Trump for President: Eure Meinung?

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Akil
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Trump for President: Eure Meinung?

Beitragvon Akil » 09 Nov 2016, 11:50

Trump ist nun US Präsident geworden. Wie schlimm erwartet ihr wird es? Sowas wie Bush? Wirtschaftlicher Zusammenbruch? Auftauchen der vier Reiter? Was sind eure Erwartungen und Gefühle?

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Was war jetzt noch mal die Schnellspeichertaste?
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Trump for President: Eure Meinung?

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gutgelaunt
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Re: Trump for President: Eure Meinung?

Beitragvon gutgelaunt » 09 Nov 2016, 18:49

Naja Innenpoltisch ist es mir recht egal. Wer so jemanden zum Präsendent wählt, der muss die Suppe halt selbst auslöffeln. Da sind die US-Amerikaner selbst schuld. Er ist eben ein Mensch, der es einem sooo wahnsinnig schwer macht, ihn zu mögen. Ich bekomm das mit dem Mögen beim besten Willen nicht hin.
Im schlimmsten Fall wird das ne Politik des Stillstandes und wirft die USA um 4 Jahre zurück.

Außenpolitisch hat es Vor und Nachteile.

Putin hat sich über die Wahl gefreut und er scheint Putin auch zu mögen "Putin sei ein großer Staatsmann". Putin äußert "Trump ist ein äußerst talentierter Mann."

Weiterhin sagt Trump:
"Ich habe immer das Gefühl gehabt, dass Russland und die Vereinigten Staaten im Kampf gegen Terrorismus und für den Weltfrieden gut zusammenarbeiten können – ganz zu schweigen von wirtschaftlichen und anderen Vorteilen, die aus gegenseitigem Respekt resultieren.“

Das lässt Hoffnung auf ein entspannteres Verhältnis zwischen Russland und den USA aufkommen. Das würde Stabilität in die Welt bringen und wäre langfristig nicht das schlechteste. Eine weitere stetige Verschärfung des Verhältnisses zwischen USA und Russland wie bisher ist nicht hinnehmbar. Das wird sonst irgendwann noch gefährlich.
Das wäre immerhin etwas gutes, was wir Trump dann abgewinnen können.

Clinton schätze ich so ein, dass sie auf Konfrontationskrus mit Russland gegangen wäre. Putin hätte die zunehmende Destabilität in der Welt toll gefunden, die unter Clinton aufgekommen wäre. Das ist aber nur meine Meinung. Er profitiert aber auch so, egal welcher Kandidat da steht.

Trumps Politik "Amerika first" wird in der Hinsicht auf die EU und uns erstmal schwieirg. Überhaupt mit ihm zu reden und zu verhandeln ist glaube ich zunächst ne Herausforderung für unsere Politiker. Amerika als ein zuverlässigen Partner zu haben, dafür muss die EU jetzt viel geben. Das ist die große Herausforderung an Trump aus meiner Sicht. Clinton wäre da EU Konformer und Angenehmer gewesen.

Ich glaube insgesamt ein Pest oder Cholera Wahl
Trump: langfristig mehr Stabilität, Amerika ist wichtig der Rest erstmal nicht, schwerer Verhandlungspartner
Clinton: Konfrontation mit Russland, gute Zusammenarbeit möglich, ist den Vorstellungen der EU recht nahe

In sofern, ja Trump ist aus meiner Sicht nicht hinnehmbar, aber es kann Vorteile haben
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Zuri
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Re: Trump for President: Eure Meinung?

Beitragvon Zuri » 09 Nov 2016, 19:23

Ich stimme gutgelaunt da zu.

Wenn die Zusammenarbeit zwischen EU und USA abnimmt, ist das eigentlich erst einmal ein Vorteil. Vielleicht hört Deutschland dann auf, sich anzubiedern, nutzt seinen eigenen Kopf und zeigt auch, was man mit ihm machen kann und was nicht.

