deshalb habe ich mich auch nur vor wenigen sorgfältig ausgewählten Menschen geoutet. Insofern braucht man als Schwuler auf dieser Welt ein sehr dickes Fell (nicht wortwörtlich, sondern im übertragenen Sinne). Eigentlich benötigen alle Menschen, die irgendwie von den gesellschaftlichen Normen abweichen, genug innere Stärke und ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein, um auf dieser Welt bestehen zu können und um der allgegenwärtigen Homophobie bzw. dem allgemeinen gesellschaftsgruppenbezogenen Menschenhass standhalten zu können. Wobei man sich hier natürlich fragen muss, was man unter Norm genau zu verstehen hat und wer Normen definiert und festlegt. Ist Homosexualität in den Augen vieler Menschen deshalb abnorm, weil Schwule und Lesben (immer diese Reduzierung auf die sexuelle Orientierung durch begriffliche Abstraktion. Ich versuch es mir abzugewöhnen.) in der Unterzahl sind? Statistisch gesehen stimmt es: Heterosexuelle Menschen sind eindeutig weiter verbreitet. Doch kann dazwischen ein Bezug hergestellt werden hinsichtlich der Bezeichnungen „normal“ und „abnormal“? Das ist meiner Meinung nach eine sehr fragwürdige Theorie, die ich nicht unterstützen kann. Zudem kann ich es überhaupt nicht leiden, wenn Heteros einerseits denken, Schwule wären psychisch krank und/oder hätten einen unheilbaren Gendefekt und außerdem sich für etwas Besseres, Wertvolleres und Richtiges halten, weil sie ihrer Ansicht nach „richtig rum“ sind. Das ist natürlich totaler Quatsch. Selbstverständlich muss man keine positive Meinung zu diesem Thema haben. Selbstverständlich darf man auch negativ über Dinge denken, das ist vollkommen klar. Nur leider macht der Ton die Musik, was bedeutet, dass es immer darauf ankommt, wie man sich zu Themen äußert: Entweder abfällig, voreingenommen und wenig reflektierend oder sachlich, produktiv und nachvollziehbar.

Nun...noch einmal zu mir…obwohl man es mir eigentlich nicht anmerkt, hielten mich trotzdem viele Menschen für homosexuell, was ich nie nachvollziehen konnte. (Die Leute finden aber auch immer irgendwelche Gründe, um jemanden für schwul zu erklären à la "Ja eigentlich haben nur Frauen viele Kassenzettel im Portemonnaie" Das meinte ein Mädchen zu mir, neben dem ich in der Cafeteria unserer Schule saß, als sie die vielen Kassenzettel darin sah, die sich mehr oder weniger zufällig angesammelt haben) oder irgendwann im Literaturunterricht, wo meine Gruppe über einen Lehrer hergezogen ist, den meine Gruppenmitglieder absolut nicht mochten, meinte einer einfach so, nachdem ich gesagt habe, dass ich ihn auch nicht mag, was wirklich gestimmt hat: "Eigentlich hassen den nur Frauen (wenn das jetzt nicht die lächerlichste Anspielung der Welt ist, dann weiß ich auch nicht weiter). Das Gerücht, dass ich schwul bin, hielt sich an meiner Schule und in der näheren Umgebung wirklich sehr hartnäckig bis hin zum Abitur und auch nach dem Abitur wurde und wird sich das Maul zerrissen. Es wurde hinter meinem Rücken gelästert, was das Zeug hält. Als ob diese Leute keine anderen Sorgen hätten als sich den Kopf darüber zu zerbrechen, wer aus ihrem sozialen Umfeld homosexuell sein könnte und wer nicht... Ich würde alles dafür tun, wenn das meine einzige Sorge wäre. Was mir gewaltig auf den Zeiger ging, waren diese Leute, die mich mit versteckten und z.T. wirklich lächerlichen Anspielungen (siehe oben) zu meinem Coming-out drängen wollten, weil sie sich ja so sicher waren bzw. sind, dass ich schwul bin. Und ständig habe ich mich gefragt: "Was hättet ihr davon, wenn ich mich oute? Würde sich euer Leben dadurch irgendwie positiv verändern, würde ich durch mein Outing zur Bereicherung eures Lebens beitragen?" Nein, würde ich nicht! Und trotzdem haben sie nicht aufgehört, mich mit diesen nervigen Andeutungen zu behelligen. Ich bin der Auffassung, dass unsere vorwiegend heterosexuellen Mitmenschen überhaupt keinen Anspruch darauf haben, etwas von unserer Homosexualität zu erfahren. Ich mein, wozu denn auch? Wenn es doch so normal und natürlich ist, wie es uns die Medien suggerieren (als Beispiel hierfür das schwule Bekenntnis von Thomas Hitzlsperger oder Lars Steinhöfel und der daraus resultierende mediale Riesenwirbel) und wie viele Menschen behaupten, dann kann es ihnen doch scheiß egal sein! Es ist ihnen aber nicht egal, sonst würden sie ja nicht unbedingt wollen, dass man sich outet. Und ich kann euch sagen, es gab einige Mitschüler, die hätten dafür getötet, damit ich mich oute. Zumindest dann, wenn Mord und Totschlag nicht unter Strafe stünden. Keine Ahnung, warum und ob ich ihrem Leben durch mein Outing einen erweiterten Sinn gegeben hätte. Es will nicht in meinen Kopf gehen, warum man die Menschen nicht einfach schwul, lesbisch, bi- oder transsexuell sein lassen kann, vor allem die, die nicht geoutet sind und auch keinen einzigen Gedanken daran verschwenden sich zu outen (so wie ich ne Zeit lang). Warum immer dieses stetige Drängen? WARUM. Ich begreife es nicht und werde es auch nie begreifen.

