Trump for President: Eure Meinung?

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Vielreder
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Re: Trump for President: Eure Meinung?

Beitragvon Vielreder » 11 Jan 2017, 19:19

Sullivan hat geschrieben:Und deshalb ist seine komplette Politik scheiße? Danke für diesen differenzierten Denkansatz.

Jetzt verstehst du mich absichtlich falsch. Ich habe ausgesagt, dass vieles schlecht ist an ihm, aber ich in Bezug auf LGBT keine Probleme sehe, weil er da recht liberal ist.

Sullivan hat geschrieben:Ich gehe einfach mal davon aus, dass jemand der ein rießiges Imperium führt kein absoluter Vollidiot sein kann. Es ist natürlich einfacher, mit dem Finger auf den bösen Donald zu zeigen und zu behaupten, dass er nix könnte. Die selben Leute haben damals bei Obamas Wahl wahrscheinlich Freudentränen geweint, weil er der Welt den Frieden bringt und Guantanamo schließen wird und so. Wir wissen ja, was draus geworden ist. :)

Stumpfe Polemik. Auf jeden Fall ist er kein genialer Geschäftsmann, wie das manche versuchen darzustellen, oh nein, ganz und gar nicht.
Guantanamo ist so gut wie geschlossen. Derzeit sind es noch 55 Gefangene, zu Obamas Abtritt sollen es 40 sein. Er hat sein Ziel wegen republikanischem Widerstand nicht ganz erreicht, ist aber doch sehr weit gekommen. Hier wäre es auch ganz klug, mal zu differenzieren.

Sullivan hat geschrieben:Genau, der Trump-Hitler-Vergleich drängt sich ja geradezu auf. Wie eigentlich bei jeder Wahl, die nicht so ausgeht, wie man selbst sich das wünscht. "Hitler!!!" war noch immer ein gutes Argument. :roll:

Du verstehst wirklich was du willst oder? Ich habe explizit die zahlreichen Hitler-Vergleiche zurückgewiesen, die ich immer lese, weil ich es völlig lächerlich finde. Dein absichtliches Missinterpretieren von Aussagen ist nicht gerade hilfreich.

Sullivan hat geschrieben:Wäre Clinton deiner Meinung nach die bessere Wahl gewesen?

Für mich wären die meisten die bessere Wahl gewesen, außer vielleicht die konservativen Hardliner Marco Rubio und Ted Cruz. Und anders als viele tun, kann man Clinton auch für die bessere Wahl halten ohne sie gut zu finden. An ihr gibt es viel zu kritisieren und viele schwerwiegende Skandale, die sie auch gegenüber demokratischen Mitbewerbern eindeutig disqualifizieren hätten sollen, aber faktisch gibt es da bei Trump mindestens genau so viel, wenn man bedenkt, dass er bisher nicht mal Politiker war (was auch gegen ihn spricht, ich halte Fachwissen schon noch für hilfreich).
Wenn jeder Präsident werden würde, der sich mal ein bisschen albern aufführt, rumbrüllt, jeden Kritiker in Grund und Boden schreit und einfach ein paar Forderungen raushaut, die der bisherigen Politik widersprechen... Dann wäre wohl fast jeder Amerikaner mindestens so qualifiziert wie Trump.
Bezeichnend ist vor allem, dass Trump-Wähler ihn auch gar nicht wegen seiner Kompetenz gewählt haben, sondern tatsächlich einfach aus Protest, oder eben weil sie schon immer die Republikaner gewählt haben.
Sein Kabinett? Seine großen Wahlkampfspender. Großunternehmer, Lobbyisten. Wenn man bedenkt, wie er gegen die "korrupte Hillary" gewettert hat, ist sein Kabinett aber sehr Establishment-lastig (auch Bänker bzw. Finanzlobbyisten) und nicht gerade "anti-korrupt". In vielerlei Hinsicht wird sich gar nichts ändern.

Sullivan hat geschrieben:Richtig, der US-Präsident hat durchaus auch weltweit was zu sagen. Um so besser also, dass Trump derjenige der Kandidaten war, der die Eiszeit mit Russland beenden möchte. Ist schonmal kein schlechtes Omen für die ganze Welt, finde ich.