Dass Trump alles, was er so im Kopf hat, umsetzen kann, bezweifle ich. Ich glaube zwar nicht daran, dass einige Berater ihn wirklich zähmen können, dazu ist er nicht der Typ. Aber auch wenn die Republikaner eine Mehrheit errungen haben, hat der Wahlkampf gezeigt, dass sie nicht alles, was auf Trumps Mist wächst auch mittragen können und wollen.

Im Gegensatz zur Einrichtung einer No-flight-zone über Syrien sind Trumps Aussagen zwar meist unter der Gürtellinie, aber auch eher immaterielle Dinge, die man nicht wirklich so umsetzen kann. Vielleicht bleibt es bei Worten und nicht bei konkreten Taten. Wenn man sich beim Thema Mauerbau an Deutschland orientieren will: Damals hieß es, keiner habe die Absicht, eine Mauer zu errichten, und genau das Gegenteil trat ein; möglicherweise tritt auch hier das Gegenteil von dem ein, was Trump eigentlich groß angekündigt hat ;)
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Re: Trump for President: Eure Meinung?

Beitragvon DasLysander » 09 Nov 2016, 19:50

Ich denke, die EU wird Trump am meisten in Sachen Freihandel beeinflussen. Sofern man aus seinen wechselhaften Meinungen was rauslesen kann, ist er ja eher für einen Protektionismus. Hieße also ein Nein zu TTIP von amerikanischer Seite aus (womit nun echt niemand gerechnet hätte :D).
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Re: Trump for President: Eure Meinung?

Beitragvon Vielreder » 11 Nov 2016, 00:04

Das Doofe ist doch, das System hat ihn gewählt, nicht die Mehrheit. Es war nur ein knapper Vorsprung von 300.000 Stimmen, dennoch wollten mehr Menschen Clinton als Trump. Die Stimmen sind eben nur falsch verteilt, wobei man auch sagen muss, ja dennoch. Etwa 48% haben gleich gar nicht gewählt, was ich trotz des dummen Systems unverständlich finde. Dennoch ist es schade für alle, die gegen ihn gestimmt haben. Wer für ihn gestimmt hat oder gar nicht... Naja, selbst Schuld stimmt schon.

Bei einem Russland - USA Verhältnis sehe ich nicht so bunte Farben, ich glaube in der Praxis wird das nicht so spektakulär, wenn überhaupt, Trump kann man eh nicht vertrauen. Vielleicht wird es, vielleicht wird es dann aber auch nicht gut, weil Trump nun mal völlig inkompetent ist. Entweder er will was, oder er will was nicht. Weiterhin will er Aufmerksamkeit. Er kann nicht verhandeln oder managen, sein Milliarden-Vermögen ist eher Glück, sein millionenschweres geerbte Vermögen bzw. die Firma hat er gemehrt, doch die war mehrmals fast bankrott und überlebt hat er nur durch etliche Schlupflöcher etc. Zumal da noch ein Verfahren beginnen könnte, wegen Betrug von Kunden, bei solchen Seminaren an der Trump University. So jemand soll die größte Wirtschaftsmacht der Welt leiten? Autsch.

Am wahrscheinlichsten halte ich, dass er fast gar nichts ändert und bei seinen Wählern große Ernüchterung eintreten wird. Dennoch wird es diplomatische Eklate und Rückschläge geben, ich glaube nicht mal, dass er weiß was auf ihn zukommt. Das ist einfach der falsche Job für ihn.
Er hat auch schlichtweg keine Ahnung, von gar nichts, der reitet die USA am Ende in eine neue Wirtschaftskrise. Das ist auch das traurige an der Sache: Clinton mag Establishment und sonst was für furchtbare Dinge sein, aber sie hat Ahnung was sie tut, er nicht im geringsten. Und dann hat er jetzt noch eine Freifahrkarte, die Republikaner haben in beiden Parlamentskammern die Mehrheit, die sind ja selbst alles andere eine fortschrittliche Partei, schon gar nicht werden sie ihren Präsidenten brüskieren wollen.
Klimaschutz ist ihm völlig egal, genauso egal wie Minderheitenschutz. Diesbezüglich wird es schwere Rückschläge in den USA geben. Und die Minderheiten haben ihn nicht gewählt und der Klimaschutz ist eine globale Angelegenheit. Wieder ein Beweis, dass der gewonnen hat, der am lautesten gebrüllt hat. Völliger Schwachsinn was er redet. Selbst wenn er nicht alles umsetzen wird, bleibt immer noch viel Unsinn und er als Person ist schon völlig untragbar. Für die Beziehungen zur EU wird das schlecht sein, ich denke aber nicht, dass es sich positiv auswirkt. Von Seiten der Union kommt ja prompt, dass die USA und Deutschland trotzdem dicke Freunde sind.