Mir fällt gerade noch etwas anderes ein. Ich habe mich vor drei Tagen abends mit einer alten Sandkastenfreundin getroffen, die auch Türkin ist. Wir haben viel geredet und insgesamt eine sehr aufschlussreiche Unterhaltung geführt (wie wir beide hinterher fanden) und später kamen wir dann auch auf mein schwulsein zu sprechen (ich hatte ihr vor einiger Zeit gesagt, dass ich schwul bin). Sie meinte, nachdem ich sie diesbezüglich gefragt habe, dass sie es mir nicht großartig anmerkt. Und dann haben wir auch über (schwulen) Sex geredet und ich muss sagen, dazu hat sie sehr merkwürdige Ansichten. Den Sex unter Männern würde sie nicht als richtigen Sex ansehen, weil sie sich nicht vorstellen kann, dass man(n) beim Analsex kommen kann. Nur der vaginale Sex sei der einzig richtige Sex, weil man ja 1. nur auf diese Weise Kinder zeugen kann und 2. da ja beide Beteiligten was von haben. Beim Analverkehr angeblich nicht. Eine interessante Hypothese, oder? :D Ich habe ihr zwar nicht direkt gesagt, dass sie nicht so einen Unsinn verzapfen soll, habe aber genau das gedacht. Ich kann mir zwar nicht vorstellen jemanden an mein Hintertürchen zu lassen (das Wort hat sie in diesem Zusammenhang auch benutzt) doch trotzdem sollte man wissen, dass Analverkehr eine der intimsten und intensivsten, wenn auch risikoreichsten Sexualpraktiken überhaupt ist. Und natürlich spürt man dabei was. Hierbei frage ich mich, wer mehr empfindet: der passive Part oder der aktive? :D Ich kann mich da leider nur auf meine nicht vorhandenen Erfahrungen beziehen, was passiven Analsex angeht. Okay, um ehrlich zu sein, es gibt einen Typen, für den würde ich da eine Ausnahme machen und ihn ranlassen haha :D

Sooo...ich weiß, sehr viel Text, vielen Dank fürs Durchlesen an dieser Stelle. Verzeiht mir, wenn euch die vielen eingeklammerten Bemerkungen verwirren und der Text sehr unstrukturiert wirkt und euch mein Gedankengang an manchen Stellen suspekt erscheint, aber es ist schon fast 4 Uhr nachts. Also seht es nicht so streng, okay? Und solltet ihr unterwegs auf Spuren von Ironie treffen oder besser gesagt diese als solche identifizieren können, lacht einfach darüber, statt es zu ernst zu nehmen. In der Vergangenheit wurde ich nie für voll genommen. Hoffentlich ist das hier anders.