1. Du legst doppeltes Maß an: Obama hatte auch Friedensversprechen und Trump, dessen Aussagen zu 75% unwahr sind, ist auf einmal der Friedensengel? Jeder US-Präsident seit Franklin D. Roosevelt war in einen Krieg verstrickt (ausgenommen Jimmy Carter), ab Truman meistens auch als Initiator, es gibt keine Zeichen, dass es bei Trump anders sein wird, hat er alle bisherigen Interventionen der USA befürwortet (ob Irak oder Afghanistan), das wird sich auch künftig nicht ändern. Ein paar Parolen, aber sonst?

2. Zuallererst: Mir wurde teilweise schon eine pro-russische Haltung vorgeworfen, so in Richtung Putinversteher. Ich finde bessere Beziehungen zu Russland gut, aber ich bin nicht in dem Sinne pro-russisch, denn Putin ist durchaus ein gefährlicher Mann, wenn man die falschen Beziehungen anstrebt. Trump hat keinen Plan zu Russland und sagt auch, er wisse nicht, ob er sich mit Putin verstehen werde, denke es aber und denke auch, dass es gut sein werde. Russland ist weder ein Land, welches man ausschließen sollte, noch eins, mit dem man fröhliche Freundschaft fröhnen sollte. Man braucht konstruktive Zusammenarbeit. Wenn man Putin nicht auf Augenhöhe im bilateralen Dialog begegnet, sondern so kumpelhaft wie Trump, könnte er eine Gefahr sein. Denn prinzipiell, und ich hoffe da sind wir uns einig, ist Putin nicht unschuldiger als die US-Präsidenten (nun außer vielleicht George W. Bush, aber der war auch speziell).
Bessere Russland-Beziehungen gerne, aber Trump hat einfach keinen Plan, er sagt nicht was er sich darunter vorstellt und das was er sich vorstellen könnte, klingt nicht sinnvoll.
Und nun ja, seine anderen neuen Freunde finde ich auch nicht sympathischer. Mit dem brutalen philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte, schien er sich neulich auch gut zu verstehen.

Na wenn das mal keine Aussichten sind.
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Re: Trump for President: Eure Meinung?

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Re: Trump for President: Eure Meinung?

Beitragvon Sullivan » 11 Jan 2017, 20:17

Ha! Tatsächlich hab ich dich da falsch verstanden. Im Eifer des Gefechts und so - sorry!

Wir können uns hier lang und breit unterhalten, sinnvollerweise bereden wir das in nem halben Jahr nochmal. Im Moment kann man eh nur spekulieren (Was macht Trump? Was macht er nicht?). Ich jedenfalls halte Trump für keine schlechte Wahl. Warum? Dazu komme ich jetzt:

Was Trump und Duterte und auch eine AfD und den französischen FN eint, ist die Tatsache, dass diese Menschen oder Parteien zu weiten Teilen Nonkonformisten sind (oder sein wollen) und mit Bestehendem brechen (nicht unbedingt mit Gesetzen, aber mit festgefahrenen Mustern und Verhaltensweisen). Und genau deshalb haben die so einen Erfolg. Denn vielen Leuten stinkt die Politik der letzten Jahre und Jahrzehnte gewaltig, weil sie den Eindruck haben, dass sie von vorne bis hinten verarscht werden von überbezahlten Laberbacken. (Schaut man sich die deutsche Politik an, kann man sich diesem Eindruck auch nicht völlig verschließen, oder?)
Und wenn dann einer kommt und das Establishment über den Haufen wirft (oder es zumindest ankündigt), dann zieht das die Wähler an wie das Licht die Motten. Ob das gut oder schlecht ist, will (und kann) ich im Einzelfall gar nicht beurteilen. Aber eine Veränderung in die eine oder andere Richtung ist bei einer "eingeschlafenen" Politik aus meiner Sicht nicht das dümmste. Ob das dann nach der Wahl alles besser oder nur anders schlecht wird, sehen wir in einigen Monaten.