Und letztlich ist Trump von der Einstellung her eher autokratisch... Er ist selten direkt für etwas, sondern erstmal gegen alles und seine Konkurrenten hat er in Grund und Boden gebrüllt und beleidigt, Clinton meinte er ja, würde er sogar ins Gefängnis stecken. Letztendlich kann die EU in der derzeitigen Krise keinen gebrauchen, der von außen die Rechtspopulisten in Europa anfeuert, wie z.B. Nigel Farage und Marine Le Pen, aber auch Frauke Petry. Seine Wahl ist ein absolutes Disaster, welches es ohne die neuen E-Mail Enthüllungen nicht gegeben hätte. Und ich werde mich keinem Anti-Mainstream-Konsens anschließen, dass er angeblich, völlig harmlos werde oder das kleinere Übel sei, nein, auf keinen Fall.
Clinton, Krieg mit Russland? Das ist lächerlich. Flugverbotszone birgt Konfliktpotenzial, aber weder liegt ein Weltkrieg in Clintons Interesse, noch in Putins. Zumal Putin weiß, dass er nicht mal den Hauch einer Chance hätte. Trump hingegen hat es ja nicht so mit nachdenken, wie wir bemerkt haben. Reizbar, gegen so ziemlich jede Minderheit, antiwissenschaftlich, unverschämt und einfach ein ekelhafter und egozentrischer Mensch.
Ich kann immer noch kaum glauben, dass er wirklich gewählt wurde und ich die nächsten vier Jahre diesen unausstehlichen Menschen in den Medien ertragen muss.
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Re: Trump for President: Eure Meinung?

Beitragvon Regal » 12 Nov 2016, 10:44

auch wenn er viel in den sand setzt und vllt acht jahre pres-usa sein wird, werden das nichts als rückschritte sein, die man danach wieder aufholen kann. die welt geht von Trump nicht unter.

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Re: Trump for President: Eure Meinung?

Beitragvon lain » 20 Nov 2016, 20:42

ein paar tage später nach der wahl bin ich positiv überrascht, er verbessert sich. natürlich ist er immernoch ein furchtbarer president eines lander aber immerhin nicht so schlimm wie erwartet haha

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Re: Trump for President: Eure Meinung?

Beitragvon Timpower » 28 Dez 2016, 18:40

Die Welt wird natürlich nicht untergehen aber allein der Fakt, dass er an die Macht gekommen ist zeigt aber, dass die Menschen aus der Geschichte nicht lernen. Ungünstig ist es vor allem für den Umweltschutz. Und auch dass, was die Amerikaner mit Trumps Wahl eigentlich verhindern wollten - die Regierung durch die upper class - ist mit Trumps (im Übrigen ziemlich homophoben) Parlament stärker der Fall denn je.

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Re: Trump for President: Eure Meinung?

Beitragvon Sullivan » 10 Jan 2017, 20:43

Timpower hat geschrieben:Die Welt wird natürlich nicht untergehen aber allein der Fakt, dass er an die Macht gekommen ist zeigt aber, dass die Menschen aus der Geschichte nicht lernen.