Ihr könnt ja einfach mal irgendwas dazu schreiben, euren Senf dazugeben. Darum bitte ich :)

Vielen Dank!

Euer Blutlutut
Lieber für das sterben, was ich bin als ein unglückliches Leben zu führen, weil ich nicht so sein darf wie ich bin.

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Nocnoc
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Re: **sinnvollen Titel einfügen**

Beitragvon Nocnoc » 05 Jan 2015, 04:30

Herzlich Willkommen und viel Spaß hier im Forum!
Stimmt einen Anspruch darauf zu erfahren ob jemand schwul ist oder nicht hat eigentlich niemand den es nicht betrifft. Aber wenn niemand darüber redet werden Vorurteile und Klischees nie verschwinden. Ich kann auch nicht verstehen wie sich Wissenschaftler ernsthaft mit einer "Heilung" für homosexualität beschäftigen können. Da kann man ja genausogut zu irgendwem auf der Straße sagen: Sie haben eine schlimme Krankheit, sie sind Mensch. Und es gibt nur einen Weg zur Heilung. Dann dabei noch eine Kopf-ab Geste und das ist dasselbe...
Manchmal wünsche ich mir irgendwer an meiner Schule würde solche Anspielungen machen. Ich fände es irgendwie lustig herauszufinden woher er das denn so genau weis und warum es ihm so wichtig ist...
Viele Grüße
Nocnoc

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Re: **sinnvollen Titel einfügen**

Beitragvon marck1995 » 05 Jan 2015, 05:19

hey :)) ich bin 18 und auch türke..
nun ja ich hab das gleiche problem eigentlich wie du! dadurch dass ich eben türke bin ist es sehr schwierig sich als schwul zu outen! mich haben in der schule auch schon viele angesprochen ob ich denn schwul sei und dass ich mich endlich outen soll (was ich nicht gemacht habe).
nun ja und seit heute habe ich ein ziemlich großes problem.. hoffe du kannst mir da helfen!
ich hab mich heute so indirekt bei meinem besten freund geoutet. Er hat mich darauf angesprochen, ob ich denn schwul sei weil ihn schon viele gefragt haben, auch wegen meinem verhalten und weil er es selber bemerkt hat. Er will, als er erfahren hat, dass ich schwul bin, weniger mit mir zu tun haben... weil alle gedacht haben dass wir ein paar sind und er deswegen sehr genervt war. (er ist hetero)Ich solle Verständnis dafür haben! nun weiß ich nicht mehr weiter.. er unterstützt mich nicht wirklich.. meine eltern werden es nicht tun weil sie homophob sind (wissen nicht dass ich schwul bin) mein bruder auch nicht und andere freunde hab ich auch nicht wirklich.. ich weiß einfach nicht mehr was zu tun ist. wie soll unsere freundschaft nun verlaufen? was kann ich tun? bitte hilf mir :'(.. ich fühle mich so alleine und weiß nicht was zu tun ist... nur er weiß bis jetzt dass ich schwul bin.

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Re: **sinnvollen Titel einfügen**