Und da wir in einer Demokratie leben, kann eben auch jeder wählen gehen wie er möchte. Wenn also die eine Hälfte der Wähler die Flinte ins Korn wirft und sagt, dass das eh keinen Wert hätte weil sich nix ändern würde und die anderen Hälfte hofft, dass sich mit dem polemischen Schreihals alles ändern würde, dann ists klar wie die Wahl ausgeht.

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Re: Trump for President: Eure Meinung?

Beitragvon Nonius » 11 Jan 2017, 23:00

Das Problem ist doch, wie mündig die einzelen Wähler sind. Eine gute Demokratie hängt nicht NUR vom Wahlrecht, Gewaltenteilung und authentischen demokratischen Organisationen ab, sondern auch von den Wählern.

Der Wähler sollte mit seiner Vernunft wählen, seine eigenen Interessen berücksichtigen und sie gegen die Interessen des Gemeinwohls abwägen. Die Gefahr ist die Herrschaft des Pöbels. Dabei beachtet niemand das Gemeinwohl mehr, stattdessen bestimmen Eigennutz und Gier das Handeln der einzelnen Bürger.

Trump und andere Populisten versuchen dieses egozentrische Denken in uns zu wecken und da diese Gefühle stärker sind als jedes logische Argument, haben sie viele Wähler auf ihrer Seite. Dabei scheut Trump paradehaft nicht zurück, Lügen in die Welt zu setzen, damit die Leute erst recht an ihrem verzerrten Weltbild verharren.

So endet es, dass die Gesellschaft gespalten wird. Die Wahlergebnisse in den USA und beim Brexit zeigen, dass doch recht viele diesen Weg nicht akzeptieren. Trotzdem wird es ihnen dann aufgezwungen.

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Re: Trump for President: Eure Meinung?

Beitragvon gutgelaunt » 12 Jan 2017, 00:40

Richtig, der US-Präsident hat durchaus auch weltweit was zu sagen. Um so besser also, dass Trump derjenige der Kandidaten war, der die Eiszeit mit Russland beenden möchte. Ist schonmal kein schlechtes Omen für die ganze Welt, finde ich.


Das Thema ist meiner Meinung nach viel zu kompliziert, als das man es jetzt schon positiv werten kann.

Obama hat vor seiner Amtsniederlegung Sanktionen gegen Russland verhängt, da der Verdacht aufkam, dass Russland den Wahlkampf in Amerika durch Cyberangriffe manipuliert habe. Das ist Trumps erste Prüfung, was besseres Verhältnis zu Russland angeht. Denn für eine schnelle Verbesserung des Verhältnisses muss er die Sanktionen wieder fallen lassen. Blöderweise ist Trump mit der Linie die Sanktionen fallen zu lassen ziemlich einsam. Denn dem Großteil der Rupublikaner waren Obamas Sanktionen nicht hart genug. Da könnten die Republikaner Trumps Entscheidung ganz leicht blockieren. Entweder er macht Russland keine Freude oder sich in der eigenen Partei unbeliebt. Das ist ein klassisches Beispiel von "der Präsident regiert nicht allein, da steht ein großer Politikapparat dahinter."

In der internationalen Politik gab es von Seiten der Nato Mitte letzten Jahren ein deutliches Zeichen, was die Nato von Russlands Annexion der Krim und den Unruhen in Syrien, von der ganzen Destablilisierung von Osteuropa eigentlich hält. Die Länder des Balitikums (Lettland, Litauen, Estland) sowie Polen haben Sicherheitsbedenken geäußert und die Nato um Schutz gebeten. Daraufhin haben Kanada, Großbritanien und Deutschland sich bereiterklärt im Baltikum die Führungsrolle des Ganzen zu übernehmen. Es geht je ein Bataillion mit je knapp 1000 Soldaten in die baltischen Länder zur Verstärkung. Deutschland wird hier große Truppenteile des Bataillions in Litauen stellen. Die USA spielt hier die größte Rolle innerhalb dieser Natoresulotion. Es geht ein Batailion mit 1000 Soldaten nach Polen, zusätzlich wird eine bewegliche Panzerbrigade mit 5000 US-Soldaten in dieser Region beweglich eingesetzt werden. Das ganze startet dieses Jahr und in Anbetracht seines Beraterstabes wird Trump diesen Einsatz wahrscheinlich nicht gleich wieder kippen.