Wieso?
Dass man seit Trumps Wahl ständig den Teufel an die Wand malt, ist mir ein Rätsel. Der Mann war noch kein Tag im Amt und schon drehen alle am Rad. Erstmal abwarten, welche seiner populistischen Forderungen er tatsächlich durchsetzen will und wird. Dann kann man immer noch jammern.
Trump mag etwas eigen sein, aber ihn halte ich für 1000 mal glaubwürdiger als Clinton. Und Glaubwürdigkeit ist keine schlechte Eigenschaft für nen Politiker. Wahrscheinlich sogar eher eine der besseren...

Trump möchte die Beziehungen zu Russland stark verbessern. Halte ich für sehr richtig und wichtig. Davon profitieren wir alle, wenn zwischen den zwei Supermächten keine eisige Stimmung (mehr) herrscht. Dass er ne Mauer zu Mexico bauen will, ist für die Amerikaner bestimmt auch nicht die schlechteste Entscheidung. Und ansonsten hat er doch gar nicht soooviel angekündigt. Der wird besser für die Welt sein als Obama, da bin ich mir sicher.

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Re: Trump for President: Eure Meinung?

Beitragvon gutgelaunt » 10 Jan 2017, 21:04

Naja es ist ja nicht so, dass die USA nur von einem Präsidenten regiert wird. Da steckt ja ein riesiger Politikapparat dahinter. Den braucht Trump auch, da er selbst ja erstaunlich ahnungslos ist. Mal gespannt, was er so für Blödsinn auf die Welt löslässt in seiner Amtszeit. Aber ich bin mir sicher, dass die Welt danach noch steht...

und bis in 10 Tagen: https://www.youtube.com/watch?v=GZc8tBtIDhI
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Re: Trump for President: Eure Meinung?

Beitragvon Zuri » 10 Jan 2017, 21:36

Ja, mich nervt es auch ziemlich, Sullivan. Ich mag Trump zwar überhaupt nicht, aber er ist dumm und unmöglich, aber nicht der Teufel. Und Angst vor ihm zu schüren, lässt ihn wie eine Art Märtyrer erscheinen
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Re: Trump for President: Eure Meinung?

Beitragvon Sullivan » 11 Jan 2017, 15:51

Zuri hat geschrieben:Ja, mich nervt es auch ziemlich, Sullivan. Ich mag Trump zwar überhaupt nicht, aber er ist dumm und unmöglich, aber nicht der Teufel. Und Angst vor ihm zu schüren, lässt ihn wie eine Art Märtyrer erscheinen


Trump ist dumm? Gewagte These.
Wer so ein Milliarden-Imperium aufgebaut hat, kann eigentlich nicht sonderlich dumm sein. Sein Erfolg gibt ihm da recht. Und in der Politik übrigens auch. Er ist eben Nonkonformist. Das kommt gut an bei den Leuten - verständlicherweise, wie ich finde. Wer will schon ständig irgendwelche Schlaftabletten-Politiker sehen? Ein Populist ist viel interessanter und authentischer.

Ob er "erstaunlich ahnungslos" ist, keine Ahnung. Ich bin aber auch überzeugt, dass du als Politiker nicht wirklich Ahnung haben musst. Von manchen Themen, vielleicht, ja. Aber denkst du denn, dass die Leute die im Bundestag sitzen, wirklich Ahnung haben? Ich nicht. Sonst müssten die sich ja auch ihre Doktor-Titel nicht erschwindeln...

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Re: Trump for President: Eure Meinung?

Beitragvon Regal » 11 Jan 2017, 15:56

Amerika wird Trump überleben. Da bin ich 100pro sicher. Abhängig davon wie lange er regieren darf, könnte es irgendwo vielleicht zu rückschritten kommen, dabei denke ich zB an lgbt.rechte und so kram, aber das ist nichts, was man wieder zurecht rücken könnte.

Da bedauer ich die russen unter Putin weit mehr.

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Re: Trump for President: Eure Meinung?