Beitragvon blutlutut » 05 Jan 2015, 22:49

@Nocnoc : Ja, ich stimme dir zu. Ein Heilmittel für Homosexualität erfinden. So ein gequirlter Mist. Ich finde, es gibt kaum bis gar keine rationalen Argumente gegen gleichgeschlechtliche Liebe. Das "gegen die Natur"-Argument z.B. kann ich nicht ernst nehmen. Wie kann etwas gegen die Natur sein, das die Natur selbst hervorgebracht hat? Das widerspricht sich doch total. Oder die Pseudo-Religiösen, die natürlich noch nie bei Rot über die Ampel gegangen sind oder noch nie eine Spinne oder ein Insekt unnötigerweise getötet, die dann aber trotzdem ihre Abneigung mit der Religion begründen und mit dem herrlichen Satz "Gott erschuf Adam und Eva", kann ich leider auch nicht für voll nehmen. Dazu will ich sagen, dass ich generell überhaupt nichts gegen religiöse Menschen habe, ganz im Gegenteil: Ich finde es gut, wenn jemand seinen Glauben hat und dazu steht und vor allem auch mit einer gewissen Überzeugung dahinter steht. Nur ich mag es nicht, wenn jemand in dem Moment, wo es ihm in den Kram passt, sich auf seine Religion beruft. Religion, wenn dann ganz oder gar nicht, aber sich nicht nur dann darauf beziehen, wenn gerade der richtige Zeitpunkt dafür da ist. Wie auch immer...die Devise der Menschen lautet offensichtlich: Hauptsache dagegen sein und mit irgendwelchen noch so unsinnigen Argumenten um sich werfen in der Hoffnung, dass man die anderen Menschen bezüglich der eigenen negativen Einstellung zu dem Thema bekehren kann. So ist das und so wird es leider auch immer sein.

@marck1995: So jetzt zu dir :)

Ja unsere Situation ist in der Tat sehr ähnlich. Wir sitzen im selben Boot. Ich weiß nur nicht, wie genau ich dir jetzt helfen kann. Ich weiß ja noch nicht einmal, wie ich mir selbst helfen kann. Es ist leider so, dass, wenn man offen schwul ist bzw. wenn Leute glauben, sie wüssten es zu 100%, dass jemand schwul ist, man für die nächste Zeit auf einmal die interessante Person der Gegend ist und Gesprächsthema Nummer 1, obwohl man diesen Leuten erst scheiß egal war. Das ist leider Usus und war bei mir nicht anders, was du sicher weißt, da du ja den obigen Text anscheinend gelesen hast. Ich muss sagen, ich habe zwei gute Freunde, wo ich mir zu 1.000.000.000.000 Prozent sicher war, dass sie kein Problem damit haben würden und ich hatte nachher auch recht. Sie akzeptieren mich so, nehmen mich so wie ich bin und das weiß ich sehr zu schätzen, weil man das angesichts unserer heutigen Gesellschaft leider immer noch nicht als selbstverständlich ansehen kann. Es gab mal eine Zeit, da habe ich mich auch sehr einsam gefühlt, war sehr introvertiert (mit 13/14 war das) war zwischenzeitlich auch in der Klapsmühle (die mit Abstand schlimmste Zeit meines Lebens) und habe niemanden wirklich an mich rangelassen. Ein bisschen besser wurde es erst ab meinem 16. Lebensjahr. Es hat halt auch viel mit dem sozialen Umgang zu tun, wie man sich fühlt und aus welcher Perspektive man die Dinge sieht. Und ich habe mich eher in den falschen Freundeskreisen bewegt.

Naja...
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Re: **sinnvollen Titel einfügen**

Beitragvon gutgelaunt » 05 Jan 2015, 23:31

Und? Hast du dir jetzt einen Titel überlegt, den man nehmen kann? Es ist immer besser einen Aufhänger zu haben, damit dann mehr Leute hier reinkommen und lesen ;)
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Re: **sinnvollen Titel einfügen**

Beitragvon amor » 05 Jan 2015, 23:43

Hey ihr beiden (Ich schreib jetzt einfach mal an Euch beide)
Ich kann Eure Situation sehr gut verstehen und auch Eure Unsicherheit dabei. Was ich aber sagen möchte, egal was Euer Umfeld macht, Ihr habt einfach nur die Möglichkeit, Euer eigenes Verhalten zu steuern, ihr habt auf das Verhalten Eurer Umwelt keinen bis wenig Einfluss. Das ist oft traurig, oft auch schade, aber Ihr könnt nur Euch selbst beeinflussen. Insofern macht es in meinen Augen keinen Sinn, das Umfeld zu beklagen (das bleibt wie es ist), sondern sich darum zu kümmern, dass der eigene Lebenskreis so gestaltet wird, dass man damit glücklich ist. Mehr geht nicht und dabei wünsche ich Euch alles Gute! Und denkt immer daran, auch wenn Ihr Euer Leben selbst gestaltet müsst, und auf die Umwelt wenig Einfluss habt, Ihr seid nie alleine. Es gibt immer welche, denen es genauso geht oder es gibt welche, denen es ähnlich geht. Also immer hier her, wenn Ihr etwas habt, wo Ihr der Meinung seid, dass wir helfen können. Wir sind da!!
Also - werft Euch, (ich zitier jetzt mal etwas falsch ;-) ) werft Euch in das Wagnis des Lebens, ein Auffangnetz hier gibt es ja!
lg
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Re: **sinnvollen Titel einfügen**