Dann kann eine Allianz mit Amerika und Russland im Rest der Nato in Europa auch unerwünschte Nebenwirkungen haben. Ich denke das ist ein ganz schwieriges Thema und Trump nimmt ja grundsätzlich den Mund sehr voll ohne bestimmte Dinge durchdacht und verstanden zu haben. Das zeigt seine Twitterpolitik, unüberlegt Dinge im Minutentakt rauszuhauen.

So ist das bei vielen politischen Dingen, von denen ich nicht weiß, ob Trump die so durchdacht hat. Er wird wohl bei vielen oder sogar den meisten??? Dingen dann doch das machen, was ihm seine Berater vorgaugeln.

Und das ist ein Finanzminister, der für die Finanzkrise mit verantwortlich ist, dass sind in der Außenpolitik und Sicherheitspolitik Leute, die Exgerneräle sind und "es lieben, Leute abzuknallen", das ist eine strenghomophobe Bildungsministerin, wobei die alle nen homophoben Touch haben, das ist ein Umweltminister, der die Kohleenergie sehr befürwortet, das ist ein rechter Hardliner als Chefstratege, das ist ein rassistischer Justizminister und und und...

Da frag ich mich, welche Linie nimmt seine Politik an? Werden das Bauchentscheidungen von Trump oder geht das in die jeweilige Richtung seines Personals. Ich finde Prognosen schwierig, aber mir fällt schwer, gutes über Trump zu sagen.
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Re: Trump for President: Eure Meinung?

Beitragvon Vielreder » 12 Jan 2017, 15:43

Sullivan hat geschrieben:Wir können uns hier lang und breit unterhalten, sinnvollerweise bereden wir das in nem halben Jahr nochmal. Im Moment kann man eh nur spekulieren (Was macht Trump? Was macht er nicht?)

Das ist der einzige Teil, bei dem wir uns wohl einig sind.

Sullivan hat geschrieben:Was Trump und Duterte und auch eine AfD und den französischen FN eint, ist die Tatsache, dass diese Menschen oder Parteien zu weiten Teilen Nonkonformisten sind (oder sein wollen) und mit Bestehendem brechen (nicht unbedingt mit Gesetzen, aber mit festgefahrenen Mustern und Verhaltensweisen).

Einen Mörder wie Duterte in einem Atemzug mit Trump und der AfD zu nennen ist aus deren Sicht wenig schmeichelhaft.

Sullivan hat geschrieben:(Schaut man sich die deutsche Politik an, kann man sich diesem Eindruck auch nicht völlig verschließen, oder?)

Nein, kann man nicht. Es gibt eine ganze Menge die geändert werden muss, innen- wie auch außenpolitisch. Was das aber ist, darüber kann man streiten.
Manche meinen außenpolitisch sollte man noch aktiver werden, ich meine man sollte aufhören Waffen in Krisenregionen zu liefern, die Nato auflösen und den Dialog mit Russland suchen: Aber ich renne nicht gleich jedem hinterher, der teilweise was in die Richtung ruft.
Und Änderung um der Änderung willen zu wollen, mag menschlich sein, aber nicht sehr durchdacht. Es ginge deutlich besser als der Status quo, aber gerade für uns Deutsche auch deutlich schlechter. Und für sowas brüllen die neuen Rechten wie Trump, Le Pen und Petry. Aber wenn deren nationalistische, rassistische und größtenteils unlogisch und einfach unmögliche Politik die Alternative sein soll, dann weiß ich, was ich lieber haben will. Die Zerstörung der EU um der Änderung willen ist z.B. eine inakzeptable Sache, ungeachtet dessen ob die EU selbst Schuld ist. Es gibt Errungenschaften die wissen die Menschen jetzt nicht zu schätzen.

Sullivan hat geschrieben:Aber eine Veränderung in die eine oder andere Richtung ist bei einer "eingeschlafenen" Politik aus meiner Sicht nicht das dümmste.