Beitragvon Vielreder » 11 Jan 2017, 16:46

Sullivan hat geschrieben:
Trump ist dumm? Gewagte These.
Wer so ein Milliarden-Imperium aufgebaut hat, kann eigentlich nicht sonderlich dumm sein. Sein Erfolg gibt ihm da recht. Und in der Politik übrigens auch


Ein milliardenschweres Imperium aufzubauen, wenn man ein bereits millionenschweres Imperium erbt und über 20 Jahre hinweg keine oder kaum Steuern zahlt, dabei noch etliche mal fast bankrott geht, und bis heute 700 Millionen Dollar Schulden hat, ist nicht so eine Kunst, wie du es hier gerade darstellst. Wer ihn länger beobachtet stellt auch fest, dass er politisch kein Talent hat und auch nicht wirklich gezielt agiert, er ist einfach sehr selbst. Seine plumpe und impulsive Art spricht viele Protestwähler an, die meisten Menschen hat es aber nur angeekelt, nur Clintons Unbeliebtheit hat ihn gerade so gerettet, was ohne die Leaks und die FBI-Ermittlungen aber auch nicht gereicht hätte.
Es ist beliebt zu erzählen, wie intelligent er sei, nur leider sprechen die Fakten klar dagegen.

Sullivan hat geschrieben:Ich bin aber auch überzeugt, dass du als Politiker nicht wirklich Ahnung haben musst. Von manchen Themen, vielleicht, ja. Aber denkst du denn, dass die Leute die im Bundestag sitzen, wirklich Ahnung haben?

Er sitzt aber nicht im Bundestag, sondern ist Präsident des mächtigsten Landes der Welt, das ist ein Unterschied. Zumal Leute im Bundestag meist auf wenige Politikfelder spezialisiert sind und sich da auskennen, der Präsident ist das was anderes. Und das Fachkompetenz in der Politik nicht mehr zählen soll, ist reichlich erschütternd.

Regal hat geschrieben:Amerika wird Trump überleben. Da bin ich 100pro sicher. Abhängig davon wie lange er regieren darf, könnte es irgendwo vielleicht zu rückschritten kommen, dabei denke ich zB an lgbt.rechte und so kram, aber das ist nichts, was man wieder zurecht rücken könnte.

Es wird vieles unter Trump schiefgehen und schlechter werden, so viel man über seine eigenartigen Pläne weiß. LGBT-Rechte gehören nicht dazu, denn da ist er einer der liberaleren Republikaner, was er auch bewiesen hat. Der einzige aussichtsreiche Kandidat der ähnlich tolerant gewesen sein könnte, war John Kasich, Gouverneur von Ohio. Trump ist kein konservativer Republikaner im klassischen Sinne.
Ob Amerika ihn überleben wird? Mag sein, aber leider ist der Präsident der USA nicht nur für die USA selbst wichtig, sondern für die ganze Welt.

Zuri hat geschrieben:Ja, mich nervt es auch ziemlich, Sullivan. Ich mag Trump zwar überhaupt nicht, aber er ist dumm und unmöglich, aber nicht der Teufel. Und Angst vor ihm zu schüren, lässt ihn wie eine Art Märtyrer erscheinen

Manche Leute unterschätzen es einfach gewaltig. Sicher ist er nicht Hitler, aber die Zeichen stehen dennoch schlecht. Sicher kann der Kongress Trump im Notfall seines Amtes entheben, aber das wird erst geschehen, wenn er massiven Schaden angerichtet hat. Der "POTUS" ist eben nicht irgendwer und es ist auch alles andere egal wer das ist. Und Trump ist eindeutig eine schlechte Wahl und wenn ich auch nicht an einen Weltuntergang glaube, glaube ich, dass er sehr großen Schaden in den USA und weltweit anrichten wird. Beginnen wird es damit, dass erst einen und demnächst wohl auch weitere, Richter des US-Verfassungsgerichts ernennen muss. Wer sich anschaut was der Einfluss der US-amerikanische Präsident seit dem 2. Weltkrieg hat, der wird nicht den Eindruck gewinnen, dass so eine Wahl egal ist.
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Re: Trump for President: Eure Meinung?