Beitragvon gutgelaunt » 06 Jan 2015, 00:59

Das Wichtigste ist, dass ihr euch nicht unterkriegen lassen dürft. Leider haben viele eine sehr klischeehafte Meinung von Homosexuellen und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich nicht weiß ob es bei mir anders gewesen wäre, wenn ich nicht das große Glück gehabt hätte (ja ich empfinde das als Glück) (auch) auf Jungs zu stehen. Man darf sich keine Gedanken machen und sich da verrückt machen, weil das einen innerlich auffressen kann. Ich glaube, dass man mir es auch nicht anmerken kann, wenn ich es nicht bewusst zulasse. Manchmal mache ich mir da in vieler Hinsicht Späße draus. "Ich hab keinen Kerl gesehen, der sich solange umzieht wie du". Na dann kann ich mir ja extra viel Zeit nehmen :D.

Du musst locker an die Geschichte ran gehen. Intoleranz und Spott hat man immer und viele Wissen es nicht einmal. Und wenn man dann gefragt wird, ob man beim Analverkehr kommen kann, dann fehlt wohl auch ein wenig Aufklärung. Auch Mann und Frau können Analverkehr praktizieren.
Wenn du das mit einem Mann hast, kann der passive ohne Berührung des Glieds einen Orgasmus bekommen. Oft sogar viel intensiver als durch aktiven Sex. Man fühlt also ne wohl ganze Menge ;).

Insgesamt darfst du nicht alles ernst nehmen, was du hörst. Im linken Ohr rein und rechts wieder raus. Ich wünsche dir, dass du das schaffst.

Und wenn du ne Idee für einen anderen Titel hast, dann ändere ich das gerne ab.

Lg
gg
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Re: **sinnvollen Titel einfügen**

Beitragvon blutlutut » 06 Jan 2015, 03:44

@ gutgelaunt : Da ich über viele verschiedene Aspekte geschrieben habe und der Thread sich nicht nur auf einen Punkt konzentrieren soll, fällt mir leider immer noch nicht der passende Titel ein. Wenn dir ein guter einfällt, kannst du ihn ja gerne oben einsetzen. :)

Übrigens dachte ich auch mal ne Zeit, ich wäre bisexuell. Aber mittlerweile bin ich mir hundertprozentig sicher, dass ich nur auf Kerle stehe. Trotzdem bin ich der festen Überzeugung, dass es echte Bisexualität gibt. Manche Schwule meinen ja, dass die Leute, die sich als bi bezeichnen, nur zu feige wären, sich komplett als homosexuell zu outen. Auf manche mag das vielleicht zutreffen, aber auf andere bestimmt nicht. Ich kenne auch jemanden, der eindeutig bisexuell ist (hat er mir schon mehrmals bewiesen). Ich muss auch sagen, ich bin bei weitem nicht der fantasievollste Mensch, aber kann mir gerade so noch vorstellen, dass ein Mensch sowohl auf Männer als auch auf Frauen steht. Wieso soll das nicht gehen? Sexualität ist halt sehr verschwommen und hat keine eindeutigen Konturen. Wie auch immer, ich glaube dir, gutgelaunt, dass du bisexuell bist.

So viel dazu :)
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Re: **sinnvollen Titel einfügen**

Beitragvon blutlutut » 11 Jan 2015, 00:48

Hmmm...ich hätte mir eigentlich noch ein paar Kommentare/Meinungen mehr gewünscht. Aber wenn niemand was dazu zu sagen hat, dann ist es halt so.
Lieber für das sterben, was ich bin als ein unglückliches Leben zu führen, weil ich nicht so sein darf wie ich bin.