Wenn man keinen Plan hat wohin eigentlich (so wie Trump), dann ist es so ziemlich das Dümmste was man machen kann. Den meisten AfD-Wählern, geht es ja nicht mal so schlecht. Aber man will halt gerne mal wieder Action, ob nun aus Enttäuschung oder wegen nationalistischer Fantasien.

Sullivan hat geschrieben:Ob das dann nach der Wahl alles besser oder nur anders schlecht wird, sehen wir in einigen Monaten.

Haben sich die Trump-Wähler sicher auch gedacht: Keine Ahnung was passiert, Hauptsache es passiert mal was. Großartig. Zu dem Zweck kann man ja bei der Energiegewinnung zurück in die Steinzeit verfallen und in 60 Jahren doof aus der Wäsche gucken, wenn fossile Brennstoffe alle sind. Und noch viel mehr... So impulsiv zu wählen, hat sich selten als gut erwiesen.
Es spricht einfach GAR NICHTS für Trump - Aber wie du sagtest, darum werde ich mich nicht mehr bemühen, das irgendjemandem zu erklären, denn die Zeit wird es zeigen. Genau wie beim Brexit - Hinterher soll aber niemand sagen, es war nicht vorhersehbar.

gutgelaunt hat geschrieben:So ist das bei vielen politischen Dingen, von denen ich nicht weiß, ob Trump die so durchdacht hat. Er wird wohl bei vielen oder sogar den meisten??? Dingen dann doch das machen, was ihm seine Berater vorgaugeln.

Und das ist ein Finanzminister, der für die Finanzkrise mit verantwortlich ist, dass sind in der Außenpolitik und Sicherheitspolitik Leute, die Exgerneräle sind und "es lieben, Leute abzuknallen", das ist eine strenghomophobe Bildungsministerin, wobei die alle nen homophoben Touch haben, das ist ein Umweltminister, der die Kohleenergie sehr befürwortet, das ist ein rechter Hardliner als Chefstratege, das ist ein rassistischer Justizminister und und und...

Da frag ich mich, welche Linie nimmt seine Politik an? Werden das Bauchentscheidungen von Trump oder geht das in die jeweilige Richtung seines Personals. Ich finde Prognosen schwierig, aber mir fällt schwer, gutes über Trump zu sagen.

Auf den Punkt gebracht. ;)
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Re: Trump for President: Eure Meinung?

Beitragvon gutgelaunt » 12 Jan 2017, 18:23

Update: Offenbar ist den amerikanischen Geheimsdiensten die Information herangetragen worden, dass Russland belastendes Material in eigenem Besitz hat. Demnach soll Trump in Moskau eine Sexorgie in einer Hotelsuite veranstaltet haben, nachdem er die Wahl von "Miss Universe", einem Schönheitswettbewerb, den Trump veranstaltete, durchgeführt hat. Was in etwa er da gemacht hat, dass kann ja nachlesen, wer es wissen möchte (siehe Link). Es ist im folgenden Presseartikel gut umschrieben; mehr als es mich interessiert hat. Trump damals noch ein Geschäftsmann, kann privat doch tun, was er möchte. Das Problem, Russland hat das wohl auf Video. Ziel soll sein, Amerika erpressbar zu machen, um eine politische Linie fahren zu lassen, die Russland in die Finger spielt - damit den Westen und das Bündnis schwächen. Man könnte Russland sogar untewstellen, es versuche die ganze Zeit schon Aktionen, die den Westen schwächen sollen. Wie viel da dran ist, ist genauso schwer zu sagen, wie das richtig einzuordnen. Man unterstellt Russland ja viel: Manipulationen in der Brexitabstimmung, Manipulation im US-Wahlkampf etc. Aber mehr Fünkchen Wahrheit an dieser Information dran sind, umso mehr wird klar, dass die USA hier absolut kein glückliches Händchen hatte mit Trump.