Beitragvon Sullivan » 11 Jan 2017, 18:29

Vielreder hat geschrieben:
Sullivan hat geschrieben:
Trump ist dumm? Gewagte These.
Wer so ein Milliarden-Imperium aufgebaut hat, kann eigentlich nicht sonderlich dumm sein. Sein Erfolg gibt ihm da recht. Und in der Politik übrigens auch


Ein milliardenschweres Imperium aufzubauen, wenn man ein bereits millionenschweres Imperium erbt und über 20 Jahre hinweg keine oder kaum Steuern zahlt, dabei noch etliche mal fast bankrott geht, und bis heute 700 Millionen Dollar Schulden hat, ist nicht so eine Kunst, wie du es hier gerade darstellst.


Wie viele milliardenschwere Imperien hast du denn schon in den Sand gesetzt, dass du glaubst, das beurteilen zu können?

Ich gehe einfach mal davon aus, dass jemand der ein rießiges Imperium führt kein absoluter Vollidiot sein kann. Es ist natürlich einfacher, mit dem Finger auf den bösen Donald zu zeigen und zu behaupten, dass er nix könnte. Die selben Leute haben damals bei Obamas Wahl wahrscheinlich Freudentränen geweint, weil er der Welt den Frieden bringt und Guantanamo schließen wird und so. Wir wissen ja, was draus geworden ist. :)

Vielreder hat geschrieben:Es wird vieles unter Trump schiefgehen und schlechter werden, so viel man über seine eigenartigen Pläne weiß. LGBT-Rechte gehören nicht dazu,

Und deshalb ist seine komplette Politik scheiße? Danke für diesen differenzierten Denkansatz.

Vielreder hat geschrieben:denn da ist er einer der liberaleren Republikaner, was er auch bewiesen hat. Der einzige aussichtsreiche Kandidat der ähnlich tolerant gewesen sein könnte, war John Kasich, Gouverneur von Ohio. Trump ist kein konservativer Republikaner im klassischen Sinne.
Ob Amerika ihn überleben wird? Mag sein, aber leider ist der Präsident der USA nicht nur für die USA selbst wichtig, sondern für die ganze Welt.


Richtig, der US-Präsident hat durchaus auch weltweit was zu sagen. Um so besser also, dass Trump derjenige der Kandidaten war, der die Eiszeit mit Russland beenden möchte. Ist schonmal kein schlechtes Omen für die ganze Welt, finde ich.

Vielreder hat geschrieben:Manche Leute unterschätzen es einfach gewaltig. Sicher ist er nicht Hitler, aber die Zeichen stehen dennoch schlecht. Sicher kann der Kongress Trump im Notfall seines Amtes entheben, aber das wird erst geschehen, wenn er massiven Schaden angerichtet hat. Der "POTUS" ist eben nicht irgendwer und es ist auch alles andere egal wer das ist. Und Trump ist eindeutig eine schlechte Wahl und wenn ich auch nicht an einen Weltuntergang glaube, glaube ich, dass er sehr großen Schaden in den USA und weltweit anrichten wird. Beginnen wird es damit, dass erst einen und demnächst wohl auch weitere, Richter des US-Verfassungsgerichts ernennen muss. Wer sich anschaut was der Einfluss der US-amerikanische Präsident seit dem 2. Weltkrieg hat, der wird nicht den Eindruck gewinnen, dass so eine Wahl egal ist.


Genau, der Trump-Hitler-Vergleich drängt sich ja geradezu auf. Wie eigentlich bei jeder Wahl, die nicht so ausgeht, wie man selbst sich das wünscht. "Hitler!!!" war noch immer ein gutes Argument. :roll:

Wäre Clinton deiner Meinung nach die bessere Wahl gewesen?

Re: Trump for President: Eure Meinung?

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