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Re: **sinnvollen Titel einfügen**

Beitragvon timtom » 11 Jan 2015, 11:51

Willkommen bei uns :)
Ich kann gut verstehen dass Du Dir mehr Antworten gewuenscht haettest. Aber zum einen ist Dein Post ja nun auch noch nicht sooo lange online, zum anderen koennte der Titel in der Tat den einen oder anderen weniger ansprechen.

Soviel zur Einleitung, jetzt mal zu Deinem eigentlichen Posting:
Wieso denkst du, dass Du Dich als schwuler angreifbar(er) machst? Jemand der bei Kritik von der Sachebene zur Personenebene wechselt ist doch eh nicht ernst zu nehmen.
Die angesprochenen gesellschaftlichen Normen praegt jeder mit. Je weniger sich trauen Individualitaet zu leben, desto weniger tolerant wird die Gesellschaft werden, und desto staerker fallen dann immer geringere Abweichungen auf. Die Norm wird einfach enger.
Meine Erfahrung ist auch dass das Umfeld spiegelt was man selbst lebt. Geht man offen mit Homosexualitaet um, gehen andere das auch. Und um so weniger besonders ist das Thema. Macht man daraus aber einen riesen Eiertanz... naja.
Was den Gendefekt angeht: Mag ja sein, dass es genetisch bedingt ist. Was ein "Defekt" ist, ist dann Definitionssache. So gesehen kann man behaupten dass Einstein auch einen Defekt hatte.

Ich kenn jetzt Deinen kulturellen Hintergrund nicht... aber wenn ich lese

"Ja eigentlich haben nur Frauen viele Kassenzettel im Portemonnaie" Das meinte ein Mädchen zu mir, neben dem ich in der Cafeteria unserer Schule saß, als sie die vielen Kassenzettel darin sah, die sich mehr oder weniger zufällig angesammelt haben)

Dann lese ich da viele potentielle Aussagen rein. Aber nichts von wegen 'bist du schwul!'. Ich seh darin vor allem einen witzigen Gespraechsaufhaenger, gut moeglich dass das Maedchen einfach nur etwas plaudern wollte oder Dich sogar anbaggern wollte.

Das Gerücht, dass ich schwul bin, hielt sich an meiner Schule und in der näheren Umgebung wirklich sehr hartnäckig bis hin zum Abitur und auch nach dem Abitur wurde und wird sich das Maul zerrissen.

Ich bedauere heute sehr dass es diese Geruechte ueber mich nicht gab bzw. ich damals nicht offen geoutet an der Schule unterwegs war. Das haette so vieles so einfacher gemacht statt sich zu verstellen. Womoeglich haette ich sogar nen Freund gefunden.
Etwa 6 Jahre nach dem Abi habe ich erfahren dass 2 weitere aus meiner Klasse schwul sind, und in der Stufe noch ein paar...
Das wird uebrigens bei Dir in etwa auch so sein. Gesetz der grossen Zahlen und so.

"Was hättet ihr davon, wenn ich mich oute? Würde sich euer Leben dadurch irgendwie positiv verändern, würde ich durch mein Outing zur Bereicherung eures Lebens beitragen?"

Klar wuerde es das fuer einige Leute bedeuten. Die sich dann naemlich auch trauen.

Deine Sex Frage ist nicht eindeutig zu beantworten
Hierbei frage ich mich, wer mehr empfindet: der passive Part oder der aktive?

Ich kenn Leute die als passiver davon die heftigsten Orgasmen bekommen, waehrend bei manchen es total langweillig ist aktiv zu sein. Aber es gibt ja noch genug andere Praktiken :)

Warum warst du denn in der Psychiatrie und was war daran so schlimm?