Ob und wie lange Russland das schon hat, ob Russland nicht genau deshalb Trump zum Präsidenten wollten. Ihn kann man da gut in den Griff kriegen, Clinton wäre ihrer Antiputinpolitik für Putin unangenehm geworden.

http://www.sueddeutsche.de/politik/usa- ... -1.3329730

Ich möchte an dieser Stelle auch nochmal kurz über einige seiner Aussagen in seiner aktuellen PK schielen:

"Ich weiß nicht, ob ich mich mit Putin verstehen werde, ich hoffe es. Aber wenn nicht, glauben sie wirklich, dass Hillary härter mit ihm umgegangen wäre, als ich ?"

"Ich war sehr aktiv, habe mich in den letzen Wochen für die Wirtschaft des Landes eingesetzt mit guten Nachrichten. Einigen Firmen haben angekündigt nicht im Ausland zu produzieren, andere haben angekündigt hier in Amerika zu produzieren."

Das sah im wesentlichen so aus, dass Trump allen Firmen die im Ausland produzieren wollen und die Produktion verlagern wollen mit hohen Zöllen gedroht hat. Als Erfolge zählt er viele der Firmen auf, denen er gedroht hat: Ford, Fiat chrysler..
Er hofft GM wird dem guten Beispiel folgen. Auch die Pharamindustrie möchte er angehen.

"Wir werden der größte Arbeitsplatzbeschaffer sein, den Gott je geschaffen hat. Daran glaube ich. Das versichere ich ihnen. Wir brauchen natürlich auch ein wenig Glück bei der Sache"
Wenn das man kein sinnvoll abgestecktes Ziel ist...

"Wir haben die größten Kliniken der Welt. Diese werden sich mit den Veteranen zusammensetzen, um hier für eine bessere Versorgung zu sorgen"
Die Gesamtversorgung des Gesundheitssystems in der USA ist alles andere als berauschend. Viele sind nicht einmal krankenversichert. Um so umsichtiger von dem designierten US-Präsidenten sich darum zu kümmern, dass die Veteranen noch besser versorgt werden.

"Es handelt sich bei den Geheimdienstmeldungen um Falschmeldungen, dass sind verrückte Schreibereien. Das ist alles nie passiert. Offensichtlich handelt es sich da [bei den Agenden des Geheimdientes] um Widersacher, völlig kranke Leute, die diesen 35 Seitigen Bericht zusammengeschrieben haben. Das hätte man nie auf Papier bringen dürfen"
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Re: Trump for President: Eure Meinung?

Beitragvon Passport » 21 Feb 2017, 16:01

Wenn Jemand so wie Trump die einzigen Informationen von Fox News bezieht und dann die Medien als "Fake News" bezeichnet, dann weiß man wirklich nicht mehr wo das hinführen soll. Zudem hat dieser Mann ja überhaupt keine politische Erfahrung.
#NOT MY PRESIDENT

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Re: Trump for President: Eure Meinung?

Beitragvon b00001110 » 27 Feb 2017, 15:02

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Bitte Bilder immer manuell hochladen und nicht über den Img-Button. Dankeschön :) --> gutgelaunt
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Re: Trump for President: Eure Meinung?

Beitragvon Regal » 23 Mär 2017, 07:56

wartet mal die nächsten vier jahre ab

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Re: Trump for President: Eure Meinung?

Beitragvon MusaMelody » 23 Mär 2017, 12:06

Also ich bin eindeutig kein Trump-Supporter, aber ich merke, dass viele versuchen unbegründete Angst vor ihm zu schüren. Zum Beispiel habe ich von vielen gehört, dass er LGBT Rechte einschränken will, jedoch hat er dann ein Gesetz zum Schutz am Arbeitsplatz für LGBTs verabschiedet. Außerdem hat er noch gesagt, dass er an der Ehe für alle nichts ändern wird und (tatsächlich) die Community schützen will.
Jedoch muss ich sagen, dass seine Einstellung zum Klimawandel gequirlte Mäusekacke ist und dass sein Einreisebann etwas zu krass war (auch wenn ich seine kritische Einstellung gegenüber dem Islam nicht allzu schlimm finde.. sorry).

Insgesamt ist er aber immer noch 100000000 mal besser als Hillary.. ach ja sie wurde auch gut von den Saudis finanziert im Wahlkampf.
Stay cool :flag:

Re: Trump for President: Eure Meinung?

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