Hellten hat geschrieben:Huhu

Habe mich mit Hilfe meiner Cousine ... Weihnachten 2009 vor meiner ganzen familie outen lassen um endlich frei zu leben. Hab das ganze auf Video festgehalten und naja bisher sehr viel positives damit bewirken können in der hinsicht, dass es vielen schwulen die nicht geoutet sind mut gemacht hat.
Von daher hoffe ich dass es auch vielen anderen hilft diesen sehr schweren und wichtigen schritt im leben zu gehen.
http://www.youtube.com/watch?v=UR5K46eNSzw Außerdem ist das ne gute Basis für ne Diskusion. Seid ihr geoutet? Wenn ja wie lang... war es schwer? Wenn nein? Wieso... was ist die angst?
Das ich auch eine Möglichkeit sich zu outen.
Aber deine Oma ist zu gut.^^
Und um noch auf die anderen Fragen zurückzukommen:
Ich bin nicht geoutet.
Wenn mich Freunde deswegen ablehen, das wäre mir egal, damit könnte ich noch sehr gut leben.
Womit ich nur schwer umgehen kann ist der Gedanke, dass meine eigene Familie mich ablehnen könnte.
Und da liegt der Hase begraben, die Reaktionen könnten so unterschiedlich ausfallen, dass ich es einfach nicht abschätzen kann.
Die Familie ist für mich das Wichtigste und man hat zusammen ne Menge überstanden.
Da stellt sich eben die Frage ob man dies überstehen würde und im Moment tendiere ich eher zu nein.
Einige würden sich 100%ig darüber lustig machen, zwei müssten es ernsthaft mit sich vereinbaren und das dürfte sehr schwierig werden und zwei weitere könnten einen ablehnen.
Vielleicht nicht ganz, aber zu wissen man wird geschnitten nur weil man eher mit einem Mann zusammen sein möchte ist sicher hart.
Ganz zu schweigen vom möglichen Ekel.
Der Gedanke der eigene Vater oder Bruder würde einen umarmen oder eben nicht weil er sich ekelt vor seien eigenen Sohn/Bruder ist nicht schön, nur solche Gedanken schießen mir beim Thema durch den Kopf.
Und man kann das ganze weiterspinnen, wie die z.B. reagieren würden, wenn man einen Freund hätte usw.
Aber ewig werde ich es nicht bei mir behalten, die Frage ist nur, wann die Wahrheit erzählt wird?