Insgesamt faellt mir auf, dass Du sehr kritisch mit Dir umgehst und viel Wert darauf legst, Dich angepasst darzustellen. Vielleicht zu angepasst?
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Re: **sinnvollen Titel einfügen**

Beitragvon bennybp » 11 Jan 2015, 12:36

Sorry, ich bin nicht bereit, mich mit einem Text auseinander zu setzen, der so (albern) überschrieben ist. Fast jede andere Zeile hätte ich akzeptieren können "Eben mal so" oder "Möchte Eure Meinung" oder etwas ähnliches.
Der Akil hat es mir gemacht!
Also das Profilbildchen!! Tschuldigung Frost, wollte dich nicht eifersüchtig machen.

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Re: **sinnvollen Titel einfügen**

Beitragvon timtom » 11 Jan 2015, 12:38

bennybp hat geschrieben:Sorry, ich bin nicht bereit, mich mit einem Text auseinander zu setzen, der so (albern) überschrieben ist. Fast jede andere Zeile hätte ich akzeptieren können "Eben mal so" oder "Möchte Eure Meinung" oder etwas ähnliches.


Das ist dein gutes Recht, aber du haettest Da durchaus die Moeglichkeit das konstruktiv zu formulieren der fuer Dich zu behalten. Vielleicht moechtest Du nochmal ein Blick auf unsere Regeln zur Auffrischung werfen.
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Re: **sinnvollen Titel einfügen**

Beitragvon bennybp » 11 Jan 2015, 13:01

Ich entschuldige mich, es war nicht böse gemeint, sondern sollte eigentlich dem Threadersteller helfen, etwas mehr Feedback zu erhalten. Es besteht doch die Möglichkeit, das er noch einen besseren Titel einfügen lassen kann, oder?

Hm, ich bin echt ein wenig traurig, das mein Kommentar so negativ von timtom aufgenommen wurde. Ich hoffte eigentlich, dadurch konstruktiv zu sein, indem ich Alternativtitel genannt hatte aber das böse Wort "albern" überstrahlt das wohl. Ich werde mir demnächst mehr Gedanken machen, wenn ich einen Kommentar erstelle.
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Re: **sinnvollen Titel einfügen**

Beitragvon aussiegerman » 11 Jan 2015, 15:17

Hey blutlutut :) ,

sehr interessanter Text, den du da geschrieben hast. Ich finde auch nicht, dass jemand den Anspruch darauf hat zu erfahren ob man schwul, bi, lesbisch oder sonst was ist. Ich selbst bin auch nur bei einigen ausgewählten Freunden geoutet von denen ich glaub(t)e dass ich ihnen in der Hinsicht vertrauen kann. Einer Freundin von mir mit der ich sonst sehr viel schreibe habe ich erst neulich davon erzählt. Ich war relativ betrunken und ein Kommilitone, der irgendwo bei mir in der nähe wohnt hat mich nach hause begleitet. Dann hab ich ihr geschrieben wie süß er doch sei. Sie war total euphorisch jetzt einen "schwulen besten Freund" zu haben, mit dem man ja shoppen gehen könnte und ich dachte mir auch nur so "WTF?" Erstens benehme ich mich jetzt nicht anders gegenüber ihr, zweitens bin ich nach meiner Festlegung bi und nicht schwul und lege da auch Wert darauf. und drittens was hat sie jetzt davon? Sie hat es gleich ihrem Freund erzählt ohne dass ich ihr zugestimmt hatte. Ich möchte zur zeit schon noch selbst steuern wer es weiß, einfach aus Angst negative Folgen erlangen zu können...

Dann hat sie sich aufgeregt warum ich ihr das verschwiegen hätte, und dass sie ein Recht hätte es zu erfahren und warum ich ihr das jetzt erst sage wo ich betrunken war... Ich frage mich echt was sie sich einbildet. Nur weil sie mir jeden tag erzählt, was sie zum Mittag ist, muss ich ihr nicht auch alles erzählen. Was hätte ich davon gehabt und was hätte sie davon gehabt?

Okay ich könnte mir vorstellen, wenn man geoutet ist fühlt man sich freier und lebt ohne darüber nachzudenken oder sich zu verstellen. Aber das kann ich nicht. Mein Vater würde mich sicher enterben (ich weiß es nicht genau) und bestimmte Freunde würden sicher nicht positiv reagieren. Einer meiner Mitbewohner, den ich eigentlich sehr gut leiden kann, hat auch was gegen schwule (Äußerungen kamen schon öfter).

Allgemein stelle ich mir es auch etwas einfacher vor zu sagen: "Ich bin schwul. Ich stehe nicht auf Frauen, dafür aber auf Männer. fertig."
Bi zu sein ist aus meiner Sicht komplexer. Ich müsste ewig erklären wieso ich beides attraktiv finde, und mir bei einem Geschlecht eher den Sex vorstelle und bei dem anderen eher ne Beziehung. Und dass es doch nicht 50% hetero 50% schwul ist, wie ja auch manche denken. Zudem komme ich in der Hinsicht noch nicht ganz selbst mit mir zu recht und ändere da meine Feinansicht über meine eigene Sexualität des öfteren geringfügig.

Viele sagen mir "man sieht dir das ja gar nicht an" und ich denke mir so... muss man doch auch nicht... was ist so erstaunlich. und manche sagen mir "ich habs schon immer gewusst!" und wenn ich frage wieso, dann wissen sie selbst keine Antwort.


Die Ansichten deiner Sandkastenfreundin finde ich auch irgendwie seltsam. Aber sie kann es halt nicht nachvollziehen schätze ich. Rein faktisch würde mich jetzt interessieren ob sie selbst schon einmal Analsex hatte. Möglicherweise hat es ihr nicht gefallen, aber wenn sie da noch komplett unerfahren ist, dann sollte sie darüber auch nicht urteilen.

Sorry, hab etwas viel über mich selbst geschrieben, aber vielleicht hatte ja jemand langweile um sich den Schmarrn durchzulesen :D
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Re: **sinnvollen Titel einfügen**

Beitragvon blutlutut » 11 Jan 2015, 20:24

bennybp hat geschrieben:Sorry, ich bin nicht bereit, mich mit einem Text auseinander zu setzen, der so (albern) überschrieben ist. Fast jede andere Zeile hätte ich akzeptieren können "Eben mal so" oder "Möchte Eure Meinung" oder etwas ähnliches.


Ja, du hast vollkommen recht. Mir ist halt um diese späte Uhrzeit einfach kein gescheiter Titel eingefallen, sorry.

@ timtom : Wenn ich dir mal Honig ums Maul schmieren darf: Deine Beiträge lese ich immer besonders gern, weil sie sehr konstruktiv und hilfreich sind.

Warum ich denke, dass ich mich angreifbar mache? Ganz einfach, wenn ich etwas sage, was einem nicht passt oder sonst wie anecke, dann heißt es schon mal von einem 14-jährigen Mädchen: "Geh Männer ficken!" Verstehst du jetzt?

Und warum ich in der Klapse war...Ich hatte einfach viele Probleme, das größte Problem hatte ich aber mit mir selbst. Ich war ein Außenseiter, dazu kam, dass mir zu dem Zeitpunkt bewusst wurde, dass ich schwul bin (damals hätte ich noch gesagt "leider"). Und Krach mit der Familie gab es auch...gibt es zwar aktuell immer noch, aber egal jetzt.

@ Max : Das ist doch nicht schlimm. :) Ich lese gerne von anderen Situationen. Und dass Freundinnen direkt denken, sie hätten mit einem schwulen Freund eine mit unzähligen Accessoires versehene Handtasche, die sie überall hin begleitet, ist auch nichts Neues. Und ja, die Sache mit der Bisexualität ist in der Tat nicht eindeutig zu klären. Ich kann nur von mir aus sprechen: Für mich ist ein Mensch eindeutig bisexuell, wenn er sich sexuell und emotional sowohl zu Männern als auch zu Frauen hingezogen fühlt und sich auch nicht davor scheut, sexuelle Kontakte (in und außerhalb einer Partnerschaft) mit ihnen einzugehen bzw. eine Beziehung mit beiden zu führen. Alles andere ist irgendwie zwischen schwul und bi bzw. bi und hetero. Das ist meine Meinung dazu :)
Lieber für das sterben, was ich bin als ein unglückliches Leben zu führen, weil ich nicht so sein darf wie ich bin.

Re: **sinnvollen Titel einfügen**

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